Die Wissenschaft erforscht schon seit über 50 Jahren, ob elektromagnetische Wellen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben können. Es gibt einige tausend Arbeiten zu diesem Thema - viele davon befassen sich speziell mit den Mobilfunkwellen. O2 fördert die Forschung im Bereich Mobilfunk & Gesundheit und trägt aktiv zur Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse bei.
Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) wurde durch das Bundesumweltministerium (BMU) initiiert und vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) umgesetzt und koordiniert. O2 hat sich mit einem Fördervolumen von 1,9 Millionen Euro an der Finanzierung des Programms beteiligt.
Zur abschließenden Gesamtbewertung der Ergebnisse wurde am 17. und 18. Juni 2008 zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine internationale Abschluss-Tagung durchgeführt. Ziel dieser Tagung war es, ein wissenschaftliches Fazit des Programms unter Berücksichtigung des internationalen Kenntnisstandes zu ziehen und eine ganzheitliche Risikobewertung zu erstellen. Umweltminister Gabriel fasste das Ergebnis zusammen: »Dieses breit angelegte Forschungsprogramm hat bestehende Befürchtungen zu möglichen Gesundheitsgefahren des Mobilfunks, die es in Teilen der Bevölkerung gibt, nicht bestätigt. Wir wissen jetzt sehr viel mehr über den Schutz der Grenzwerte. Wir werden aber trotzdem gezielt dort weiter forschen, wo wir noch Klärungsbedarf sehen. Das ist vor allem bei Kindern, die sehr empfindlich sind, der Fall und betrifft die Langzeitwirkungen bei Kindern und Erwachsenen.«
Die Strahlenschutzkommission empfahl in ihrer Bewertung, an den bestehenden Grenzwerten festzuhalten und äußerte sich auch zu der Frage, ob manche Personen besonders empfindlich auf Funkwellen reagieren: »Die durchgeführten Studien haben insgesamt die Hypothese nicht erhärten können, dass es 'Elektrosensibilität' im Sinne einer wesentlich erhöhten Empfindlichkeit oder Wahrnehmungsfähigkeit der untersuchten Personen gegenüber elektromagnetischen Feldern gibt. Es konnten auch keine Belege gefunden werden, dass im Alltag auftretende elektromagnetische Felder mit unspezifischen Gesundheitsbeschwerden kausal verknüpft sind.«
Zudem zog der Minister eine positive Bilanz der Umsetzung der Selbstverpflichtung durch die deutschen Mobilfunknetzbetreiber: »Die Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber hat den Dialog zwischen den für den Netzausbau verantwortlichen Mobilfunknetzbetreibern und den jeweils betroffenen Städten und Gemeinden beachtlich verbessert. Die Konflikte um die Errichtung von Mobilfunkbasisstationen haben sich dadurch spürbar verringert. Verbesserungen sind allerdings noch bei der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in diesen Dialog und bei der Beratung in den Handyshops erforderlich.«
Weitere Informationen im
Gutachten zur Umsetzung der Selbstverpflichtung und der
Stellungnahme der Strahlenschutzkommission als Download.
Nach dem Abschluss des Mobilfunk Forschungsprogramms unterstützt O2 weiterhin Forschungsprojekte der Bundesregierung in diesem Bereich mit einem finanziellen Beitrag von 250.000 Euro im Zeitraum von 2009 bis 2011.
Zur abschließenden Gesamtbewertung der Ergebnisse wurde am 17. und 18. Juni 2008 zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine internationale Abschluss-Tagung durchgeführt. Ziel dieser Tagung war es, ein wissenschaftliches Fazit des Programms unter Berücksichtigung des internationalen Kenntnisstandes zu ziehen und eine ganzheitliche Risikobewertung zu erstellen. Umweltminister Gabriel fasste das Ergebnis zusammen: »Dieses breit angelegte Forschungsprogramm hat bestehende Befürchtungen zu möglichen Gesundheitsgefahren des Mobilfunks, die es in Teilen der Bevölkerung gibt, nicht bestätigt. Wir wissen jetzt sehr viel mehr über den Schutz der Grenzwerte. Wir werden aber trotzdem gezielt dort weiter forschen, wo wir noch Klärungsbedarf sehen. Das ist vor allem bei Kindern, die sehr empfindlich sind, der Fall und betrifft die Langzeitwirkungen bei Kindern und Erwachsenen.«
Die Strahlenschutzkommission empfahl in ihrer Bewertung, an den bestehenden Grenzwerten festzuhalten und äußerte sich auch zu der Frage, ob manche Personen besonders empfindlich auf Funkwellen reagieren: »Die durchgeführten Studien haben insgesamt die Hypothese nicht erhärten können, dass es 'Elektrosensibilität' im Sinne einer wesentlich erhöhten Empfindlichkeit oder Wahrnehmungsfähigkeit der untersuchten Personen gegenüber elektromagnetischen Feldern gibt. Es konnten auch keine Belege gefunden werden, dass im Alltag auftretende elektromagnetische Felder mit unspezifischen Gesundheitsbeschwerden kausal verknüpft sind.«
Zudem zog der Minister eine positive Bilanz der Umsetzung der Selbstverpflichtung durch die deutschen Mobilfunknetzbetreiber: »Die Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber hat den Dialog zwischen den für den Netzausbau verantwortlichen Mobilfunknetzbetreibern und den jeweils betroffenen Städten und Gemeinden beachtlich verbessert. Die Konflikte um die Errichtung von Mobilfunkbasisstationen haben sich dadurch spürbar verringert. Verbesserungen sind allerdings noch bei der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in diesen Dialog und bei der Beratung in den Handyshops erforderlich.«
Weitere Informationen im
Nach dem Abschluss des Mobilfunk Forschungsprogramms unterstützt O2 weiterhin Forschungsprojekte der Bundesregierung in diesem Bereich mit einem finanziellen Beitrag von 250.000 Euro im Zeitraum von 2009 bis 2011.

