Gute Unternehmensführung bei O2

Beim Thema Corporate Governance geht es vor allem darum, die Aktionäre eines Unternehmens stets ehrlich und transparent darüber zu informieren, wie das Unternehmen geführt und kontrolliert wird und sicherzustellen, dass das Unternehmen klaren Vorgaben folgt und ordentlich geführt wird.
O2 ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Alle Aktivitäten zum Thema Corporate Governance werden hier auf europäischer Ebene gebündelt. Auch wir bei O2 in Deutschland leisten unseren Beitrag - nicht zuletzt durch die Einhaltung der Geschäftsgrundsätze. Bei uns sind große Teile der Corporate Governance unter dem Dach des Geschäftsführungsbereiches Legal und Corporate Affairs zusammengefasst, von Datenschutz über Compliance, Risk Management, dem/der Qualitäts- und Umweltbeauftragten bis zum Internal Audit. Jeder der Bereiche ist jedoch selbständig an die Geschäftsführung angebunden.

Im Jahr 2008 haben wir die Online-Schulungen zu den Geschäftsgrundsätzen fortgesetzt und aktiv beworben, sodass bis zum Jahresende fast 90 Prozent unserer Mitarbeiter daran teilgenommen haben. Neue Mitarbeiter schulen wir außerdem an ihrem Welcome Day zu dem Thema. Unsere Geschenkeregelung für Kunden haben wir für Vertriebspartner deutlich ausgeweitet und entsprechend an die Fachabteilungen kommuniziert.

Beschwerden gegen O2

Der Markt für Telekommunikation ist in komplexe gesetzliche Rahmenbedingungen eingebettet. O2 versucht stets, alle diese Regeln einzuhalten. Unsere großen Anstrengungen in diesem Bereich haben sich gelohnt: Im Jahr 2008 gab es keine Beschwerden der Regulierungsbehörden im Zusammenhang mit unseren Aktivitäten.

Sarbanes-Oxley Act

Da unser Mutterkonzern Telefonica S.A. in den Vereinigten Staaten börsennotiert ist, unterliegt das Unternehmen den Regelungen des von der U.S. Security and Exchange Commission (SEC) im 2002 erlassenen Sarbanes-Oxley Act. Dieser hat zum Ziel, das Vertrauen der Anleger zu stärken, indem die Verlässlichkeit der von börsennotierten Unternehmen veröffentlichten Zahlen erhöht wird. Neben der Erweiterung der Verantwortlichkeiten des Managements und des Audit Committees wurden insbesondere die Anforderungen an die Nachweisbarkeit der Genauigkeit und Vollständigkeit von veröffentlichten finanzwirtschaftlichen Informationen verschärft sowie Offenlegungs- und Prüfungspflichten erweitert.

Im Rahmen des Sarbanes-Oxley Acts müssen der Chief Executive Officer (CEO) und der Chief Financial Officer (CFO) eine eidesstattliche Erklärung über die Korrektheit aller bei der SEC eingereichten Berichte abgeben und im Jahresabschluss über die Effektivität des Internen Kontrollsystems der Finanzberichterstattung berichten. Diese Einschätzung wird vom externen Jahresabschlussprüfer im Rahmen des veröffentlichten Jahresabschlusses gesondert bewertet. Die bestehenden internen Geschäftsprozesse werden in diesem Kontext regelmäßig aktualisiert und überprüft, um so eine kontinuierliche Qualität und Optimierung zu gewährleisten.
... und hier finden Sie Informationen zu Corporate Governance bei Telefónica S.A.