Den dritten Schwerpunkt unserer Strategie bildet die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und Kunden für umweltschonendes Verhalten im Alltag. Als Telekommunikationsunternehmen achten wir sehr darauf, die Auswirkungen unseres Netzwerkbetriebs sowie der Produktion unserer Geräte samt Zubehör auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Weiteres Potential, Energie und Ressourcen einzusparen, besteht jedoch an unseren Bürostandorten und 725 Shops deutschlandweit.
Für umweltbewusstes Handeln im Berufsalltag kann O2 die Rahmenbedingungen schaffen. Für die Umsetzung müssen wir darüber hinaus unsere 4.521 Mitarbeiter gewinnen. Auch unsere Kunden können durch bewusstes Verhalten in der Summe einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dazu rufen wir durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen auf, so auch 2008.
Umweltkampagne 2008
Im Dezember 2008 lancierte O2 eine interne Umweltkampagne. Unter dem Motto »Klimabotschafter gesucht« hat das Unternehmen die Mitarbeiter in München zum Thema Energiesparen am Arbeitsplatz und zu Hause beraten. Sowohl »Energie-Spartipps« der Stadtwerke München als auch der Ratgeber für Verkehrsteilnehmer »Fahren und Sparen« vom Auto Club Europa e.V. (ACE) wurden an interessierte Mitarbeiter verteilt.
Ein weiteres Thema war das Handyrecycling-Programm von O2. Der World Wide Fund For Nature (WWF), dem die Erlöse unseres Handyrecycling-Programms zu Gute kommen, hatte dabei die Möglichkeit, sich und sein Programm den Mitarbeitern vorzustellen.
Um den Mitarbeitern konkrete Anhaltspunkte zu liefern, wo und wie sie sich aktiv am Umweltschutz beteiligen können, verteilte O2 an die Münchner Kollegen Postkarten mit Klebe-Merkern. An den Bildschirmrand oder auf den Lichtschalter geklebt, sollen diese sie daran erinnern, das jeweilige Gerät auszuschalten, wenn sie das Büro verlassen. Zudem fördern Bildschirmschoner-Texte, E-Mail-Signaturen aller Mitarbeiter und neue Nachrichten zum Thema Umwelt in Intranet und Internet ein umweltbewussteres Verhalten.
Ein weiteres Thema war das Handyrecycling-Programm von O2. Der World Wide Fund For Nature (WWF), dem die Erlöse unseres Handyrecycling-Programms zu Gute kommen, hatte dabei die Möglichkeit, sich und sein Programm den Mitarbeitern vorzustellen.
Um den Mitarbeitern konkrete Anhaltspunkte zu liefern, wo und wie sie sich aktiv am Umweltschutz beteiligen können, verteilte O2 an die Münchner Kollegen Postkarten mit Klebe-Merkern. An den Bildschirmrand oder auf den Lichtschalter geklebt, sollen diese sie daran erinnern, das jeweilige Gerät auszuschalten, wenn sie das Büro verlassen. Zudem fördern Bildschirmschoner-Texte, E-Mail-Signaturen aller Mitarbeiter und neue Nachrichten zum Thema Umwelt in Intranet und Internet ein umweltbewussteres Verhalten.
Die Umweltkampagne wird 2009 fortgesetzt. Ziel ist es, umweltbewusstes Verhalten in der Unternehmenskultur von O2 zu verankern.
Handrecycling-Aktion: »Dein Handy für die Umwelt«
Am 31. Oktober 2008 hat das O2 Umweltmanagementteam eine Handyrecycling-Aktion gestartet. Knapp 33.000 Recyclingumschläge wurden verschickt, je 5 Umschläge an jeden Mitarbeiter. In diesen Umschlägen konnten die Mitarbeiter ihre alten Handys zu »dr. handy«, dem vertraglichen Entsorgungsbetrieb von O2, schicken. Die Mitarbeiter wurden auch gebeten, ihre Familie und Freunde zur Teilnahme einzuladen. Wer ein Handy recycelt, unterstützt gleichzeitig den WWF mit seinem Naturschutzprojekt »Mittlere Elbe«.
Details zum Handyrecycling
SIM-Only-Kampagne
Um das Problem zu vieler ungenutzter Handys erst gar nicht aufkommen zu lassen, haben wir 2008 die so genannte »SIM-Only-Kampagne« gestartet. Mit der Wahl dieser Tarifoption entscheidet sich der Kunde zur Weiternutzung seines alten Mobiltelefons anstatt ein neues Gerät zu kaufen. Dafür liegt die monatliche Grundgebühr niedriger als bei einem Tarif, bei dem ein neues Handy dazugekauft wird. Das spart nicht nur bares Geld für unsere Kunden, sondern schont dazu die Umwelt. Denn wenn weniger Handys produziert werden müssen, verringert das die Menge an benötigten Ressourcen. Mobiltelefone enthalten zum Beispiel viele Metalle, die unter hohem Energieaufwand gewonnen werden müssen.
Tipps zu »spritsparendem Fahren« für O2 Mitarbeiter
Im September 2008 veranstaltete O2 in München den ersten Verkehrssicherheitstag für seine Mitarbeiter. Neben Fahrsicherheitstrainings informierte das Unternehmen zum Thema Münchner Umweltzone. Diese ist im Oktober 2008 in Kraft getreten. Das O2 Umweltmanagement gab den Mitarbeitern wertvolle Tipps, wie sie beim Fahren Sprit sparen können.
Umstieg von Papier auf Online-Rechnungen
Rund 768 Tonnen Papier verbrauchte O2 im Jahr 2008 für Rechnungen. Um Papier zu sparen, bietet O2 seinen Kunden die Online-Rechnung als umweltschonende Alternative. Im April 2008 stellte O2 bereits online registrierte Kunden, die nicht ausdrücklich Papier-Rechnungen wünschten, auf die Online-Rechnungen um. Durch umfangreiche Kundenservice- und Marketingaktionen erreichten wir im Dezember 2008 einen Anteil von über 43 Prozent an Online-Rechnungsnutzern gegenüber 31 Prozent im Vorjahr. Ziel dieser Aktion ist es, durch den gesenkten Papierverbrauch einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten und O2 Kunden in unsere Umweltschutzstrategie einzubeziehen.
Dialogrunde zum Thema CO2-Neutralität
2007 entwickelte O2 die Dialogplattform www.diskutiere.de gemeinsam mit der Bundesinitiative »Unternehmen: Partner der Jugend« (UPJ) e.V. In einer Dialogrunde vom 19. November 2007 bis zum 18. Januar 2008 stellte O2 das Thema »CO2 Neutralität - Aktiver Umweltschutz oder moderner Ablasshandel« zur Diskussion. Alle Mitarbeiter, Privatpersonen, Unternehmen, Umweltinstitutionen und Interessierte allgemein waren eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der Austausch sollte das Umweltbewusstsein von Mitarbeitern und Gesellschaft schärfen und sie zu umweltbewusstem Handeln anregen.
Die Diskussionsrunde ergab, dass der Kauf von Klimaschutz-Zertifikaten keinen Ersatz für Energieeffizienz und Emissionsreduzierung darstellen kann. O2 setzte dieses Ergebnis um, indem es die neue O2 Umweltstrategie erarbeitete, die den Fokus auf Energieeinsparung anstelle von Kompensation legt.


