Wir schaffen Barrierefreiheit im Mobilfunk

O2 will ein Telekommunikationsanbieter für alle Menschen sein. Gerade Personen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen werden in Deutschland immer noch häufig als Zielgruppe ignoriert und damit auch von der mobilen Kommunikation und dem Internet ausgeschlossen. Um auch diesen Menschen die Möglichkeiten zu eröffnen, die die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für ganz selbstverständlich hält, haben wir 2008 zahlreiche Maßnahmen getroffen.
Benutzerfreundliche Handys
In den letzten Jahren hat sich das Handy von seiner ursprünglichen Funktion als Mobiltelefon zu einem Mini-Computer gewandelt, inklusive hochauflösender Kamera, Music-Player und Internetzugang. Was viele Nutzer als willkommene Entwicklung ansehen, die ihnen die tägliche Arbeit erleichtert, weil viele Geräte in einem einzigen gebündelt werden, ist für andere jedoch ein großes Problem. Menschen, die aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, werden durch diese Mobiltelefone mit unzähligen Funktionen und Menüpunkten von der mobilen Telefonie ausgeschlossen.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben wir 2008 vermehrt so genannte Einfach-Handys in das Sortiment aufgenommen. In unserer Kooperation mit Tchibo bieten wir zum Beispiel das Motorola W270 an. Dieses Gerät verfügt unter anderem über ein vereinfachtes Menü, große Tasten und extra laute Klingeltöne - und sieht dabei noch schick aus. Zusammen mit besonders einfachen Prepaid-Tarifen mit voller Kostenkontrolle sind die Einfach-Handys das perfekte Paket für alle, die es gern unkompliziert haben - oder brauchen.
Text-to-speech im Internet
Insbesondere für Blinde und Menschen mit einer Sehschwäche ist das auf Text und visuelle Reize ausgelegte Internet meist ein undurchdringbarer Datendschungel. Von der Verfügbarkeit von Informationen, die das Internet heute überall und jederzeit möglich macht, können visuell beeinträchtigte Menschen kaum profitieren. Allerdings: Wenn die multimedialen Möglichkeiten des Internets richtig genutzt werden, wird aus dieser vermeintlichen Schwäche eine große Stärke des weltweiten Netzes. Denn im Gegensatz zu traditionellen Printmedien und Büchern lässt sich Text in digitaler Form problemlos mit der Hilfe eines Computers in Sprachsignale umwandeln. Das so genannte Text-to-Speech-Verfahren macht es möglich, dass Textinhalte automatisch vorgelesen werden oder als Audiodatei (mp3) gespeichert werden können. Diese Technik nutzt O2 nun erstmals für den Corporate Responsibility Report 2008 auf www.o2engagiert-fuer-morgen.de. In Zukunft wollen wir außerdem weitere Teile unseres Unternehmensportals per Text-to-Speech einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, sowohl in Deutsch als auch in Englisch.
O2 lernt von Menschen mit Behinderungen
Um unsere Produkte und Dienstleistungen noch besser auf Menschen mit Behinderungen zuschneiden zu können und bevorzugter Mobilfunkanbieter für diese Zielgruppe zu werden, holen wir uns Unterstützung von genau diesen Menschen ins Haus. Wo möglich versuchen wir, Schwerbehinderte in unser Team aufzunehmen. Dies trägt zur Vielfalt in der Belegschaft von O2 bei, ermöglicht unseren Mitarbeitern den Austausch mit ganz verschiedenen Personengruppen und fördert somit das Verständnis untereinander. Vor allem möchten wir von den Meinungen und Ansichten der zurzeit knapp 50 Behinderten bei O2 profitieren - zur Anpassung unseres Unternehmens und unserer Produkte an ihre speziellen Bedürfnisse.