
Wir arbeiten vornehmlich mit Geschäftspartnern zusammen, die unsere Richtlinien für ökologische und soziale Verantwortung teilen.
Wir beziehen Produkte von Lieferanten aus aller Welt. Den Großteil (83 Prozent) kaufen wir jedoch bei lokalen Zulieferern ein, die ihren Firmensitz, eine Tochtergesellschaft oder eine Betriebsstätte in Deutschland haben. Auch von ihnen erwarten wir, dass sie in sozialer und ökologischer Hinsicht verantwortlich handeln. Unsere Richtlinien zur ethischen und ökologischen Beschaffung legen dabei die Einzelheiten fest und sind seit 2008 fester Bestandteil aller neuen Lieferantenverträge und Ausschreibungen.
Unsere ethische Richtlinie orientiert sich an der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und den Standards der International Labour Organisation (ILO). Sie schreibt angemessene Arbeitsbedingungen sowie Entgelte vor und verbietet Kinderarbeit sowie Diskriminierung.
Unsere ökologische Einkaufsrichtlinie verlangt, dass unsere Zulieferer ein Umweltmanagementsystem implementieren, das mit der von O2 angewandten Zertifizierung nachISO 14001 vergleichbar ist. Wir erwarten von ihnen zudem, dass sie stetig an der Verbesserung ihrer Umweltmanagementsysteme arbeiten.
Unsere ethische Richtlinie orientiert sich an der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und den Standards der International Labour Organisation (ILO). Sie schreibt angemessene Arbeitsbedingungen sowie Entgelte vor und verbietet Kinderarbeit sowie Diskriminierung.
Unsere ökologische Einkaufsrichtlinie verlangt, dass unsere Zulieferer ein Umweltmanagementsystem implementieren, das mit der von O2 angewandten Zertifizierung nach
ISO 14001 ist die internationale Umweltmanagementnorm und legt weltweit anerkannte Anforderungen an das Umweltmanagementsystem in Unternehmen fest. Sie stellt eine allgemeine Anleitung dar, mit deren Hilfe Organisationen ein systematisches Umweltmanagement betreiben bzw. ein strukturiertes Umweltmanagementsystem aufbauen können.
Zulieferer informieren
Im Jahr 2009 haben wir damit begonnen, unsere wichtigsten Lieferanten detailliert über unsere Geschäftsgrundsätze zu informieren. Bislang haben wir intensive Gespräche mit Zulieferern geführt, von denen wir etwa 20 Prozent unseres Einkaufsvolumens abdecken. Diesen Prozess werden wir im kommenden Jahr fortsetzen. Unser Ziel ist es, damit 50 Prozent unseres Einkaufsvolumens abzudecken.
Risikoanalysen unterstützen Einhaltung
Über ein standardisiertes Verfahren zur Risikoanalyse bewerten wir alle von uns eingekauften Warengruppen nach ökologischen, gesundheitsrelevanten und weiteren Aspekten, die bei der Herstellung der von uns bezogenen Produkte wirksam werden können. Dieses Vorgehen gestattet es uns, die Warengruppen und die entsprechenden Lieferanten zu identifizieren, bei denen es besonders wichtig ist, frühzeitig auf mögliche Verstöße gegen unsere Richtlinien zu achten und ihnen entgegenzusteuern.
Im Jahr 2010 werden wir die Bewertung der risikoreichsten Warengruppen konzernweit vereinheitlichen. In enger Abstimmung mit unserem Mutterkonzern werden wir auf Basis unserer Risikoanalyse die fünf risikoreichsten Warengruppen identifizieren und die Anstrengungen in unserer globalen Lieferkette bei den Lieferanten dieser Produkte entsprechend verstärken.
Branchenweit zusammenarbeiten
Telefónica S.A. ist Gründungsmitglied der GeSI (Global e-Sustainability Initiative) und leitet zusammen mit Motorola die Arbeitsgruppe "Supply Chain". In Zusammenarbeit mit der Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC) , treibt GeSI seit 2004 eine gemeinsame Initiative in der IKT Branche voran, mit dem Ziel Instrumente zur Einbindung von sozialen und Umweltkriterien in die Zulieferkette zu entwickeln. Eines dieser Instrumente ist das E-TASC (Electronics-Tool For Accountable Supply Chains www.e-tasc.com), ein System für Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen zur Implementierung eines auf Standards basierenden Ansatzes zur Verbesserung der Einhaltung von Standards bei Zulieferern mittels Kodizes zu Arbeits-, Gesundheits-, Sicherheits-, Ethik- und Umweltmaßnahmen.
Um die Leistungsfähigkeit von Corporate Responsibility Themen in der Zulie-ferkette zu verbessern haben GeSI-EICC zwei Trainingskurse für Zulieferer in Shezhen (China) unter der Mitwirkung von 200 Leuten aus 75 verschiedenen Ländern entwickelt. Zusätzlich hat GeSI 2009 zwei neue online Trainingkurse herausgebracht, die Liefantenmanagern, Käufern und Fabrikmanagern dabei geholfen haben, nicht nur Corporate Responsibility Themen besser zu verstehen, sondern auch die Notwendigkeit Corporate Social Responsibility in das Management der Zulieferkette einzubinden.
Gemeinsam haben GeSI und EICC 2008 einen Report zum Abbau von Substanzen wie Coltan herausgegeben und untersucht, wie negative gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen reduziert werden können. Nach der Diskussion der Ergebnisse mit wichtigen
Unter Stakeholdern (deutsch: Anspruchsgruppen) versteht man jene Gruppen, die ein berechtigtes Interesse daran haben, wie sich ein Unternehmen verhält und wie es sich entwickelt. Das Interesse kann finanzieller oder nichtfinanzieller Art sein. Beispiele für Stakeholder sind Kunden, Anteilseigner und Investoren, Mitarbeiter, Kommunen und Nichtregierungsorganisationen.
