
Das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt bei 35 Jahren. Die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist deshalb ein zentrales Thema für Telefónica O2 Germany. Dabei geht es um die Zufriedenheit der Mitarbeiter und um die Geschäftsabläufe.
Für das Jahr 2009 hatten wir uns das Ziel gesetzt, unsere Angebote weiter auszubauen. Wir konnten im Rahmen der bestehenden Programme eine Reihe neuer Maßnahmen anstoßen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu fördern.
Für das Jahr 2009 hatten wir uns das Ziel gesetzt, unsere Angebote weiter auszubauen. Wir konnten im Rahmen der bestehenden Programme eine Reihe neuer Maßnahmen anstoßen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu fördern.
Arbeitszeiten flexibel gestalten
Flexible Arbeitszeiten ermöglichen unseren Beschäftigten einen größeren Spielraum, ihren Tagesablauf an individuelle Lebenssituationen anzupassen. Innerhalb eines definierten Zeitrahmens können unsere tariflichen Angestellten ihre tägliche und wöchentliche Arbeitszeit flexibel gestalten. Daneben haben sie die Möglichkeit, auf einem Langzeitarbeitskonto bereits geleistete Stunden zu sparen und sie für ein
Das Sabbatical (auch Sabbatjahr) ist ein Arbeitszeitmodell. Es ermöglicht für längere Zeit, meist 3-12 Monate, aus dem Job auszusteigen und nach dieser Zeit wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Dies ist durch die Anhäufung von Plusstunden oder durch Gehaltsverzicht möglich.
Außertarifliche Mitarbeiter können ihre Arbeitszeiten eigenverantwortlich gestalten und bei Bedarf auch von zu Hause aus arbeiten. In Absprache mit ihrem Vorgesetzten können auch alle anderen Mitarbeiter diese Möglichkeit nutzen. Seit 2008 stellen wir jedem fest angestellten Mitarbeiter dafür einen Laptop zur Verfügung. Für 2010 haben wir uns vorgenommen, alternative Arbeitsformen wie
Telearbeit bezeichnet verschiedene Arbeitsformen, bei denen Mitarbeiter zumindest einen Teil ihrer Arbeit außerhalb der Gebäude des Arbeitgebers verrichten, wobei jedoch eine kommunikationstechnische Anbindung des Arbeitsplatzes an das zentrale Büro vorhanden ist.
Elterninitiative gegründet
Mütter und Väter, die bei O2 in München arbeiten, haben im April 2009 die Initiative "Working Moms & Dads" gestartet. Inzwischen zählt sie 360 Mitglieder, die sich bei einem monatlichen Lunch und in einem Diskussionsforum zu Fragen austauschen, die junge Eltern beschäftigen. Diese reichen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis hin zu organisatorischen Themen wie Babysitterservice und Weiterbildung. O2 unterstützt diese Initiative finanziell und organisatorisch. Im Jahr 2010 wollen wir die Ausweitung von "Working Moms & Dads" auch an unseren Standorten in Nürnberg, Bremen, Berlin, Köln und Verl anstoßen.
Damit der Nachwuchs das Arbeitsumfeld seiner Eltern kennenlernen kann, lud die Initiative "Working Moms & Dads" im November 2009 erstmals in München zu einem "Kindertag" mit gemeinsamen Mittagessen, Kinderprogramm und zahlreichen weiteren Aktionen ein. Insgesamt nahmen daran über 100 Mitarbeiterkinder teil. Der Kindertag war so erfolgreich, dass er auch 2010 wieder stattfinden soll.
Familienservice berät und hilft
Gemeinsam mit dem bundesweit tätigen "Familienservice" bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Unterstützung bei der Vermittlung von Kinderbetreuung sowie bei der Suche nach Pflegemöglichkeiten für Angehörige. Die Kosten für Beratung und Vermittlung sowie zehn Tage Notfallbetreuung übernimmt O2. Außerdem organisierten wir in 2009 erstmals mit dem Familienservice ein kostenfreies Ferienprogramm für Mitarbeiterkinder: Im Jahr 2009 wurden 61 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis zwölf Jahren täglich von 8.30 bis 17.00 Uhr betreut. Auch 2010 werden wir wieder ein Ferienprogramm anbieten.
Unternehmenskinderkrippe "Bubble Bande" ist begehrt
In der 2008 am Standort München eröffneten Unternehmenskinderkrippe betreuten im vergangenen Jahr sieben qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher 45 Mädchen und Jungen im Alter von vier Monaten bis zu drei Jahren. O2 finanzierte den Grundstückskauf und den Bau des Gebäudes. Die laufenden Kosten werden teils mit Elternbeiträgen, teils mit Fördermitteln des Landes Bayern bestritten. Die Höhe der Elternbeiträge hängt von der täglichen Betreuungsdauer ab und ergibt sich aus der Gebührenordnung des Trägers.
"Kinderbüros" eingerichtet
Neu sind auch unsere so genannten Kinderbüros, die Eltern in unerwarteten Situationen kurzfristig helfen: An allen großen Standorten (München, Teltow, Bremen, Nürnberg, Köln) gibt es Büroräume mit einer eigenen Spiel- und Bücherecke, die Arbeit und Kinderbeaufsichtigung zugleich ermöglichen - wenn beispielsweise die Schule ausfällt. Die Eltern können in diesen Büros arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder betreuen.
