
Bei allen von uns eingesetzten Materialien bemühen wir uns um die Vermeidung von Abfall. Ein großer Teil der Abfälle wird recycled - von der Handyverpackung bis zur Netzwerktechnik. Abfälle, die nicht wiederverwertet werden können, entsorgen wir ordnungsgemäß.
Ressourcen zu schonen ist ein wichtiger Grundsatz unseres Umweltmanagements und trägt zur Einsparung von Kosten bei. Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter und auch unsere Kunden für die Möglichkeiten, Abfall zu vermeiden, und Materialien wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Beispielsweise bieten wir unseren Kunden beim Vertragswechsel die Möglichkeit, lediglich die SIM-Karte zu wechseln. Das schont die Umwelt am meisten, weil Abfall gar nicht erst entsteht.
Ressourcen zu schonen ist ein wichtiger Grundsatz unseres Umweltmanagements und trägt zur Einsparung von Kosten bei. Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter und auch unsere Kunden für die Möglichkeiten, Abfall zu vermeiden, und Materialien wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Beispielsweise bieten wir unseren Kunden beim Vertragswechsel die Möglichkeit, lediglich die SIM-Karte zu wechseln. Das schont die Umwelt am meisten, weil Abfall gar nicht erst entsteht.
Mit Verpackungsmüll richtig umgehen
Im Durchschnitt wiegen die Verpackungsmaterialien für ein Handy 150 Gramm. 2009 haben wir 2,76 Mio. Mobiltelefone verkauft. Dadurch entstand eine Verpackungsmenge von 414 Tonnen. Unsere Kunden erhalten mittels Symbolen auf der Verpackung Hinweise, wie sie diese Materialien korrekt entsorgen können.
Recycling von Handys als zentrale Aufgabe
Schätzungen zufolge existieren in Deutschland etwa 60 Millionen Handys, die nicht mehr benutzt werden. Als Telekommunikationskonzern möchten wir dazu beitragen, dass Bauteile und Materialien dank fachgerechter Entsorgung wieder in den Wertstoffkreislauf gelangen. In den vergangenen Jahren lag die Recyclingquote alter Handys unter unseren Erwartungen. Deshalb haben wir 2009 eine Kampagne gemeinsam mit dem WWF durchgeführt.
Kampagne mit dem WWF
In Zusammenarbeit mit dem World Wild Fund (WWF) haben wir den Lesern des WWF-Magazins eine Recyclingtüte geschenkt; sie lag der Juli-Ausgabe 2009 bei. In dieser bereits adressierten und frankierten Tüte konnten die Leser ihre nicht mehr benötigten Geräte an unseren Recyclingpartner, Dr. Handy, schicken. Die Kosten dafür haben wir übernommen. Der Erfolg hat uns überrascht: Im Juli 2009 sind 2.265 Geräte eingeschickt worden. Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Anstieg um 370 Prozent.
Wie in den Jahren zuvor, haben wir auch 2009 unsere Shops und unsere Mitarbeiter ausführlich zum Thema Recycling informiert. In den Shops liegen die frankierten Umschläge für unsere Kunden bereit, mit denen sie ihre Handys zur Verwertung schicken können. Insgesamt erhielt unser Recyclingpartner im vergangenen Jahr 11.462 Geräte (2008: knapp 15.000).
Nach der Einsendung an "Dr. Handy" wird geprüft, ob die Handys noch funktionieren. Ist das der Fall, werden sie nach Ostafrika und China verkauft. Sind sie nicht mehr zu gebrauchen, zerlegen speziell geschulte Mitarbeiter die Geräte in ihre Einzelteile. Sie trennen wertvolle Edelmetalle und wieder verwertbare Materialien von Elektroschrott. Giftige Bestandteile werden gesondert gesammelt und entsorgt. Für jedes Handy, das wir entgegennehmen, zahlen wir dem WWF 2,50 Euro. 2009 belief sich der Betrag auf 28.655 Euro.
Dieses Geld wird in das Naturschutzprojekt "Mittlere Elbe" investiert, das den Auwald der Elbe erhalten soll: Auf einem Gelände von 9.000 Hektar werden Gewässer renaturiert sowie Hart- und Weichholzauenwälder entwickelt. 2009 haben wir die Zusammenarbeit mit dem WWF für ein weiteres Jahr erneuert.
Netzwerktechnik weiter verwerten
Sowohl beim Ausbau unseres Mobilfunknetzes, als auch bei seiner Wartung und Instandhaltung tauschen wir regelmäßig Geräte oder einzelne Bestandteile aus. Wenn möglich, setzen wir sie an anderen Standorten wieder ein oder verkaufen die Geräte an Dritte. Lassen sie sich nicht wieder verwenden, recyceln und entsorgen wir sie ordnungsgemäß.
Entsorgung gesetzlich geregelt
Zwei europäische Richtlinien legen fest, wie Unternehmen mit gefährlichen Abfällen umgehen müssen. Die RoHs (Restriction of hazardous substances, zu Deutsch: Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) definiert, welche Stoffe bei der Produktion von Elektro- und Elektronikgeräten nicht verwendet werden dürfen. Bereits in unseren Einkaufsrichtlinien stellen wir sicher, dass wir nur Produkte erwerben, die den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Daneben schreibt die WEEE (Waste of Electrical and Electronic Equipment) vor, wie Unternehmen Elektroschrott vermeiden, verringern und umweltverträglich entsorgen müssen. Beispielsweise verpflichtet sie uns, Handys und Zubehör von unseren Kunden zurückzunehmen.
Für die Entsorgung von Elektroschrott sind fast ausschließlich externe Dienstleister zuständig. Elektroschrott entsteht vor allem beim Ausbau und der Instandhaltung des Netzes, aber auch beim Austausch von PCs und Notebooks in den Büros oder bei der Rücknahme von Geräten der Kunden. Insgesamt entstanden im vergangenen Jahr etwa 138 Tonnen Elektroschrott. 68,5 Tonnen davon fielen in den Büros und Shops an, weitere 68,5 Tonnen im Netzwerkbereich, knapp 1 Tonne stammt aus unserem Handyrecycling-Programm. Den gesamten Elektroschrott haben wir zur Weiterverwertung und Entsorgung an Dienstleister gegeben.
Weitere gefährliche Abfälle wurden ebenfalls von fachkundigen Dienstleistern entsorgt: Dazu gehörten im vergangenen Jahr 1,44 Tonnen Leuchtstoffröhren, 350 Liter
Die Wartung und Reparatur der Notstromaggregate im Bereich Networks wird über externe Dienstleister übernommen. Eine Datenerfassung über den dort angefallenden Abfall ist nicht möglich.

Recycling - Alt-Handy zu uns!
Handys enthalten viele Materialien, die professionell entsorgt oder wiederverwendet werden können.
So geht's!
Handys enthalten viele Materialien, die professionell entsorgt oder wiederverwendet werden können.
