Fragen und Antworten zu O2 LTE

Rund um Tarif und Anschluss

Ab wann wird O2 LTE kommerziell anbieten?
Der Aufbau unserer LTE-Netze hat bereits begonnen, die erste Pilotznetze wurden Ende 2010 in Betrieb genommen und der Netzaufbau wird jetzt zügig vorangebracht. Das erste kommerzielle Angebot O2 LTE für Zuhause1) startet in Deutschland am 1. Juli 2011. Über die neuesten Entwicklungen informiert unsere Info-Website www.o2.de/lte. Dort und an der Hotline kann man sich schon heute für einen LTE-Anschluss vormerken lassen.
Wie werden die Tarife aussehen?
Erste Details zu unserem kommerziellen Angebot O2 LTE für Zuhause1), verfügbar ab 1. Juli 2011 in den verschiedensten Orten Deutschlands, finden Sie unter www.o2.de/lte.
Wird es Angebote für Bestandskunden geben (UMTS auf LTE)?
Über das konkrete Tarifportfolio können wir an dieser Stelle noch keine Aussagen machen. Es wird attraktive Tarife für den einfachen Zugang zum neuen, superschnellen Internet von O2 geben.
www.o2.de/lte
Wird O2 LTE auch über die bisherigen Tarife anbieten oder sind zwingend neue Tarife notwendig?
Über das konkrete Tarifportfolio können wir an dieser Stelle noch keine Aussagen machen. Es wird attraktive Tarife für den einfachen Zugang zum neuen, superschnellen Internet von O2 geben.
www.o2.de/lte
Wird der Internet-Zugang über LTE eine gleichwertige Alternative zu einem DSL-Anschluss?
Durch seine hohen Übertragungsraten und die kurzen Reaktionszeiten ist LTE ein vollwertiger DSL-Ersatz, der bisherige Breitband-Anschlüsse oft sogar übertrifft.
Wie hoch ist die tatsächlich für den Kunden zu erwartende Geschwindigkeit?
Die Übertragungsraten von LTE sind mit den heutigen DSL-Anschlüssen vergleichbar. Besonders in ländlichen Bereichen, wo kaum DSL verfügbar ist, bietet LTE eine ideale Alternative.
Was braucht man, um zu Hause das schnelle Internet über LTE-Technik nutzen zu können?
LTE ist eine Mobilfunk-Technik. Es benötigt also weder eine extra Telefondose, noch ist das Verlegen neuer Kabel nötig. Man verbindet einfach seinen Computer mit dem LTE-Gerät, beispielsweise einem Router oder einem Surfstick, und schon kann man lossurfen. Die passende Hardware dazu erhalten Sie bei Telefonica Germany.
Wann wird es LTE-Endgeräte geben?
Die ersten Geräte für den deutschen Markt werden in Kürze verfügbar sein. Das werden zuerst WLAN-Router und Surfsticks für LTE sein, doch später wird es auch Handys geben, die den neuen Standard nutzen. Die ersten Modelle wurden bereits vorgestellt.
Wird es nur Surfsticks geben oder auch Handys, die LTE nutzen? Ist etwas über den Akkuverbrauch bekannt?
Zuerst werden hauptsächlich sogenannte "Data Dongles" oder "Surfsticks" angeboten. Diese Gerätetypen haben keine eigenen Akkus, sondern werden über USB mit einem Computer verbunden und decken ihren Strombedarf über das USB-Kabel.
LTE-Handys sind in Deutschland noch nicht auf dem Markt. Es ist aber davon auszugehen, dass künftige LTE-Smartphones bei Strombedarf und Akkulaufzeiten ähnliche Eigenschaften wie aktuell verfügbare UMTS-Mobiltelefone haben werden.
Wird die LTE-Hardware deutlich teurer sein als heutige Geräte?
Momentan gibt es für LTE-Geräte noch keine Preise.
Was passiert mit meinem Festnetz-Telefon, wenn ich das Internet über LTE nutzen möchte?
Ihr bestehender Telefonanschluss wird durch LTE nicht beeinflusst. Wenn Sie möchten, können Sie das Festnetz problemlos weiter nutzen.
Wie lange muss ich warten, bis ich das neue Internet über LTE nutzen kann? Und fällt beim Wechsel auf das neue Internet über LTE meine bestehende Telefon- und Internetverbindung aus?
Die Voraussetzungen für die LTE-Nutzung sind die Verfügbarkeit der Technik an Ihrem Wohnort, der Abschluss eines Vertrages mit Telefonica Germany sowie die Anbindung der erforderlichen Hardware. Danach steht Ihrem LTE-Erlebnis nichts mehr im Weg. Ihre bisherige Telefon- und Internetverbindung wird davon nicht beeinflusst.

Rund um Technik und Ausbau

Wo wird Telefónica Germany LTE ausbauen? Nur ländlich oder auch in den Städten?
Telefónica Germany hat sich das Ziel gesetzt, die sogenannten "weißen Flecken" durch modernste LTE-Technik mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen. Nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur erfolgt der LTE-Ausbau mit den Frequenzen aus der Digitalen Dividende zuerst in solchen ländlichen Gebieten, die bislang ohne schnelle Zugänge zum Internet sind.
Diese Frequenzen im 800-Megahertz-Band wurden früher für das analoge Fernsehen verwendet und heute sind sie durch ihre hohe Reichweite bestens für die Versorgung dünn besiedelter Gebiete geeignet.

Erst wenn 90 Prozent der weißen Flecken in einem Bundesland versorgt sind, wird die Erschließung der größeren Städte mit LTE bei 800 Megahertz angegangen.
Zusätzlich kann O2 seine Frequenzen bei 2,6 Gigahertz verwenden, um die Kapazität von hoch ausgelasteten Mobilfunkzellen in den Städten zu erweitern, beispielsweise in Bahnhöfen oder Flughäfen. Für diese Funkfrequenzen gibt es keine besonderen Vorgaben durch die Bundesnetzagentur.
Hat die Nutzung von Internet über LTE im Haus Auswirkungen auf meinen Mobilfunkempfang auf dem Handy?
Das LTE-Netz von Telefónica Germany nutzt andere Frequenzen, als die bisherigen Mobilfunkstandards GSM, UMTS und HSPA. Deswegen wird es auch keine negativen Auswirkungen auf die bestehende Mobilfunkversorgung geben. Darüberhinaus wurde bei der Entwicklung der LTE-Standards auf eine Verträglichkeit mit den bestehenden Diensten geachtet.
Hat O2 die neue Technik LTE in Pilotversuchen getestet?
Ja, seit September laufen Pilotversuche. Es handelt sich um Recherche-Mappe   zwei ländliche LTE-Netze in Ebersberg östlich von München sowie in Teutschenthal westlich von Halle. Dort wird mit den 800-Megahertz-Frequenzen aus der Digitalen Dividende die nächste Mobilfunkgeneration getestet. Zusätzlich nutzt O2 auch 2,6-Gigahertz-Frequenzen für den Pilotbetrieb von zwei städtischen LTE-Netzen in Recherche-Mappe   München und Halle.

Der technische Aufbau der Netze begann im September 2010, das städtische LTE-Pilotnetz in München wurde bereits in Betrieb genommen und Halle sowie die anderen Standorte werden in Kürze folgen.
Parallel dazu erprobt die O2-Mutter Telefónica die LTE-Systemtechnik verschiedener Hersteller auf globaler Ebene. Durch seine Zugehörigkeit zum Telefónica-Konzern profitiert O2 von diesen weltweit gewonnenen Erkenntnissen.
Können auch die Kunden von O2 diese Pilotnetze ausprobieren?
Seit Dezember läuft in unseren LTE-Pilotnetzen in Ebersberg, München, Teutschenthal und Halle / Saale ein sogenannter "Friendly User Test" . Dabei können mehrere hundert Kunden und Nicht-Kunden von O2 die neue Technik für ein halbes Jahr kostenlos zu Hause ausprobieren.
Man liest in der Presse manchmal von Problemen, die LTE bei Fernsehern oder drahtlosen Mikrofonen verursachen soll. Ist da etwas dran und was tut O2 dagegen?
Beim Betrieb der LTE-Technologie im Bereich der Digitalen Dividende können in seltenen Ausnahmefällen Störungen bei Empfangsgeräten auftreten, welche ebenfalls diesen Frequenzbereich (800 MHz) nutzen. Dazu zählen z.B. DVB-T-Empfänger oder Funkmikrofone.
Diese Störungen können in der Regel durch einfache technische Maßnahmen verhindert oder beseitigt werden. Generell ist die Bundesnetzagentur für die Bearbeitung solcher Störungen zuständig. Bei der Entwicklung entsprechender Lösungen wird die Bundesnetzagentur kooperativ von den Mobilfunknetzbetreibern unterstützt.

Im Falle von Funkstörungen beim Radio- der Fernsehempfang können sich Verbraucher direkt an den Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur wenden, der unter folgender Telefonnummer zu erreichen ist: 0180/3232323 (Festnetzpreis 9 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
Von welcher Reichweite eines LTE-Senders geht O2 aus?
Die Reichweite einer LTE Funkzelle hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise die Bebauung, die Beschaffenheit der Erdoberfläche (Wälder, Täler, etc.) und die verwendete Sendefrequenz sowie Sendeleistung. Im ländlichen Raum können im 800-Megahertz-Band oft Zellradien von bis zu 10 Kilometern erreicht werden. Die 2,6-Gigahertz-Funkzellen in den Städten sind kleiner.
Werden durch den vermutlich notwendigen Ausbau des Core-Netzes auch Engpässe im 3G Netz beseitigt oder profitiert das "alte" Netz nicht davon?
Das Core-Netz, das die Daten von der Basisstation in Richtung Internet und umgekehrt transportiert, ist grundsätzlich für beide Netze zuständig: für das bereits bestehende 3G-Netz (UMTS/HSPA) und auch für das neue LTE-Mobilfunknetz. Durch den Aufbau der neuen LTE-Technik sind Aufrüstungen am Netz notwendig, die auch der 3G-Technik zugute kommen.
Wie viele Nutzer kann eine LTE-Zelle "vertragen", um allen Kunden eine vernünftige Surf-Erfahrung zu gewährleisten?
Wegen des unterschiedlichen Verhaltens der Nutzer und durch die verschiedenen Internet-Dienste, die sie in einer Funkzelle verwenden, kann eine maximale Anzahl an Nutzern pro Zelle nicht pauschal angegeben werden. Jedoch können zwei vereinfachende fiktive Beispiele als Orientierung dienen:

Wenn sämtliche LTE-Anwender in einer Funkzelle ausschließlich den Internet-Browser und E-Mail nutzen, dann können hunderte Teilnehmer gleichzeitig bedient werden. Falls jedoch alle Teilnehmer in einer Zelle zeitgleich und andauernd Video-Streaming nutzen wollen, dann können je nach Videoauflösung und bei Sicherstellung einer Mindestqualität eventuell nur fünf bis zehn Nutzer parallel zum Zuge kommen.
Welche Unterschiede/Vorteile/Nachteile werden durch die unterschiedlichen Frequenzen, die genutzt werden, erwartet?
Prinzipiell gilt: je niedriger die Sendefrequenz, desto besser ist die Signalausbreitung. Deshalb eignen sich tiefere Frequenzen (Digitale Dividende) besser für die Abdeckung großer Flächen auf dem Land, als hohe Frequenzen. Bei 800 Megahertz erreicht man das Versorgungsziel mit erheblich weniger Standorten als bei 2,6 Gigahertz. Niedrige Frequenzen sind außerdem vorteilhaft für eine gute Innenversorgung in Gebäuden.

Die Kapazität einer Funkzelle, also die abführbare bzw. zustellbare Verkehrsmenge pro Antenne, ist prinzipiell unabhängig von der verwendeten Sendefrequenz. An Orten mit niedriger Verkehrsdichte werden daher eher niederfrequente Großzellen, an Orten hoher Verkehrsdichte dagegen eher hochfrequente Kleinzellen eingesetzt.

Rund um die Registrierung

Kann man sich bereits als Interessent registrieren?
O2 hat unter der Adresse www.o2.de/goto/lte eine Website eingerichtet, auf der man sich als LTE-Interessent registrieren kann. Dort können sich die Kunden auch über die wichtigsten Details zu den Produkten, den verfügbaren Standorten und zu der Technik informieren. Darüberhinaus haben wir diese spezielle Hotline zur Registrierung eingerichtet.
Wie kann ich mich persönlich über LTE bei O2 informieren lassen?
Sie können sich hier an unserer Telefonhotline oder alternativ über unsere Info-Website unter www.o2.de/goto/lte kostenlos und unverbindlich registrieren. Alle angemeldeten Interessenten werden wir auf dem Laufenden halten und regelmäßig informieren. Wir melden uns bei Ihnen, sobald LTE verfügbar ist.
Was bedeutet vormerken?
Vormerken ist völlig unverbindlich. Wir geben Ihnen dadurch Informationen, zum Beispiel wann LTE von O2 bei Ihnen verfügbar ist und wie die LTE-Produkte von O2 aussehen.
Kann ich meine Vormerkung auch wieder stornieren?
Ja, Sie finden dazu in Ihrer Bestätigungs-E-Mail einen Abmeldelink.
Verpflichtet mich die Vormerkung zu einem späteren Kauf?
Nein. Dies ist ein kostenloser Informationsservice von O2, um Sie zu informieren, wann und wie LTE bei Ihnen vor Ort verfügbar sein wird. Für Sie ist damit keine spätere Kaufverpflichtung verbunden.
1) O2 LTE Zuhause: Mindestlaufzeit 24 Monate (Vertrag kann innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsschluss mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Sie erhalten gegen Rückgabe des Routers den Router-Kaufpreis zurück; Router-Versandkosten, Einrichtungsgebühr und die anteilige mtl. Grundgebühr für die Nutzungszeit im 1. Monat sind von der Rückerstattung ausgenommen). Einmalige Einrichtungsgebühr 49,90 €, monatliche Grundgebühr 39,90 € (29,90 € in den ersten 6 Monaten), O2 LTE-Router (inkl. W-LAN) einmalig 49,90 € (zzgl. 9,95 € Versandkosten). Bis zu einem Datenvolumen von 10 GB/Abrechnungszeitraum max. Geschwindigkeit bis zu 7,2 Mbit/s, danach max. 384 kbit/s. Peer-to-Peer-Verkehr ausgeschlossen. Die Nutzung ist räumlich auf die von Ihnen bei Vertragsschluss anzugebende "Zuhause-Adresse" beschränkt; die Anbindung erfolgt über Mobilfunk. O2 LTE für Zuhause ist in ausgewählten Anschlussgebieten verfügbar.

Info-Service für Kunden

Mit der kostenfreien Benachrichtigung per E-Mail bleiben Interessenten und Kunden über O2 LTE auf dem Laufenden.

Unverbindliche Registrierung unter
www.o2.de/goto/lte