Vernetzte Produkte: 5G macht Alltagsgeräte noch intelligenter

Credits: Gettyimages
Ob Uhr, Waschmaschine, Rasenmäher oder Zahnbürste – immer mehr Geräte, die wir im Alltag verwenden, sind mit unserem Smartphone vernetzt. Heutzutage nutzen beispielsweise viele Menschen ihre Smartwatch als Fitnesstracker, Kommunikationsgadget oder als reines Designobjekt.

Smartwatches werden dabei häufig noch per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, um mit diesem zu kommunizieren und online zu gehen. Dank eSIM – einem fest integrierten Chip, der anstelle einer herkömmlichen SIM-Karte zum Einsatz kommt – und Multi-SIM-Verträgen wie O2 Free mit Connect-Funktion gibt es aber auch andere Möglichkeiten für die intelligente Vernetzung von Geräten. Sämtliche Funktionen lassen sich bereits heute einwandfrei mit dem LTE (4G)-Standard nutzen. Künftig werden aber auch Smartwatches im 5G-Netz funken. Das könnte besonders für einige Interessensgruppen relevant werden:

Dank der extrem geringen Latenzzeiten von 5G werden Daten noch schneller übertragen. Das ist beispielsweise im Gesundheitssektor oder im Leistungssport interessant, in denen die Datenanalyse in Echtzeit immer wichtiger wird. Vital- und Leistungsdaten lassen sich sekundengenau überwachen und überprüfen. Im Ernstfall sind dadurch noch schnellere Eingriffe möglich. Zudem können Nutzer große Datenmengen und Anwendungen schneller von ihrer Smartwatch in ihrer Cloud speichern. Und per Sprachbefehl können wir über die intelligente Uhr auch unterwegs verschiedene Geräte in unserem Smart Home steuern.

Für solche Smart Devices bietet 5G enorme Chancen und zusätzliche Anwendungsfelder. Laut der britischen 5G-Webseite 5G.co.uk wird es beispielsweise schon bald intelligente Kleidung (Smartclothes) oder sogar 5G-fähige Implantate geben, die unseren Alltag erleichtern sollen.