DGAP-News: Telefónica Deutschland Holding AG: Telefónica Deutschland veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für das dritte Quartal 2013 und gibt den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2013 bekannt

07.11.2013 / 07:31 Telefónica Deutschland veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für das dritte Quartal 2013 und gibt den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2013 bekannt MÜNCHEN. Das operative und finanzielle Ergebnis von Telefónica Deutschland im dritten Quartal 2013 reflektiert - inmitten eines wesentlich dynamischeren Wettbewerbsumfelds - die kontinuierliche Umsetzung der Strategie, Daten zu monetisieren. Im dritten Quartal wurden die Marktaktivitäten stärker auf den Wertzuwachs der Kundenbasis ausgerichtet und beruhen auf Erkenntnissen von Erhebungen innerhalb der Kundenbasis. Das Betriebsergebnis schlägt sich nach wie vor in einem starken Free Cash Flow (FCF ) nieder, mit einer im Berichtszeitraum bis September 2013 stabilen Entwicklung gegenüber dem Vorjahr. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt der Vorstand von Telefónica Deutschland der Hauptversammlung 2014 für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 525 Mio. Euro vorzuschlagen. 'Wir können in einem äußerst dynamischen Wettbewerbsumfeld weiterhin gute Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie verzeichnen', sagt Rene Schuster (CEO). Rachel Empey (CFO) fügt hinzu: 'Die konstante Nachfrage nach Smartphones und den dazugehörigen Datendiensten eröffnet uns schon jetzt zahlreiche Wachstumschancen und wir treffen die entsprechenden Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig halten wir an unserer attraktiven Aktionärsvergütung fest'. Operative und finanzielle Highlights des dritten Quartals: - Im mobilen Postpaid-Segment wurden 55.000 neue Anschlüsse verzeichnet (60.000 im Vorquartal). Dies ist das Ergebnis der kontinuierlichen Kundenbindungsmaßnahmen und erhöht die Qualität von Neu- und Bestandskunden, die sich für einen der neuen 'O2 Blue All-In'-Tarife entscheiden. Folglich entwickelte sich die Abwanderungsrate mit 1,3% (-0,1 Prozentpunkte im Jahresvergleich) weiterhin positiv. Die Smartphone-Penetration in der Kernmarke O2 stieg im Postpaid-Privatkundengeschäft im Vorjahresvergleich um 12,8 Prozentpunkte auf 69,8%. - Im mobilen Prepaid-Segment wurde im Vergleich mit vorherigen Quartalen ein sehr starkes Ergebnis erzielt. Die Zahl der Neuanschlüsse lag bei 110.000 (27.000 im Vorquartal), was hauptsächlich auf Fonic und andere Zweitmarken zurückzuführen war. Ebenso konnte in der Kundenbasis ein beschleunigter Anstieg der Smartphone-Penetration verzeichnet werden (+11,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 18,3% in der Marke Fonic). - Verbesserung des Trends bei den Festnetz-Breitbandanschlüssen - die Anzahl der ADSL-Anschlüsse ging um 29.000 zurück (verglichen mit 40.000 im vorherigen Quartal). Ausschlaggebend hierfür war die zunehmende Nachfrage nach der VDSL 'Speed Option' (45% der Kunden wählten das VDSL-Angebot ). - Die Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen gingen im Jahresvergleich um 1,8% zurück (-1,3% im Vorquartal). Das Zusammenspiel aus Wachstumsdynamik, Preisniveau und einem geänderten Nutzungsverhalten der Kunden in Bezug auf SMS Ersatzprodukte hielt auch in diesem Quartal an und die Trends stabilisierten sich im Vergleich mit den Vorquartalen. Das mobile Datengeschäft war erneut der wichtigste Wachstumstreiber für das Unternehmen (der Datenumsatz ohne SMS legte im Vorjahresvergleich um 20,2% zu), insbesondere aufgrund eines verbesserten Tarifmixes bei Neu- und Bestandskunden innerhalb des 'O2 Blue All-in' Portfolios. Die Umsatzerlöse gingen im Jahresvergleich um 7,0% zurück, wobei die Kürzung der Mobilfunkterminierungsentgelte hierauf maßgeblichen Einfluss hatte. - Die höheren kommerziellen Ausgaben fokussierten sich auf Kundenbindungsmaßnahmen im Mobilfunkgeschäft und gezielte Promotions von Mobilfunkendgeräten in Kombination mit Tarifen aus dem Hochpreissegment, um den Tarifmix der Kunden zu verbessern. Zusätzlich wurde das OIBDA-Ergebnis durch den Umsatzrückgang beeinträchtigt und ging gegenüber dem Vorjahr um 14,0% zurück. Die OIBDA-Marge gab um 1,9 Prozentpunkte auf 23,8% nach. - Im Neunmonatszeitraum bis September stieg der Investitionsaufwand (CapEx) um 3,4%. Hierbei stand der Ausbau des LTE-Mobilfunknetzes im Vordergrund (die Investitionen wurden gegenüber dem Vorjahr verdoppelt). - Der Free Cash Flow vor Dividendenzahlungen belief sich zwischen Januar und September auf 543 Mio. EUR. Damit lagen die Nettofinanzschulden Ende September 2013 bei 745 Mio. EUR (Verschuldungsgrad von 0,6x). Aktueller Ausblick und Dividendenpolitik: Telefónica Deutschland erwartet mittelfristig einen weiterhin dynamischen und wettbewerbsintensiven deutschen Telekommunikationsmarkt mit deutlichen Einflüssen aus der Regulierung der Mobilfunkterminierungsraten, Änderungen im Kommunikationsverhalten der Kunden sowie Saisonalität bei der Einführung von Mobilfunkendgeräten und deren Nutzungsdauer. Als Herausforderer im Markt unterliegt Telefónica Deutschland dem Einfluss dieser wechselhaften und divergierenden Trends. Als Unternehmens in der derzeitigen Form ist das Ziel für langfristigen Erfolg der stetige Fokus auf die Steigerung des Marktanteils bezogen auf die Umsätze im Mobilfunkkerngeschäft und die Erzielung von weiteren Skalenvorteilen. Die geplante Akquisition des deutschen Mobilfunkgeschäfts E-Plus von KPN (Abschluss der Transaktion voraussichtlich Mitte 2014) dürfte sowohl den Umfang der Geschäftstätigkeit als auch die finanziellen Erwartungen des Unternehmens ändern. Im Gesamtjahr 2013 hat das Unternehmen einen steigenden Druck auf die Umsatzerlöse festgestellt, sowohl in Bezug auf das Wettbewerbsumfeld, das veränderte Nutzungsverhalten der Kunden als auch durch Regulierungsaspekte. Die Unternehmensstrategie wird weiterhin mit einem innovativen Mehrmarkenansatz und einer datenorientierten Ausrichtung auf den deutschen Mobilfunkmarkt fokussiert sein. Die Einführung der LTE-Technologie und ein Angebot aus konvergenten Mobilfunk- und Festnetzdiensten tragen entscheidend dazu bei, die mittelfristige Rentabilität des Unternehmens in der jetzigen Form zu sichern. Die kürzlich angekündigte Akquisition von E-Plus dürfte diese Chancen mittelfristig noch erweitern, sobald die Transaktion von den Aktionären und Aufsichtsbehörden genehmigt wurde. Das Unternehmen wird den Mobilfunkmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2013 weiterhin beobachten und registriert nach wie vor einen starken Wettbewerb bei Kombinationsangeboten aus 3G-Smartphonetarifen und Mobilfunkendgeräten. Im Übergangsjahr zum nächsten Technologiezyklus wird der kurzfristige Schwerpunkt auf maximale Wertschöpfung ausgerichtet sein. Das Unternehmen benötigt dazu weiterhin Flexibilität im Bezug auf zielgerichtete Investitionen in den Markt und die Bereitstellung von Ressourcen. Daher wird erwartet, dass sich die OIBDA-Marge im Jahr 2013 auf oder unter dem Niveau des Vorjahres einpendeln wird. In Bezug auf das Investitionsaufkommen (Capex), sind 2013 und 2014 die zentralen Jahres für den Ausbau des LTE-Netzwerks. Für 2013 wird dennoch nicht erwartet, dass das Capex-Volumen des Jahres 2010, in dem das 3G Netz ausgebaut wurde, (680 Mio. Euro) überschritten wird. Auf den weiteren Verlauf der Investitionsstrategie wird die geplante Übernahme von E-Plus maßgeblichen Einfluss haben. Das Betriebsergebnis schlägt sich nach wie vor in einem starken Free Cash Flow (FCF ) nieder. Im Berichtszeitraum bis September konnte der FCF gegenüber dem Vorjahr eine stabile Entwicklung vorweisen und bestätigt schon jetzt die gegenwärtige Aktionärsvergütungspolitik. Der Vorstand von Telefónica Deutschland beabsichtigt daher der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von ca. 525 Mio. Euro vorzuschlagen, die in 2014 zur Auszahlung kommt. Operatives Ergebnis von Telefónica Deutschland: Ende September 2013 belief sich die Anzahl der Kundenanschlüsse der Telefónica Deutschland auf 25,4 Mio., eine Steigerung von 0,5% gegenüber dem Vorjahr. Bei den Mobilfunkanschlüssen setzte sich das Wachstum mit einem Plus von 2,4% auf 19,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr fort. Geschäftliche Highlights des dritten Quartals 2013: - Einführung attraktiver Kombinationsangebote aus Mobilfunkendgeräten und Smartphonetarifen, die einerseits die Kundennachfrage nach zugkräftigen Smartphones bedient und andererseits auf die stetige Verbesserung des Tarifmixes abzielt. - LTE-basierte Marketingkampagne ('Alles Drin'), z.B. mit dem 'O2 All-in M'-Paket und ausgewählten Smartphones das neue 4G-Netz 12 Monate lang testen. - Segmentspezifische Promotions, darunter der 'O2 Blue M'-Tarif für junge Leute, der für 24,99 EUR im Monat ein höheres Datenvolumen (1 GB) und die einjährige Nutzung des 4G-Netzes ermöglicht. - Kontinuierliche Innovationen im digitalen Bereich. Neben mobilen Vorteilsangeboten, wie 'O2 More Local' und 'netzclub Local', wurde eine neue digitale Werbelösung für kleine und mittelständische Einzelhändler ('O2 Promotion Pad ') eingeführt. Im dritten Quartal 2013 war in allen Segmenten des deutschen Mobilfunkmarkts erneut eine rege Marktaktivität bei Paketen aus Smartphones in Kombination mit entsprechenden Tarifen festzustellen. Im Hochpreissegment wurden die Maßnahmen zur Kundenbindung weiter vorangetrieben, während die starke Dynamik im Discount-/Niedrigpreissegment auch in diesem Quartal sehr hoch war. Ebenso gewinnt die Verfügbarkeit von LTE zunehmend als Kaufkriterium an Gewicht. Mit dem Tarifportfolio 'O2 Blue All-In' konzentriert sich Telefónica Deutschland weiterhin auf das mittlere Verbraucherpreissegment und hat die Qualität von Neu- und Bestandskunden verbessert. Folglich wurden im mobilen Postpaid-Segment im Quartalsverlauf 55.000 neue Anschlüsse (60.000 im Vorquartal) und damit insgesamt 10,3 Mio. Kundenanschlüsse registriert (+4,3% gegenüber dem Vorjahr). Der Postpaid-Anteil am gesamten Mobilfunk-Kundenstamm erhöhte sich im Vorjahresvergleich um einen Prozentpunkt und lag bei 52,7%. Im mobilen Prepaid-Segment wurden 110.000 neue Anschlüsse im dritten Quartal 2013 verzeichnet (27.000 Neuanschlüsse im Vorquartal). Dies lag in erster Linie in der weiterhin positiven Entwicklung der Zweitmarken (Fonic, Tchibo, netzclub, Türk Telekom) und in der verstärkten Nutzung von Prepaid-Tarifen für Smartphones. Ende September 2013 belief sich die Anzahl der Prepaid-Kunden auf 9,3 Mio. (+0,4% gegenüber dem Vorjahr). Die Abwanderungsrate blieb im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr mit 2,1% stabil, wobei die Abwanderungsrate im Postpaid-Segment sich mit 1,3% weiterhin positiv entwickelte (-0,1 Prozentpunkte im Jahresvergleich). Ausschlaggebend hierfür war das erfolgreiche Management der Kundenbasis im Hochpreissegment durch Kundenbindungsmaßnahmen und verstärkte Aktivitäten zur Förderung von gezielten Tarifmigrationen. Ende September 2013 lag die Smartphone-Penetration bei 29,8% , womit gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung von 5,5 Prozentpunkten erzielt werden konnte. Im Postpaid-Privatkundengeschäft mit der Marke O2 wurde eine Smartphone-Penetration von 69,8% und damit ein Plus von 12,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr erreicht. Auch im Prepaid-Segment setzen sich Smartphones immer stärker durch, so erhöhte sich die Penetration im O2-Privatkundengeschäft auf 17,3% und auf 18,3% in der Marke Fonic (+7,1% bzw. +11,5% im Vorjahresvergleich). Unsere Neu- und Bestandskunden nutzen zunehmend LTE-fähige Mobilfunkgeräte (diese machten rund 55% der gesamten Hardware-Verkäufe im dritten Quartal aus; verglichen mit 40% im Vorquartal). Eine vielversprechende Entwicklung im Hinblick auf die weitere Monetisierung von Daten. Im dritten Quartal 2013 ging der ARPU im Mobilfunkgeschäft gegenüber dem Vorjahr (bereinigt um den Effekt der im Dezember 2012 gekürzten Mobilfunkterminierungsentgelte - MTR) um 4,4% auf 13,40 EUR zurück (auf nicht MTR-bereinigter Basis -8,2% gegenüber dem Vorjahr auf 12,90 EUR), eine Verbesserung gegenüber dem Vorquartal (-8,4 % gegenüber dem Vorjahr auf nicht MTR-bereinigter Basis), sowohl im Vertragskunden als auch im Prepaid-Segment. Auf MTR-bereinigter Basis sank der ARPU im Postpaid-Segment im Vorjahresvergleich um 6,6% und belief sich im dritten Quartal auf 20,40 EUR. Der im Vorquartal verzeichnete Rückgang von 6,9% konnte damit verbessert werden. Auf nicht MTR-bereinigter Basis wurde im Vorjahresvergleich ein Minus von 10,1% auf 19,60 EUR registriert. Dieses Ergebnis ist auf drei Hauptfaktoren zurückzuführen: a) einen besserer Tarifmix im 'O2 Blue All-in' Portfolio, b) einen geringerer Verwässerungseffekt aus der anhaltenden Erneuerung langfristiger Kundenverträge und c) einen niedrigerer Einfluss aus Verdrängung von SMS-Diensten durch IP-basierende Applikationen für die Nachrichtenübertragung, die hauptsächlich den Umsatz aus eingehenden SMS beeinflussen. Nachdem Anfang März das neue Tarifportfolio 'O2 Blue All-In' eingeführt wurde, entwickelte sich der Kundenmix von Neukunden und Tarifwechslern gegenüber dem vorherigen Portfolio weiterhin positiv. Am häufigsten wurde der Tarif 'O2 Blue M All-In' abgeschlossen (29,99 EUR/Monat inkl. MwSt.), während der 'O2 Blue All-in L'-Tarif unter den Neukunden für LTE an Fahrt gewann. Die zunehmende Nutzung von Smartphone-Tarifen im Prepaid-Segment wirkt sich ebenfalls positiv auf den ARPU im Prepaid-Bereich aus (im dritten Quartal -0,6% gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit -2,3% im Vorquartal auf MTR-bereinigter Basis). Im dritten Quartal 2013 ist die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse um 29.000 gesunken - eine erneute Verbesserung gegenüber den vorherigen Quartalen (jeweils -40.000 und -41.000 im zweiten und ersten Quartal), in der sich auch die erhöhte Nachfrage nach hohen Geschwindigkeiten wiederspiegelt. In Regionen, in denen VDSL verfügbar ist, wählten fast 45% der Neukunden die VDSL 'Speed' Option. Damit wurde gegenüber dem Vorquartal eine deutliche Steigerung erreicht. Im Wholesale-Breitbandgeschäft kamen im dritten Quartal dagegen 3.000 Neuanschlüsse hinzu. Mitte Oktober 2013 führte das Unternehmen ein neues Tarifportfolio für Privatkunden im Festnetz ein ('O2 DSL All-in S/M/L'): - Dabei handelt es sich um das erste All-Net-Flat Angebot auf dem Markt (inklusive Fest- und Mobilfunknetze). Die Geschwindigkeit dient als Differenzierungsmerkmal und wird durch unterschiedliche Konditionen bezüglich des Datenvolumens ergänzt , die das aktuelle Angebot transparenter und einfacher gestalten. - Damit wird die Konvergenzstrategie von O2 gefördert, der 'Kombi-Vorteil' kann in den Tarifen 'O2 DSL All-in M' und 'O2 DSL All-in L' eingesetzt werden. Finanzielles Ergebnis von Telefónica Deutschland: Die Umsatzerlöse von Telefónica Deutschland beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 3.671 Mio. EUR, ein Rückgang von 5,2% gegenüber dem Vorjahr (-2,8% bereinigt um die gekürzten Mobilfunkterminierungsentgelte ab Dezember 2012). Im dritten Quartal lagen die Umsatzerlöse bei 1.225 Mio. EUR, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,0% (-4,6% auf MTR-bereinigter Basis). Die Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 2.246 Mio. EUR (-4,8% im Jahresvergleich; -0,9% auf MTR-bereinigter Basis) und im dritten Quartal auf 765 Mio. EUR (-5,7% im Jahresvergleich; -1,8% auf MTR-bereinigter Basis). Dabei war eine fortlaufende Stabilisierung der Trends festzustellen. Im dritten Quartal wurde die Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr erneut stark vom Postpaid-Segment beeinflusst. Die verbesserten ARPU-Trends konnten das im Jahresvergleich geringere Kundenwachstum (Neuanschlüsse) und die vermehrten Tarifmigrationen (365.000 im dritten Quartal im O2-Privatkundengeschäft; +13% gegenüber dem Vorjahr) in der Kundenbasis nicht kompensieren. Die Umsatzerlöse aus integrierten Mobilfunktarifen leisteten gegenüber dem Vorjahr einen um +9 Prozentpunkte höheren Beitrag zum Gesamtumsatz aus Mobilfunkdienstleistungen und erreichten 62%. Das mobile Datengeschäft trug erneut den größten Beitrag zur Umsatzentwicklung bei, mit Erlösen von 1.079 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2013 und 365 Mio. EUR im dritten Quartal (+4,3% bzw. +3,0% im Vorjahresvergleich). Im Berichtszeitraum zwischen Januar und September stieg der Datenumsatz ohne SMS um 22,9% gegenüber dem Vorjahr (+20,2% im dritten Quartal). Folglich lag der Datenumsatz ohne SMS - gemessen am gesamten Datenumsatz im dritten Quartal - bei 67,6%. Dies entspricht einem Plus von 9,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Hardware, überwiegend durch das Vertriebsmodell 'O2 My Handy' realisiert, beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 482 Mio. EUR. Dies entspricht einem Plus von 2,1% gegenüber dem Vorjahr. Im dritten Quartal gingen die Hardware-Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,0% zurück. Dies war zum einen auf die unterschiedliche Saisonalität bei der Einführung von neuen Mobilfunkendgeräten zurückzuführen und zum anderen auf gezielte Promotions von Kombinationen aus Hardware mit Tarifen aus dem Hochpreissegment. Die Umsatzerlöse aus Festnetz beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 938 Mio. EUR (-9,5% im Vorjahresvergleich; -8,1% im dritten Quartal). Ursächlich hierfür waren in erster Linie der Rückgang der DSL-Kundenbasis (der durch die verstärkte VDSL-Nutzung gedämpft wurde) sowie eine stabile Entwicklung des DSL-ARPU im Privatkundengeschäft. Daneben wurden die Erlöse in diesem Bereich durch einen weiteren Umsatzrückgang im margenschwachen Voice-Terminierungsgeschäft beeinträchtigt. Die betrieblichen Aufwendungen lagen im Zeitraum zwischen Januar und September 2013 bei 2.870 Mio. EUR und gingen damit im Vorjahresvergleich um 3,7% zurück (-3,4% im dritten Quartal auf 959 Mio. EUR). Haupttreiber für die Entwicklung der Aufwendungen: - Der Materialaufwand und der Aufwand für bezogene Leistungen ging gegenüber dem Vorjahr um 7,6% auf 1.451 Mio. EUR zurück (-12,2% im dritten Quartal). Ausschlaggebend hierfür waren in erster Linie die gekürzten Terminierungsentgelte für mobile Sprachtelefonie (Kürzung per 01. Dezember 2012) und SMS, die geringeren Kosten im Festnetzgeschäft und der Rückgang der Hardware-Verkäufe im Berichtszeitraum. - Der Personalaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 1,8% auf 312 Mio. EUR (+4,2% im dritten Quartal), was in der allgemeinen Erhöhung der Gehälter ab Juli 2013 (rund 3%) begründet lag. - Die sonstigen Aufwendungen stiegen im Vorjahresvergleich um 0,4% auf 1.107 Mio. EUR (+8,0% im dritten Quartal). Der Rückgang bei den Gemeinkosten, Werbeaufwendungen und Rückstellungen für uneinbringliche Forderungen konnte nicht die deutlich höheren operativen Kosten kompensieren, die hauptsächlich für Kundenbindungsmaßnahmen und Promotions im dritten Quartal aufgewendet wurden. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) betrug 864 Mio. EUR im Neunmonatszeitraum 2013 und 292 Mio. EUR im dritten Quartal 2013 (jeweils -7,7% und -14,0% gegenüber dem Vorjahr). Die OIBDA-Marge ging zwischen Januar und September 2013 im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozentpunkte zurück und belief sich auf 23,5% (-1,9 Prozentpunkte auf 23,8% im dritten Quartal). Das OIBDA vor Gruppengebühren lag zwischen Januar und September 2013 bei insgesamt 918 Mio. EUR (-6,9% im Vorjahresvergleich und -12,0% im dritten Quartal). Die OIBDA-Marge vor Gruppengebühren ging im Zeitraum bis September 2013 im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozentpunkte zurück und betrug 25,0% (-1,5 Prozentpunkte auf 25,7% im dritten Quartal). Das gegenüber dem Vorjahr erzielte OIBDA-Ergebnis wurde hauptsächlich durch höhere kommerzielle Ausgaben beeinflusst, deren Schwerpunkt auf Kundenbindungsmaßnahmen und gezielten Promotions für die Kombination aus Mobilfunkendgeräten mit hochwertigen Tarifen lag. Zusätzlich wurde das OIBDA-Ergebnis durch den Umsatzrückgang beeinträchtigt. Die Abschreibungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 842 Mio. EUR und erhöhten sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,2%. Diese Steigerung war auf höhere Investitionen für die Einführung des 4G-Netzes sowie auf den Ausbau der 3G-Kapazitäten im Jahresverlauf zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen im dritten Quartal bei 276 Mio. EUR und gingen damit gegenüber dem Vorjahr um 3,0% zurück. Diese Entwicklung ist auf die vollständige Abschreibung einiger Vermögenswerte im Berichtszeitraum zurückzuführen. Zwischen Januar und September 2013 wurde ein Betriebsergebnis von 22 Mio. EUR (104 Mio. EUR im Vorjahr), gegenüber 16 Mio. EUR im dritten Quartal, erwirtschaftet (55 Mio. EUR im Vorjahr). Das Finanzergebnis betrug -23 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2013 (-6 Mio. EUR im dritten Quartal), während im Vorjahr ein positives Finanzergebnis von 3 Mio. EUR registriert wurde (-2 Mio. EUR im dritten Quartal 2012). Ursächlich hierfür war die im September 2012 geänderte Kapitalstruktur des Unternehmens. Die oben genannten Entwicklungen, und die Tatsache, dass im Berichtszeitraum keine Steuern gezahlt wurden, hatten im Neunmonatszeitraum 2013 ein negatives Periodenergebnis aus fortgeführten Geschäftsaktivitäten von 1 Mio. EUR zur Folge (+9 Mio. EUR im dritten Quartal). Dies ist mit einem positiven Wert von 108 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum (+53 Mio. EUR im dritten Quartal 2012) zu vergleichen. Der Investitionsaufwand (CapEx) belief sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 468 Mio. EUR und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 3,4%. Die verstärkten Investitionen dienten der Sicherung des zukünftigen Wachstums durch den Ausbau des LTE-Netzes, wobei die LTE-Investitionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2012 mehr als verdoppelt wurden. Der Investitionsaufwand ging im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 5,5% zurück, was auf unterschiedliche Investitionspläne zurückzuführen war. Der Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit (OIBDA-CapEx) lag in den ersten neun Monaten 2013 bei 396 Mio. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 18,1% gegenüber dem Vorjahr (-23,7% im dritten Quartal). Somit betrug der Free Cash Flow (FCF) vor Dividenden aus fortgeführten Aktivitäten 543 Mio. EUR (gegenüber 549 Mio. EUR im Jahr 2012). Die starke Umwandlung des Cash Flows aus betrieblicher Tätigkeit in den Free Cash Flow war die Folge eines im Jahresvergleich höheren Wertbeitrags aus dem Working Capital in Höhe von 115 Mio. EUR. Verschiedene Silent-Factoring-Transaktionen, die in beiden Jahren durchgeführt wurden, spielten hierbei eine entscheidende Rolle. Im dritten Quartal 2013 betrug der FCF 199 Mio. EUR (397 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum 2012). Das Unternehmen zahlte weder im Neunmonatszeitraum 2013 noch im gleichen Zeitraum 2012 Ertragssteuern. Es wurden Nettozinszahlungen in Höhe von 15 Mio. EUR geleistet (im Vergleichszeitraum 2012 betrugen die Nettozinseinnahmen 3 Mio. EUR). Darüber hinaus hinterlegte das Unternehmen eine Sicherheit in Höhe von 15 Mio. EUR, die zeitanteilig aufgelöst wird. Ende September 2013 lagen die konsolidierten Nettofinanzschulden bei 745 Mio. EUR. Dies entspricht einem Verschuldungsgrad von 0,6x. ANHANG - DATENTABELLEN Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um die Datentabellen herunterzuladen. Vielen Dank. http://www.telefonica.de/page/18155/q3-2013.html Weitere Informationen: Telefónica Deutschland Holding AG Investor Relations Georg-Brauchle-Ring 23-25 80992 München Victor J. García-Aranda, Head of Investor Relations Marion Polzer, Manager Investor Relations Pia Hildebrand, Office Coordinator Investor Relations (t) +49 89 2442 1010 ir-deutschland@telefonica.com www.telefonica.de/investor-relations Haftungsausschluss: Die finanziellen Informationen, die in diesem Dokument (das grundsätzlich nach IFRS-Regeln erstellt wird) enthalten sind, beziehen sich auf das Ergebnis im Berichtszeitraum zwischen Januar und September 2013 und sind lediglich als vorläufige Zahlen zu verstehen. Dieses Dokument enthält ungeprüfte finanzielle Informationen und Ansichten, die Änderungen unterliegen können. Weder die Gesellschaft, ihre Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen noch deren Vorstand und Geschäftsführer, Arbeitnehmer, Vertreter, Berater oder Vermittler haften für Verluste, die mittelbar oder unmittelbar aus der Verwendung dieses Dokuments oder seines Inhalts oder in anderer Weise im Zusammenhang mit diesem Dokument entstehen. 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Die vorausschauenden Aussagen in diesem Dokument können in einigen Fällen anhand der Verwendung von Wörtern wie 'erwartet', 'antizipiert', 'beabsichtigt', 'ist der Auffassung' und ähnlichen Formulierungen oder ihren Verneinungen oder anhand der zukunftsbezogenen Art der Besprechung von Strategien, Plänen oder Absichten erkannt werden. Solche vorausschauenden Aussagen bieten naturgemäß keine Garantie für zukünftige Ergebnisse und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, von denen die meisten schwer vorauszusagen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle von Telefónica Deutschland liegen, sowie anderen wichtigen Faktoren, die dafür sorgen könnten, dass die tatsächlichen Entwicklungen oder Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in den vorausschauenden Aussagen des Unternehmens ausgedrückt oder impliziert sind. 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