Digitales Manifest in Berlin vorgestellt:Telefónica fordert neuen Digitalen Pakt

Vertreter aus Politik, Verbänden und Stiftungen diskutierten die Rahmenbedingungen für das digitale Zeitalter Foto: Henrik Andree
Telefónica setzt sich global für einen „Neuen Digitalen Pakt“ ein. Ziel ist eine verantwortliche Digitalisierung, die allen Menschen zugutekommt. Mit ethischen Prinzipien zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz sowie bundesweiten Förderprogrammen, wie „Digital Mobil im Alter“, zeigt Telefónica Deutschland praktische Anwendungen auf. Das Telekommunikationsunternehmen stellte am 8. Mai 2019 in Berlin Politikern und Verbandsvertretern die aktuelle und deutsche Auflage ihres Digitalen Manifestes vor. In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird händeringend nach Strategien gesucht, wie wir mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung umgehen können. Bemerkenswert ist das Tempo der digitalen Transformation, von der kein Aspekt unseres Lebens unberührt bleibt. Unternehmen kommt hier eine besondere gestaltende Verantwortung zu.

Telefónica fordert verantwortliche Digitalisierung

Christoph Steck präsentierte das Digitale Manifest in Berlin Foto: Henrik Andree
In seiner Rolle als weltweit agierendes Telekommunikationsunternehmen mit rund 356 Millionen aktiven Mobilfunk- und Festnetzzugängen in 16 Ländern schlägt Telefónica mit seinem Digitalen Manifest umfassende und kooperative Anstrengungen zur Festlegung eines „Neuen Digitalen Paktes“ vor. Christoph Steck, Director Public Policy & Internet der Muttergesellschaft Telefónica S.A., präsentierte am 8. Mai 2019 im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin in der Telefónica Digital Lounge die auf Deutschland zugeschnittene Version des Digitalen Manifestes. „Alle Menschen sollen von der Digitalisierung profitieren. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass die Sozial- und Wirtschaftspolitik erneuert und unsere Institutionen und Regulierung für das digitale Zeitalter modernisiert werden sollten, um den Menschen in den Mittelpunkt der Digitalisierung zu stellen. Es gilt, einen neuen Gesellschaftsvertrag zu definieren, der zu einer besseren und offeneren Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft beiträgt. Denn in dieser Transformation dürfen wir niemanden zurücklassen und nur gemeinsam werden wir eine faire und nachhaltige Digitalisierung unser Gesellschaft erreichen“, betont Christoph Steck.

Politik neu denken

Foto: Henrik Andree
Im Anschluss diskutierten die geladenen Gäste aus Politik, Stiftungen und Verbänden, darunter Falko Mohrs (MdB, SPD), Dr. Konstantin von Notz (MdB, Grüne) sowie Valerie Mocker (Nesta) und Dr. Thomas Koenen (BDI), wie in Deutschland ein Rahmen für das neue digitale Zeitalter geschaffen werden kann, der die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung gibt es auf UdL Digital. „Mit dem Digitalen Manifest haben wir eine wichtige Basis für Denkanstöße geschaffen. Es identifiziert die zentralen Problemstellungen und Ansatzpunkte. Ich wünsche mir intensive, kontroverse aber vor allem konstruktive Diskussionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wie wir in Deutschland und Europa die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Menschen nutzen können“, sagt Valentina Daiber,Vorstand für Recht und Corporate Affairs bei Telefónica Deutschland. Die Digitalisierung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, bedarf aus Sicht des Unternehmens der Zusammenarbeit insbesondere bei folgenden Kernthemen. Eine Ausführliche Beschreibung aktueller Herausforderungen sowie die jeweiligen Standpunkte und Handlungsfelder von Telefónica finden Sie im Digitalen Manifest als PDF Download.

Autor: Julia Lindner

Julia Lindner ist Pressesprecherin bei Telefónica Deutschland. Sie ist derzeit in Elternzeit.