Wenn plötzlich die SIM streikt ...

Ob "Nano", "Micro" oder "Standard" - ohne funktionsfähige SIM ist das Smartphone nicht nur abgekoppelt von der großen, weiten Online-Welt: Auch ein banales Telefonat kommt nicht ohne die kleine Chipkarte zustande. Oft erwischt es einen in Situationen, in denen es gerade nicht passt. Die niedrigen Zahlen belegen es, eine defekte SIM gehört zu den Ausnahmeerscheinungen im Mobilfunk, ein sehr seltener Fall also. Doch was tun, wenn es doch passiert? Zum Beispiel unterwegs? Dann ist guter Rat gefragt. Wir erklären, wie ein Kartentausch schnell und unkompliziert funktioniert.

Erst prüfen, dann tauschen

Auch, wenn der Fall klar zu sein scheint: Zunächst sollte nach Möglichkeit mit Hilfe eines zweiten Mobiltelefons überprüft werden, ob es zweifelsfrei an der SIM liegt. Denn manchmal sind nur die goldenen Kontaktflächen der SIM schuld, auf denen sich im Laufe der Zeit eine dünne Oxydschicht bilden kann. Hier hilft es, die SIM herauszunehmen und die Kontaktflächen vorsichtig zu putzen. Oder die Halterung der SIM zu überprüfen. Insbesondere bei älteren Handymodellen kann sich diese gelöst haben und es kommt zu Kontaktschwierigkeiten. Ist all das ausgeschlossen, hilft wirklich nur ein Kartentausch.
Kunden mit Mobilfunkvertrag Für Kunden mit Vertrag gibt es mehrere Möglichkeiten. Die allerschnellste ist die, einen BASE Shop in der Nähe aufzusuchen. Hier wird die defekte SIM in den meisten Fällen sofort gegen eine neue, inaktive Karte getauscht und anschließend freigeschaltet. So dauert es oft weniger als eine Stunde, bis das Smartphone oder Handy wieder einsatzbereit ist. Ist kein Shop in der Nähe, hilft ein Anruf bei der zuständigen Hotline der eigenen Mobilfunkmarke. Diese verschickt umgehend eine (zunächst) inaktive Karte an den Kunden, die dieser wiederum zur Sicherheit nach Erhalt per Anruf und mit dem persönlichen Kundenkennwort aktivieren muss. All das funktioniert auch aus dem Ausland, beispielsweise vom Urlaubsort. Übrigens: Ein Tausch ist immer dann kostenlos, wenn die Karte defekt ist. Bei einem selbstverschuldeten Verlust der Karte kann der Tausch – je nach Marke – bis zu 15 Euro kosten.
Prepaidkunden Abhängig von der Mobilfunkmarke ist ein Kartentausch auch für Prepaidkunden möglich. Jedoch lohnt der Tausch meist nur, wenn noch Guthaben auf der Karte vorhanden ist oder die Rufnummer tatsächlich längere Zeit benötigt wird. Ansonsten ist der Kauf einer neuen Prepaidkarte oftmals die günstigere und bessere Lösung.

Autor: Jörg Borm

Manager Corporate Communications | Jörg Borm hat als Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik zunächst einige Jahre selbst den Netzausbau aktiv vorangetrieben, bevor er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für E-Plus auf regionaler Ebene aufbaute und leitete. Sein fundiertes Wissen aus den Bereichen Kommunikation, Politik, Verwaltung und seine Erfahrungen aus vielen Ratssitzungen und Bürgerveranstaltungen bringt er seit 2006 als Pressesprecher des Unternehmens auch national ein. Er ist aktuell verantwortlich für den redaktionellen Themendienst Verbraucher & Service, die regionale Kommunikation, die Themen Umwelt und Technik (CSR) sowie die Vertriebskommunikation. Außerdem ist er Experte in Sachen Roaming.