Das war die connect|ec 2019:Telefónica Deutschland - 5G wird wichtiger Technologieschritt für Industrie

Credits: Rolf Otzipka
Die neuesten Informationen aus den Themenfeldern Mobilfunk, Mobilität und Smart Home bekamen Fachbesucher und Anwender Anfang Mai auf der viertägigen Konferenz- und Messeveranstaltung „connect ec“ in Dresden präsentiert. In der sächsischen Landeshauptstadt brachte das Kommunikations-Fachmagazin zum ersten Mal beide Besuchergruppen in einer Veranstaltung zusammen. Den Auftakt zur Konferenz machte Telefónica Deutschland am 2. Mai mit der Keynote von Marcus Thurand, der als Director Regional Implementation & Engineering auf die Herausforderungen beim Ausbau der Netze, insbesondere für 5G, einging. Auf der Messe zeigte O2 eine große Auswahl innovativer Produkte. Vier volle Tage, reichlich gespickt mit Informationen: Erstmals lud das bekannte Fachmagazin connect hochkarätige Experten aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft nach Dresden, um über die neuesten Errungenschaften und Entwicklungen des Mobilfunkstandards 5G zu diskutieren. Auch Telefónica Deutschland entsandte drei Experten, die viele Aspekte von 5G beleuchteten. Den Anfang machte Marcus Thurand, Director Regional Implementation und Engineering. In seiner Keynote betonte Thurand die Bedeutung von 5G für Deutschland. Telefónica Deutschland werde mit dem Ausbau des neuen Standards 5G – neben der bisherigen Technologie 4G – zeitnah beginnen.
-Telefónica Deutschland startet 5G zeitnah nach Auktion
-4G bleibt weiterhin Flächentechnologie für Verbraucher
-O2 präsentierte auf 200 Quadratmetern viele neue und innovative Produkte

Ministerpräsident Kretschmer fordert faire Bedingungen für Netzanbieter

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Markus Thurand
Am Mittag diskutierte Thurand mit Ministerpräsident Kretschmer und weiteren Marktteilnehmern unter anderem über 5G und die derzeit stattfindende Frequenzauktion. Im Verlauf der Diskussion fiel dabei mehrfach ein entscheidender Satz: „Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden." Das Geld, das aktuell in die Auktion fließe, könne später beim Ausbau der Netze fehlen, merkten in diesem Zusammenhang einige Teilnehmer der Diskussion an. Thurand stellte fest: „Ein vernünftiger Technologiemix sei zielführender als die reinen Forderungen nach einem flächendeckenden Ausbau des neuen Standards. LTE ist aktuell unser Arbeitspferd und nicht jede Anwendung benötigt 5G.“ Am Ende stellte Thurand zusätzlich zu den laufenden 5G-Testprojekten, die einen Start der neuen Technologie vorbereiten, klar: „Unser Ausbau wird selbstverständlich weitergeführt – nach 6.700 LTE-Anlagen im vergangenen Jahr werden wir mit rund 10.000 neuen Anlagen in diesem Jahr so viel bauen wie noch nie.“ Ministerpräsident Kretschmer forderte von Politik und Wirtschaft mehr Einsatz und Mut bei der Erprobung neuer Technologien. Das Land Sachsen sei mit der gläsernen Manufaktur von Volkswagen und den Forschungen zu 5G an der TU Dresden technologisch bereits führend.

Praxisnahe Konferenz

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Dr. Helge Lüders
Am zweiten Konferenztag wurde es nochmals konkreter – so sprach am Vormittag Dr. Helge Lüders, Manager Radio Network Strategy bei Telefónica Deutschland, in seiner Keynote zum Thema „5G: Technische Randbedingungen und Herausforderungen für den Mobilfunknetzbetreiber“ detaillierter über die Chancen und Herausforderungen, die 5G für die Netzbetreiber mit sich bringt. Er stellte mit Bezug auf niedrige Latenzzeiten bei 5G und die dafür notwendige Glasfaseranbindung der Basisstation fest: „Wir können die Gesetze der Physik vielleicht inzwischen ein wenig verbiegen, an der Lichtgeschwindigkeit kommen wir jedoch nicht vorbei.“

Fixed Wireless Access als DSL-Alternative

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Gerald Huber
Über die ersten Erfolge von Telefónica Deutschland beim praxisorientierten Umgang mit 5G referierte hingegen Gerald Huber, Senior Manager 5G Projects. Sein Vortrag beschäftigte sich mit den erfolgreichen Tests von 5G Fixed Wireless Access-Zugängen, die Anfang dieses Jahres erfolgreich in Hamburg durchgeführt wurden: „Fixed Wireless Access ist tatsächlich eine ernstzunehmende Alternative zur klassischen und damit kabelgebundenen DSL-Anbindung von Haushalten. Und darüber hinaus ist es vor allem ganz sicher eines: deutlich schneller und einfacher. Weitere Sprecher der Konferenz widmeten ihre Vorträge ebenso wichtigen Aspekten wie dem Einsatz von 5G in Fabriken (Robert Bosch) oder im Schienenverkehr (Deutsche Bahn). Der weltweit bekannte und führende Chiphersteller Qualcomm beleuchtete hingegen die tatsächliche Substanz hinter dem aktuellen 5G Hype. Der Automobilhersteller Volkswagen sprach über die Herausforderungen des autonomen und vernetzten Fahrens und präsentierte zugleich auf der Messe die ersten E-Fahrzeugmodelle.

Fixed Wireless Access: Telefónica Deutschland gibt Einblick in konkrete 5G Anwendung für Nutzer

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Die connect ec 2019 widmete sich in diesem Jahr vier Themenwelten: Mobile, Home, Mobility und Fachhandel/Distribution. Während der Fachkonferenz am 2. und 3. Mai sprachen namhafte Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik über den aktuellen Stand und zukünftige Trends der Telekommunikationsbranche. Auf der Messe am 4. und 5. Mai erhielt jedermann die Gelegenheit, die neuesten Produkte aus den Bereichen Mobile, Home und Mobility kennenzulernen. Telefónica Deutschland präsentierte auf seinem 200 Quadratmeter großen Messestand mit Fixed Wireless Access eine zukünftig mögliche 5G Systemlösung für einen drahtlosen Gigabit-Zugang im eigenen Heim. Gleichzeitig fanden Besucher am Messestand des Unternehmens eine große Auswahl innovativer Produkte und Dienste der Kernmarke O2. So konnten Besucher des Stands unter anderem O2 TV oder die O2 DSL Hilfe-App näher kennenlernen und ausprobieren. O2 TV in Kooperation mit waipu.tv ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg des Unternehmens, bis 2022 der Mobile Customer & Digital Champion in Deutschland zu werden. In einer O2 Helpbox, die einer Telefonzelle nachempfunden ist, nahmen Besucher per Videocall eine persönliche Beratung zu einem Mitarbeiter im fernen Service-Center in Essen wahr oder sie besuchten den virtuellen Shop per VR.

Neues Veranstaltungskonzept: Zuspruch bei Besuchern und Ausstellern

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Zu den größten Ausstellern auf der Messe zählten neben Telefónica Deutschland Unternehmen wie Volkswagen und Huawei. Die TU Dresden ermöglichte allen Interessierten einen Einblick in das 5G-Lab, hier informierten die Forscher über die Fortschritte in der Entwicklung von 5G. Der chinesische Mobilfunkhersteller Huawei präsentierte im Dresdner Congress Centrum hingegen unter anderem seine neuesten Smartphones, während der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen den Besuchern sein Engagement im Bereich der Elektromobilität näherbrachte. Das Interesse an Deutschlands erster Messe rund um die digitale Transformation zeigt, dass das Fachmagazin connect in Zusammenarbeit mit Partnern wie Telefónica Deutschland eine überzeugende Plattform hervorgebracht hat, um Gegenwarts- und Zukunftsthemen der Branche zu diskutieren und zugänglich zu machen.

Autor: Jörg Borm

Manager Corporate Communications | Jörg Borm hat als Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik zunächst einige Jahre selbst den Netzausbau aktiv vorangetrieben, bevor er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für E-Plus auf regionaler Ebene aufbaute und leitete. Sein fundiertes Wissen aus den Bereichen Kommunikation, Politik, Verwaltung und seine Erfahrungen aus vielen Ratssitzungen und Bürgerveranstaltungen bringt er seit 2006 als Pressesprecher des Unternehmens auch national ein. Er ist aktuell verantwortlich für den redaktionellen Themendienst Verbraucher & Service, die regionale Kommunikation, die Themen Umwelt und Technik (CSR) sowie die Vertriebskommunikation. Außerdem ist er Experte in Sachen Roaming.

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