Ein deutschlandweites Zeichen gegen Cybermobbing:O2 startet #LOVEMOB-Kampagne mit Top-Prominenten

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Mobbing findet heute nicht mehr nur in der Schule oder am Arbeitsplatz statt – längst ist dieses Problem auch Bestandteil der digitalen Welt. Die Mobilfunkmarke O2 möchte dem jetzt entgegenwirken und startet mit prominenter Unterstützung einen deutschlandweiten Aufruf, um sich für Freiheit im Netz stark zu machen: Mit dem #LOVEMOB bekommen Betroffene, die Anfeindungen und Beleidigungen im virtuellen Raum erleben, jetzt Unterstützung. Damit möchte O2 den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Menschen in Deutschland zu mehr digitaler Zivilcourage ermutigen. Das Netz ist ein Ort der Möglichkeiten – mit Meinungsfreiheit und grenzenloser Kommunikation. Viele Menschen fühlen sich jedoch immer wieder durch Beleidigungen, Bedrohungen, Bloßstellungen oder Belästigungen anderer, die tagtäglich stattfinden, in ihrer Freiheit eingeschränkt. Während Erwachsene im Alter von 20-39 Cybermobbing primär auf Facebook erleben, werden Jugendliche am häufigsten auf WhatsApp und Instagram mit diesen Erfahrungen konfrontiert.
Welches Ausmaß Mobbing im Internet in Deutschland bereits erreicht hat, macht eine aktuelle repräsentative GfK-Studie zum Thema „Cybermobbing“ im Auftrag von O2 deutlich: 76 Prozent der jungen Deutschen geben an, schon einmal Cybermobbing mitbekommen zu haben, 1,5 Millionen Jugendliche werden sogar jede Woche Zeuge von Cybermobbing. Und jeder Vierte der 14-19-Jährigen war selbst schon mindestens einmal betroffen.
Credits: Telefónica Deutschland
Wolfgang Metze
Deshalb ruft O2 jetzt zusammen mit Fußballprofi Mats Hummels, Moderatorin Palina Rojinski, YouTuberin Dagi Bee und Sänger Mike Singer zum deutschlandweiten #LOVEMOB im Netz auf. Denn die Menschen, die dort Gehässigkeiten abbekommen, brauchen Menschen, die ihnen zur Seite springen und digitale Zivilcourage zeigen. Also ganz so, wie sie es offline schon tun: 79 Prozent der Befragten geben an, dass sie versuchen würden zu helfen oder Hilfe zu holen, wenn sie sehen, wie jemand auf der Straße beleidigt oder angegriffen wird. Finden Übergriffe online statt, gibt nur jeder Zweite der Befragten an, Betroffene zu unterstützen. „Genau an dieser Stelle möchten wir mit dem #LOVEMOB ansetzen – durch ihn sollen Online Nutzer dazu bewegt werden, bei der Beobachtung von Mobbing im Internet nicht einfach drüber weg zu lesen, sondern selber aktiv zu werden“, sagt Wolfgang Metze, Privatkundenvorstand bei Telefónica Deutschland, dem Mutterkonzern von O2. „Denn wir von O2 möchten als Marke, die für Freiheit steht, dafür sorgen, dass sich Menschen uneingeschränkt im Netz bewegen können.“

Mit Liebe und Respekt für Zivilcourage und Zusammenhalt im Netz

Credits: Till Budde | Ausschnitt bearbeitet
O2 setzt schon lange auf den Austausch von jungen Menschen mit Vorbildern über ein besseres Miteinander im Netz.
Das Einander-Helfen scheitert oft nicht am Willen, sondern an Unsicherheit. 48 Prozent derjenigen, die nicht eingreifen, wenn jemand online beleidigt oder angegriffen wird, tun das, weil sie nicht wissen, wie sie helfen können. Unter den Jugendlichen sind es sogar 61 Prozent. Der #LOVEMOB soll dem Abhilfe leisten. In den letzten Tagen haben Dagi Bee, Mike Singer, Palina Rojinski und Mats Hummels in Echtzeit auf Fälle von Cybermobbing im Social Web mit eigenen Kommentaren reagiert. Unter dem Hashtag #LOVEMOB rufen sie zu mehr Liebe und Respekt untereinander auf und stärken Betroffenen den Rücken. Heute veröffentlicht O2 zusätzlich ein Video, in dem sich die prominenten Unterstützer klar zum Thema Cybermobbing positionieren. Sie zeigen, wie sie mit dem #LOVEMOB Zivilcourage im Netz beweisen und erinnern daran, wie wichtig auch im Netz ein respektvoller Umgang ist. Das Video fordert Zeugen von Cybermobbing dazu auf, sich zusammenzutun und aktiv mit positiven Kommentaren einzuschreiten.
Credits: Constantin Entertainment GmbH
Der Aufruf des Videos an die gesamte Netzgemeinde lautet: „Macht mit und begegnet Anfeindungen und Beleidigungen im Netz mit einem #LOVEMOB!“. Die Nutzer sollen so inspiriert werden, tausende #LOVEMOBs zu initiieren und Teil der #LOVEMOB-Community zu werden. Stille Beobachter sollen sensibilisiert und zur aktiven Beteiligung motiviert werden. Dazu dient auch eine eigens für den #LOVEMOB gegründete Facebook-Gruppe, in die der Community eine Plattform bietet, sich auszutauschen und sich gemeinsam für mehr Zusammenhalt und Respekt in der digitalen Welt zu engagieren.

Digitale Kompetenzen für Jugendliche

Credits: Till Budde | Ausschnitt bearbeitet
Workshop zum Umgang mit Beleidigungen im Netz im BASECAMP.
O2 macht sich schon seit vielen Jahren für einen sicheren und kompetenten Umgang aller Altersgruppen mit dem Internet stark. So wurden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in den letzten zehn Jahren fast 120.000 Jugendliche unterstützt, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden und ihre digitalen Ideen umzusetzen. In Workshops setzen sich ganze Schulklassen unter professioneller Anleitung mit Cybermobbing und Hass im Netz auseinander. Dazu liegt ein „Internet Guide“, der in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk entstanden ist, in vielen O2 Shops aus. Er liefert Kindern und Eltern Hilfestellungen für eine sichere und selbstbestimmte Nutzung von digitalen Medien. Doch nicht nur um Kinder und Jugendliche geht es bei der Förderung der digitalen Kompetenz. Für das Jahr 2020 ist der weitere Ausbau des Engagements rund um das Thema Cybermobbing und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern geplant, um langfristige Erfolge zu erzielen.

Autor: Cornelius Rahn

Cornelius Rahn ist Pressesprecher für Finanzthemen sowie für Fragen rund um die Unternehmens-IT und die Innovationsfabrik Wayra. Er war zuvor sechs Jahre lang als Wirtschaftsjournalist tätig und ist seit 2015 Teil des Corporation Communications-Teams bei Telefónica Deutschland.

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Über die Studie

Im Rahmen der Kampagne hat O2 mit der Gfk eine repräsentative Studie zum Thema „Cybermobbing“ unter 1.048 Online-Usern in Deutschland im Alter von 14-48 Jahren durchgeführt (Erhebungszeitraum: November/Dezember 2019). Diese vergleicht den Umgang von Menschen miteinander und stellt die Frage, wie sich Zivilcourage im Netz von dem Verhalten in der realen Welt unterscheidet. Weitere Studienzahlen stellen wir gerne zur Verfügung.