5G-Campus im Berliner BASECAMP:Telefónica Deutschland lädt Öffentlichkeit zum Ausprobieren von 5G ein

Credits: Henrik Andree
Markus Haas
5G zum Anfassen – das bietet Telefónica Deutschland jetzt im BASECAMP mitten in Berlin. Die erste 5G-Indoor-Campuslösung in der Hauptstadt ermöglicht allen Interessierten, die neue Funktechnologie auszuprobieren. Außerdem wird das Unternehmen im BASECAMP den Austausch über die wesentlichen Themen rund um 5G fördern. Den Auftakt dafür bildete die offizielle Eröffnung mit Telefónica CEO Markus Haas, Eugene Kaspersky, CEO Kaspersky, dem Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik Arne Schönbohm und der Moderatorin und Journalistin Dunja Hayali. „Es entspricht unserem Selbstverständnis, allen Menschen die digitalen Möglichkeiten zu eröffnen. Deshalb bin ich stolz darauf, dass wir unser 5G-Campus-Netz ganz bewusst der breiten Öffentlichkeit vorstellen und Politikern, Wirtschaftsvertretern, Gründern und Verbrauchern ermöglichen, 5G zu erleben“, sagte Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste. Haas geht es dabei nicht nur um die Technik des 5G-Netzes, die sich kontinuierlich weiterentwickeln wird. Es geht ihm vor allem um den Erfahrungsaustausch hinsichtlich 5G und die Möglichkeiten, die sich in Zukunft bieten werden. Das BASECAMP als zentraler Debattenraum, Co-Working Space, O2 Shop und Café ist jetzt auch der 5G Campus von Telefónica und ihrer Kernmarke O2. „Nichts wird unsere heutige Welt so sehr verändern wie 5G“, betonte Haas. „5G bringt nicht nur große Chancen für die deutsche Wirtschaft. 5G ist die Grundlage für künftiges Wachstum und für Wohlstand. Immer mehr Maschinen und Softwaresysteme würden ohne spürbare Verzögerung miteinander kommunizieren können. Dies ermögliche Fabriken eine ganz neue Flexibilität in ihrer Produktion und erhöhe die Effizienz. Zusammen mit Ericsson hat Telefónica Deutschland für Mercedes Benz-Fahrzeuge in der Fabrik 56 bereits ein modernes 5G-Campus-Netzwerk errichtet. „Die Nachfrage der Industrie nach 5G-Campuslösungen steigt.“ Zudem werde 5G bahnbrechende neue Anwendungen ermöglichen und damit völlig neue Geschäftsfelder eröffnen.

5G verändert Alltagsleben mehr als jede andere Mobilfunktechnologie zuvor

Credits: Henrik Andree
Die erste 5G-Indoor-Campuslösung im BASECAMP
Um für diese Entwicklungen die Grundlage zu schaffen, hat Telefónica Deutschland ein milliardenschweres Investitionsprogramm aufgelegt. In diesem Jahr startet das Unternehmen den 5G-Ausbau in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Bis Ende 2022 sollen 30 Großstädte mit insgesamt 16 Millionen Menschen mit 5G versorgt werden. Denn 5G wird nicht nur die Industrie verändern. „5G wird sich stärker auf unser persönliches Alltagsleben auswirken als jede andere Mobilfunktechnologie bisher.“ Dabei gehe es nicht nur darum, in Sekundenschnelle ganze Serien herunterladen zu können. 5G mache vernetztes Fahren oder intelligente Städte überhaupt erst möglich. Haas führte außerdem aus, dass „wir ohne 5G und die daraus resultierenden neuen Anwendungen die Klimaziele nicht erreicht werden“. Die Moderatorin und Journalistin Dunja Hayali zeichnete die Vision einer Zukunft, in der Technologie das gesamte Alltagsleben erleichtert. Menschen könnten sich sicherer fortbewegen, falsche Informationen ließen sich sofort als unwahr entschlüsseln und Menschen würden trotz kultureller Unterschiede und über verschiedene Sprachen hinweg besser und unmissverständlicher miteinander kommunizieren. Gleichzeitig stellte die Moderatorin aber auch die Frage: „Wie verhindern wir, unser eigenes Urteilsvermögen zu verlieren? Und werden wir in Gefahr sein, Dinge einfach nur deshalb zu tun, weil sie technisch möglich sind?“ Auf die Frage nach dem verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Technologien wie 5G ging auch der Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky, CEO Kaspersky Lab ein. Cyberangriffe würden sich mehr und mehr von PCs und Computern auf Smartphones und das Internet der Dinge (IoT) verlagern. „Wir müssen unsere Systeme so konzipieren und entwickeln, dass sie immun gegen Angriffe sind“, betonte er. Neben der Technologie komme es aber auch auf die Regulierung an, um die Infrastruktur zu schützen. Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), setzt auf eine europäische Lösung. „Ziel ist es, Verfügbarkeit und Sicherheit von 5G-Netzen zu gewährleisten und damit das Vertrauen in die Technologie zu stärken“, sagte er. Mit Blick auf die großen Möglichkeiten, die 5G sowohl Wirtschaft als auch Gesellschaft eröffnen wird, war er überzeugt: „Wir werden in Zukunft der Treiber der Digitalisierung sein.“

Innovative Anwendungen nutzen hohe Datenraten und geringe Latenz von 5G

Credits: Henrik Andree
Dunja Hayali
Der Sprung von der Theorie in die Praxis erfolgte über verschiedene Show Cases. Eine Fixed Wireless Access Lösung von NOKIA wandelte beispielsweise 5G über eine einfache kleine Box fürs heimische Wohnzimmer in schnelles WLAN um – eine Art „Funk-DSL“. Auch eine vernetzte Parkbank von Strawberry Energy übersetzt 5G in WLAN und bietet dadurch Verbrauchern schnellen Internetzugang im Freien. Dank Sonnenkollektoren versorgt sich die Bank außerdem selbständig mit Energie. Die neue Generation der Smartphones mit 5G präsentierte Samsung mit dem Samsung Galaxy S20 Ultra 5G. Wie Nutzer mit einem interaktiven 3D Bildschirm ohne Wearables interagieren können, zeigte Dimenco. Allein durch die Bewegung der Hände und durch Augenkontakt lässt sich ein virtueller Gegenstand – zum Beispiel ein Turnschuh oder ein Architekturmodell – rundherum in 3D betrachten. Das StartUp FoldAI aus dem Telefónica Startup Inkubator Wayra erfasst wiederum mit Sensoren aktuelle Daten in Wäldern und Städten, auf deren Grundlage Förster und Stadtplaner ökologische, ökonomische und soziale Dynamiken besser vorhersagen und darauf reagieren können. Und das Wayra Startup BraveYourself zeigte das 3D Steam Computerspiel "Game of Drones“ als Beispiel für weltweiten professionellen Drohnen-Sport mit 5G.
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Eugene Kaspersky
Wie kurz die Latenzzeiten künftig sein werden, wenn 5G nicht mehr von 4G Huckepack genommen wird, sondern auf einem eigenen 5G-Kernnetz aufsetzt, demonstrierte Nokia mit zwei Anwendungen. Bei einem virtuellen Tischtennisspiel mit VR-Brillen trafen die Spieler aufgrund der Verzögerung mit 4G kaum einen Ball, mit 5G wirkte das Spiel wie eine reale stattfindende Partie. Bei einer Anwendung für industrielle Regelungstechnik wiederum balancierte ein Roboter einen Ball und reagierte damit in Echtzeit auf äußere Störeinflüsse. Die weitere technische Entwicklung von 5G spielt auch für die 5G-Campuslösung im BASECAMP eine wesentliche Rolle. Sie wird sich kontinuierlich an die Veränderungen anpassen und allen Interessierten über Testmöglichkeiten und Veranstaltungen immer stärker verdeutlichen, welche Chancen 5G unserer Gesellschaft bietet.

Autor: Katja Hauß

Katja Hauß ist Pressesprecherin für Regulierungs- und Rechtsthemen sowie für den Customer Service. Sie ist seit 2005 im Bereich Corporate Communications von Telefónica Deutschland tätig. Dort hat sie zuerst in der internen Kommunikation verschiedene Kanäle verantwortet und anschließend in der Pressestelle große Kommunikationsprojekte wie den Börsengang, den Zusammenschluss mit E-Plus oder die Frequenzauktion 2019 maßgeblich mitgestaltet.

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