Zum Welt-Recycling-Tag:So schont O2 Telefónica natürliche Ressourcen

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Credits: Gettyimages (edited)
Mit Hilfe des Circular-Economy-Konzept trägt O2 Telefónica zur Ressourcenschonung bei
Wer den Rohstoffverbrach senkt, übernimmt Verantwortung für Klima und Umwelt. Denn die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und negative Umwelteffekte durch die Rohstoffgewinnung gehören zu den großen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart. Daher setzen wir bei O2 Telefónica im Rahmen unseres Circular-Economy-Konzepts auf Ressourcenschonung. Für uns bedeutet das vor allem, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren. Ressourcen so lange wie möglich in der Nutzungsphase zu halten. Und diese schließlich verantwortungsvoll zu recyceln, um wertvolle Rohstoffe wieder zu nutzen.

Reduce – Weniger verbrauchen

Im ersten Schritt wird der Energieeffizienz gesteigert und der Ressourcenverbrauch gesenkt
Für Tele­kommunikations­unternehmen steht vor allem der Energieverbrauch im Fokus. Aber auch jenseits der Reduktion des Stromeinsatzes pro Byte reduzieren wir den Verbrauch von Plastik, Verpackungsmaterialien, Papier und Wasser.
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Wir nutzen zu 100 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen. Aber auch Grünstrom ist ein knappes Gut. Deshalb steigern wir stetig unsere Energieeffizienz und haben den Energieverbrauch pro Byte gegenüber 2015 bereits um 78 Prozent gesenkt. 2025 sollen es dann rund 87 Prozent werden.
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Wir reduzieren den Einsatz von Plastik. Durch die Auslieferung von rund 8,6 Mio. SIM-Karten im Half-SIM Kartenformat haben wir 2021 17,2 t Plastik eingespart.
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Unsere aus Recyclingmaterial bestehenden Pakete werden für nahezu jedes versandte Gerät individuell zugeschnitten. So reduzieren wir den Einsatz von Verpackungsmaterial und Plastik. Die Verpackung unserer O2 DSL-Router beispielsweise erlaubt den Versand ohne Umverpackung. Wir versenden auf klimaneutralem Wege mit DHL GoGreen. Spätesten 2025 wollen wir in den eigenen Logistikprozessen komplett auf den Einsatz von nicht recyceltem Plastik verzichten.
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An unseren Standorten mit Kantine oder Café haben wir das RECUP Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher eingeführt. So vermeiden wir Einwegmüll. Auch für warme Speisen werden im Rahmen des REBOWL-Systems nur noch Mehrwegverpackungen gegen Pfand ausgegeben.
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Wir reduzieren den Einsatz von Papier. Der Anteil der Online-Rechnungen im Kundenservice lag Ende 2021 bei rund 92 Prozent. Auch unternehmensintern setzen wir auf den ressourcenschonenden Umgang mit Papier und treiben die digitale Dokumentenverwaltung voran. Wenn wir Papier nutzen, dann ist dies ausschließlich Recyclingpapier mit dem Zertifikat „Blauer Engel“. Denn bei Recyclingpapier wird vollständig auf den Primärrohstoff Holz verzichtet und laut Initiative Pro Recyclingpapier der Energie- und Wasserverbrauch um 60 Prozent reduziert.
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Mit der Umsetzung eines Wassersparprogramms an den Bürostandorten und in den Shops streben wir eine jährliche Wassereinsparung von 5 Prozent in Bezug auf das Jahr 2019 an.
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Auch der sparsame Einsatz technischer Ausrüstung spart Ressourcen. Beispielsweise lasten wir mit der Nutzung hocheffizienter Cloudserver bei darauf spezialisierten Partnern technologische Ressourcen optimal aus. Benötigen wir lediglich vorübergehend höhere Kapazitäten, dann kaufen wir diese ein, statt selber unausgelastete Server zu betreiben.

Repair – Mit langer Nutzungsdauer Elektroschrott reduzieren

Das Nachhaltigkeitsleitbild „Let’s Keep the Planet Blue“ von O2 fasst das gesamte Angebot an umweltschonenden Produkten und Services zusammen.
Sind Smartphones, Router und Zubehör erst mal produziert, bedeutet Ressourcenschonung, diese so lang wie möglich im Verkehr zu halten. Im Schnitt nutzen die Deutschen ihr Handy heute rund 40 Monate (Quelle: Strategic Insights Studie 2019/2020). Das ist fast ein Jahr länger als noch zwei Jahren zuvor. Im Rahmen unserer O2 Nachhaltigkeitsleitidee “Let’s Keep the Planet Blue” unterstützen wir diesen Trend.
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2021 haben wir 50.561 Smartphones wiederaufbereitet und erneut in den Markt gegeben. Den Verkauf gebrauchter Geräte wollen wir ausbauen. Etwa durch den Ankauf ausgedienter, funktionstüchtiger Smartphones.
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Bei uns profitieren die Kund:innen direkt von einer längeren Nutzung ihrer Smartphones. Sie zahlen nur noch für den Mobilfunktarif und nicht mehr für das Smartphone, wenn sie beides nach Ende der Vertragslaufzeit weiter nutzen.
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Wir unterstützen Kund:innen, die schon beim Kauf auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit des Gerätes achten möchten. Mit dem Fairphone bieten wir eines der nachhaltigsten Smartphones am Markt an. Darüber hinaus können sich Kund:innen anhand des branchenweiten Ökobewertungssystems Eco Rating auf einen Blick über Langlebigkeit, Wiederverwertbarkeit, Reparierbarkeit, Ressourcen- und Klimaeffizienz von Mobilfunkgeräten informieren.
Credits: ecoratingdevices
Ziel des Eco Ratings: Nachhaltige Mobiltelefone erkennen und vergleichen.
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Durchschnittlich erreichen uns über 3.000 Reparaturaufträge pro Monat. Dabei setzen wir aus Nachhaltigkeitsgründen unseren Schwerpunkt auf die Reparatur. Und erst nachrangig auf den Austausch eines beschädigten Gerätes.
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Auch jenseits des Smartphones bereiten wir Geräte auf. Durch das Refurbishment von 77.383 Routern konnten wir 2021 50,3 t Elektroschrott vermeiden.
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Die von unseren Mitarbeiter:innen genutzte Hardware, also Laptops, Monitore oder Drucker, wird von unserem IT-Partner zur Weiternutzung aufbereitet oder fachgerecht entsorgt.

Recycle – Wertvolle Rohstoffe wieder nutzen

Ist das Ende der Lebenszeit von Geräten und technischem Zubehör erreicht oder Material aufgebraucht, dann lassen wir diese verantwortungsvoll recyceln. So lassen sich beispielsweise gut 80 Prozent der Bestandteile eines Handys wiederverwerten. Pro Handy werden durchschnittlich rund 9 Gramm Kupfer, 150 Milligramm Silber, 25 Milligramm Gold sowie weitere Metalle zurückgewonnen.
Credits: O2 Telefónica
Valentina Daiber, Vorständin Recht und Corporate Affairs
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Über unser Handyrecyclingprogramm zugunsten des NABU konnten wir allein im Jahr 2021 mehr als 163.100 Althandys einsammeln.
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Bei der Modernisierung unserer Netzinfrastruktur verzichten wir zunächst auf den Rückbau von Standorten, die in Zukunft als 5G-Standort relevant sein könnten. Bauen wir einen Standort ab, dann nutzen wir ein spezialisiertes Recyclingunternehmen für die schnelle und effiziente Verwertung. Aus dem Elektronikschrott werden wertvolle Rohstoffe wie Eisen, Aluminium und Buntmetalle weitestgehend zurückgewonnen.
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Für die Abfallmengen von Elektronik und Elektronikgeräten durch den Netzbetrieb und in den Büros (gut 92 t im Jahr 2021) sowie die von Abfall oder Schrott von nichtelektronischen Geräten wie Kabeln, Rohren und Metallen oder Papier- und Kartonabfälle (2.383 t im Jahr 2021) beträgt die Recyclingquote 100 Prozent.
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Auch im Betriebsalltag optimieren wir unseren Materialeinsatz, um Ressourcen zu schonen. Bis 2025 soll die Recyclingquote der operativen Abfälle auf 98 Prozent an allen Shop- und Bürostandorten erhöht werden.
Die Reduce-Repair-Recycle Maßnahmen sind wichtige Bausteine unserer Ausrichtung an den Prinzipien der Circular Economy. Diese wiederum ist ein zentrales Versprechen in unserem Responsible Business Plan 2025, dem Steuerungsinstrument für unser Nachhaltigkeitsengagement.

Von: Tanja Laube

Tanja Laube ist Pressesprecherin für alle Nachhaltigkeitsthemen, wie Umwelt und Klima, Corporate Digital Responsibility, Responsible Business Plan und CR Report. Sie hat über 25 Jahre Kommunikationserfahrung, u.a. als Leiterin Unternehmenskommunikation/Marketing der VTG AG, stellv. Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin bei Tchibo, Senior Managerin globale PR und Marketingkommunikation bei Philips Semiconductors sowie als selbständige Unternehmensberaterin und Coachin.

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