Glasfaserausbau für verbessertes 5G-Netz nutzen:O2 Telefónica und BUGLAS vereinbaren Rahmenvertrag über schnelle Glasfaseranbindungen

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O2 Telefónica nutzt Glasfaser für die Anbindung der eigenen Mobilfunkstandorte
Der Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) und der Telekommunikationsanbieter O2 Telefónica haben sich auf einen Rahmenvertrag für den beschleunigten Ausbau der 5G-Infrastruktur in Deutschland geeinigt. Die Vereinbarung bietet eine optimale Grundlage, damit O2 Telefónica und die BUGLAS-Netzbetreiber noch schneller und einfacher miteinander kooperieren können. Sie regelt für alle BUGLAS-Mitgliedsunternehmen die Rahmenbedingungen, um die 5G-Mobilfunkstandorte im O2 Netz mit schnellen Glasfaserleitungen anzubinden.
Technologievorstand Mallik Rao
Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer, O2 Telefónica: „Wir binden unsere rund 28.000 Mobilfunkstandorte zunehmend mit schnellen Glasfaserleitungen an, um unseren O2 Kund:innen im 5G-Zeitalter ein noch besseres Netzerlebnis zu bieten. Dafür setzen wir seit Jahren auf erfolgreiche strategische Partnerschaften. Mit dem neuen BUGLAS-Rahmenvertrag und daraus resultierenden Kooperationen zeigen wir, wie der Netzausbau in Deutschland schnell, kosteneffizient, ressourcenschonend und damit äußerst nachhaltig vorangetrieben werden kann. Die Glasfasernetze der BUGLAS-Mitgliedsunternehmen eröffnen uns zusätzliche Möglichkeiten für die Anbindung unserer Mobilfunkstandorte in zahlreichen Städten, wo unsere Kund:innen täglich unser leistungsfähiges O2 Mobilfunknetz nutzen. Gemeinsam sorgen wir für einen massiven Digitalisierungsschub.“
Credits: BUGLAS e.V.
Wolfgang Heer
BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer: „Sowohl für den 5G- als auch für den FttB/H-Ausbau sind Kooperationen der zentrale, effiziente und ressourcenschonende Schlüssel zur modernen Gigabitgesellschaft. Um die Vielzahl an lokalen, kommunalen und regionalen Netzbetreibern mit den nationalen Anbietern wie O2 Telefónica zusammenzubringen, braucht der TK-Markt standardisierte Angebote und Rahmenverträge. Wir freuen uns daher sehr darüber, dass wir einen 5G-Rahmenvertrag mit O2 Telefónica abschließen konnten und laden auch alle anderen nationalen Netzbetreiber dazu ein, sich mit uns über weitere Rahmenverträge und Standardisierungen auszutauschen.“

BUGLAS-Netzbetreiber mit starkem Glasfaser-Footprint in den Städten

Für den Ausbau des bundesweiten 5G-Netzes setzt O2 Telefónica auf schnelle Glasfaseranschlüsse für seine Mobilfunkstandorte. Insbesondere in deutschen Städten nimmt die Datennutzung im O2 Netz rasant zu, was möglichst leistungsfähige Vernetzungslösungen erfordert. Hierfür bieten die BUGLAS-Netzbetreiber in deutschlandweit über 80 Städten mit ihren engmaschigen City-Glasfasernetzen eine optimale Lösung. Die BUGLAS-Netzbetreiber errichten und/oder betreiben seit Jahren echte Glasfaserhausanschlüsse und versorgen deutlich mehr als eine Million FttB/H-Kunden in Deutschland. Um die Netzauslastung zu optimieren und ineffizienten Überbau zu vermeiden, öffnen die BUGLAS-Netzbetreiber gerne ihre Glasfasernetze für die Anbindung an die 5G-Mobilfunkstandorte von O2 Telefónica. Eine derartige Kooperation bedarf diverser vertraglicher Absprachen, unter anderem bezüglich Technik, Zusammenschaltung, Wartung und Service Level-Prozessen. Um diese Verhandlungen zu vereinfachen, haben BUGLAS und O2 Telefónica einen Rahmenvertrag vorverhandelt, der auf die Bedürfnisse der vor Ort ansässigen Netzbetreiber zugeschnitten ist. BUGLAS-Mitgliedsunternehmen können diesen Rahmenvertrag ab sofort beim BUGLAS anfragen und so schneller mit O2 Telefónica kooperieren.

Glasfaseranbindungen als Grundlage für das O2 Netz der Zukunft

Credits: O2 Telefónica
Glasfaser sorgen für den schnellen Transport zwischen Mobilfunkstandort und Kernnetz
O2 Telefónica setzt bereits auf die gebündelte Kompetenz von aktuell über 100 strategischen Partnern im Glasfaserbereich. Der Rahmenvertrag mit dem BUGLAS eröffnet dem Unternehmen nun zusätzliche Möglichkeiten für attraktive Partnerschaften. Die Vereinbarung zeigt, wie die notwendige Glasfaseranbindung möglichst schnell und ressourcensparend gelingen kann. Glasfaseranbindungen sind im Mobilfunkbereich für die schnelle und zuverlässige Signalübertragung zwischen den O2 Mobilfunkstandorten und dem Kernnetz unverzichtbar. Mit bis zu 100 Gbit/s ist die Glasfaseranbindung deutlich schneller und leistungsfähiger als herkömmliche Richtfunkverbindungen. Im Hinblick auf die stetig zunehmende mobile Datennutzung sowie künftige 5G-Anwendungen kommen die maximal per Richtfunk übertragenen Datenraten mit rund 10 Gbit/s perspektivisch an ihre Grenzen.

Von: Florian Streicher

Florian Streicher ist Pressesprecher (Senior Media Relations Manager) für Technologie- und HR-Themen bei O2 Telefónica. Er ist seit 2017 in der Kommunikationsabteilung des Unternehmens tätig, wo er sich um die kommunikativen Schwerpunkte Netzausbau, 5G, IT, Technologie-Innovationen und Personalthemen kümmert. Zuvor war er in der Kommunikationsberatung tätig.

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