Die mobile Revolution hat begonnen

Telefónica Germany auf der Communication World

MÜNCHEN. Mobilgeräte krempeln unser ganzes Leben um. Der globale Siegeszug von Smartphones und Tablets sorgt für Fortschritte im Privatleben und der Berufswelt. "Wir befinden uns mitten in einer mobilen Revolution", sagte Johannes Pruchnow, Geschäftsführer Business bei Telefónica Germany, als er am Dienstag die Messe Communication World eröffnete. In seiner Keynote zeigte er, welche tiefgreifenden Umwälzungen die mobile Revolution bereits auslöste und was noch zu erwarten ist.
Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland nutzen bereits das mobile Internet über Smartphones, Tablets oder Surfsticks - daraus ergeben sich große Chancen für Unternehmen. Das zeigt auch eine neue Studie, die Telefónica Germany bei dem St. Gallener Marktforschungsinstitut The Refresh Company in Auftrag gab: 69 Prozent der befragten Nutzer von Geschäftshandys sagten, die Einführung von Smartphones habe ein neues Zeitalter der beruflichen Kommunikation und Arbeitsorganisation eingeleitet. Fast 67 Prozent gaben an, dass sich ihre Arbeitsweise hinsichtlich Flexibilität und Effizienz entscheidend verbessert hat.
Doch es gibt immer noch Nachholbedarf. 58 Prozent der Befragten sagten, dass sie noch weitaus produktiver arbeiten könnten, wenn ihr Arbeitgeber sie mit den neuesten Endgeräten und Nutzungsoptionen ausstatten würde. "Die Revolution ist kein Apfel, der vom Baum fällt, wenn er reif ist. Man muss schütteln, damit er fällt", zitierte Johannes Pruchnow deswegen den Anführer der kubanischen Revolution, Che Guevara. In seiner Keynote benannte er außerdem die automatische Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) und mobiles Bezahlen mit dem Handy als wichtige Wachstumsfelder des Mobilfunks. Marktbeobachter gehen davon aus, dass es durch M2M in weniger als zehn Jahren mehr als 50 Milliarden vernetze Geräte geben wird. Dazu gehören Digitalkameras, die jedes Foto sofort ins Internet hochladen, und intelligente Stromzähler oder komplette Smart Cities, in denen die Verkehrsströme und der Energieverbrauch durch intelligente Netze gesteuert werden. Auch die Finanzbranche wird revolutioniert, erklärte Johannes Pruchnow: Finanztransaktionen werden in Zukunft mit dem Smartphone erledigt und Kreditkarten werden als Zahlungsmedium abgelöst. Vier Millionen Deutsche nutzen bereits heute ihr Handy zum Einkaufen. Der weltweite Umsatz durch Mobile Payment beträgt im Jahr 2011 rund 86 Milliarden US-Dollar. Neben den Chancen der mobilen Revolution betonte Pruchnow auch die Herausforderungen für Unternehmen. Dazu gehört beispielsweise die "Consumerization": Fast 64 Prozent der Befragten aus der Studie erproben neue Technologien zuerst privat und möchten sie dann im Geschäftsleben einsetzen. "Das bringt die Unternehmens-IT oft gehörig ins Schwitzen", sagte der Business-Geschäftsführer. Noch mehr Prognosen von Johannes Pruchnow über die mobile Revolution gibt es als Download beim Hörfunkservice der Communication World unter www.messe-muenchen-media.de/ccw
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG gehört mit seinen Marken O2 und Alice zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet seinen Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS- und UMTS-Technologie an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Laut Netztest 2010 der Fachzeitschrift connect (Ausgabe 12/10) ist das O2 Netz Spitzenreiter bei der Zuverlässigkeit von Datei-Downloads und geht auch in der Kategorie Telefonie als Sieger hervor. Im Gesamtergebnis belegt das Unternehmen den zweiten Platz. Der Kundenmonitor Deutschland 2011 bestätigt, dass Telefónica Germany zum fünften Mal in Folge der Netzbetreiber mit den zufriedensten Mobilfunkkunden im deutschen Markt ist. Telefónica Europe hat mehr als 57 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland.