Telefónica Insurance Telematics: Neue M2M-Lösung kann Beiträge für Autoversicherung senken

-Telematik im Auto kann die Verkehrssicherheit erhöhen und die Versicherungsprämien für vorsichtige Fahrer senken
-Nächster Schritt zum "connected car"
MÜNCHEN. Telefónica in Deutschland hat heute auf der 19. Handelsblatt Jahrestagung TK Europa seine neue und innovative Telematik-Lösung für Versicherungen bekanntgegeben. Telefónica Insurance Telematics basiert auf der Machine-to-Machine Technologie (M2M) und analysiert das Fahrverhalten, um damit die Preise von Autoversicherungen genauer berechnen zu können. Der neue Service ist jetzt für europäische KFZ-Versicherer verfügbar, die diese Informationen für ihre Risikokalkulation nutzen und ihren Kunden so eine völlig neue Art der Autoversicherung anbieten können.
Viele Studien haben bereits bewiesen, dass Daten über das Fahrverhalten viel mehr Rückschlüsse auf das individuelle Schadensrisiko bei Autoversicherungen ermöglichen, als die bisher genutzten Faktoren wie Alter, Jahresfahrleistung und Region. Genau dort setzt Telefónica Insurance Telematics an und ermöglicht Versicherern eine attraktivere und gerechtere Gestaltung ihrer Tarife, mit welchen sie sich von anderen Anbietern abheben können. Nach dem Motto "sichere Fahrer verdienen günstigere Prämien" können die Versicherer den Kunden, die verantwortungsvoller fahren, kräftige Preisnachlässe bieten und damit auch neue Kunden auf sich aufmerksam machen. Dies lohnt sich insbesondere für junge Fahrer mit einem rücksichtsvollen Fahrverhalten. Britische und amerikanische Versicherungsunternehmen stellten bereits fest, dass mit solchen Telematik-Systemen der Schadenaufwand um bis zu 30 Prozent sinken kann.
"Durch Machine-to-Machine-Lösungen im Auto wird eine vollkommen neue Form der Kfz-Versicherung möglich", sagt Markus Haas, Strategie-Vorstand von Telefónica Deutschland. "Die Versicherer haben damit ein Ass im Ärmel, um sich im hart umkämpften Markt zu bewähren und Ihren Kunden maßgeschneiderte Tarife anzubieten. Auch Logistik-Unternehmen und andere Branchen profitieren stark, weil M2M große Kosteneinsparungen und neue Dienste wie digitale Fahrtenbücher ermöglicht." Die innovative Lösung für die Versicherungsbranche besteht aus einer kompletten Telematik-Plattform, die Telefónica Digital bereits erfolgreich in Zusammenarbeit mit Generali Seguros in Spanien einsetzt. Diese ist nun auch in Deutschland verfügbar, wo Telefónica bereits mit einer Reihe von großen Versicherungen deswegen zusammenarbeitet. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die sichere Übertragung und Speicherung der Daten gelegt. Fahrinformationen werden verschlüsselt und getrennt von den Systemen des Versicherers verarbeitet. Der Versicherer bekommt die Gesamtwerte in Form eines Punktestands übertragen, in den Faktoren wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Bremsverhalten oder Nachtfahrten eingehen. Dieser Punktestand wird dann dazu genutzt, die monatliche Versicherungsprämie zu ermitteln, ohne die einzelnen Fahr- oder Ortsdaten einzusehen. Auch den Versicherten, die ständig die aktuelle Auswertung ihres Fahrverhaltens über ein Internet-Portal oder die Smartphone-App für iOS oder Android einsehen können, bietet der neue Service von Telefónica große Vorteile. Darüber hinaus profitieren sie von Mehrwertdiensten wie einer Autodiebstahl-Verfolgung und dem GPS-Pannenruf.
Telefónica Deutschland Holding AG, notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard, gehört mit seiner hundertprozentigen, operativ tätigen Tochtergesellschaft Telefónica Germany GmbH & Co. OHG zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet mit der Produktmarke O2 Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS-, UMTS- und LTE-Technologie an. Darüber hinaus stellt es als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Telefónica Europe hat mehr als 103 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Spanien, Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland.