Jugend- und Datenschutz

Virtuelle Bekanntschaften, multiple Identitäten und das Ende der Privatsphäre?

O2 lädt zur Diskussion über Jugend- und Datenschutz im Netz
MÜNCHEN. Bereits zum dritten Mal stellt Telefónica O2 Germany ein brisantes Thema zur Diskussion: "Chats, Communities & Co.: Wie sicher sind Kinder und Jugendliche?" Heute startet die Online-Diskussion auf der Internetplattform www.diskutiere.de der Bundesinitiative UPJ e.V., initiiert von O2. Mit der Frage zu den Themen Jugend- und Datenschutz wendet sich O2 an Eltern, Pädagogen und Experten, Betreiber von Internet-Seiten, aber auch an Jugendliche selbst. Ziel ist die Sensibilisierung für die Gefahren, die im Netz auf Kinder und Jugendliche lauern können. Die Diskussion wie ein wirksamer Schutz vor sexuellen Übergriffen, Konfrontation mit unangemessenen Themen sowie Cyber-Bullying aussehen kann leistet dazu einen wichtigen Beitrag.
Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren verbringen täglich über 100 Minuten im Internet - länger als vor dem Fernseher. Einzelne Fernsehsendungen lassen sich leicht auf jugendfreie Inhalte prüfen. Doch in welche Gefahren begeben sich Kinder und Jugendliche eigentlich, wenn sie in der mobilen und virtuellen Welt des Internets unterwegs sind, Social Networking und SMS-Chats betreiben und in Foren Informationen über sich preisgeben und dort mit Erwachsenen zusammentreffen? Was können Unternehmen, Kinder & Jugendliche, Pädagogen, Eltern und die Politik tun? Jeder kann auf www.diskutiere.de diese Fragen diskutieren. Alle Beiträge werden von UPJ ausgewertet und am 21. Oktober auf einer Abschlussveranstaltung in Berlin vorgestellt, bei der die Ergebnisse in einem Expertenpanel vertieft werden. Neben Fachleuten wie Katja Knierim (Projektleiterin Chats & Communities bei jugendschutz.net), Felix Petersen (Gründer der Plattform www.plazes.com), Jürgen Ertelt (Projektkoordinator Jugend online) und Ulrike Wagner (Medieninstitut JFF) werden auch der Geschäftsführer von UPJ, Peter Kromminga, sowie Markus Haas, Vice President Corporate and Legal Affairs und Datenschutzbeauftragter bei Telefónica O2 Germany dabei sein. Zudem werden aus den Online-Beiträgen von Jugendlichen zwei ausgewählt, deren Verfasser auf dem Berliner Panel ebenfalls zu Wort kommen. Mit der Frage nach der Sicherheit von Kindern im Internet knüpft der Telekommunikationsanbieter an seine derzeitige Umfrage "Welche Maßnahmen zum Schutz Ihres Kindes finden Sie am wichtigsten?" auf www.o2online.de/verantwortung an. Deren Ergebnis ist eindeutig: "Aufklärung als Schutzmaßnahme" scheint das sicherste Mittel zu sein. Ob die Online-Diskussion auf www.diskutiere.de zu einem ähnlichen Ergebnis kommt, bleibt abzuwarten.
Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG gehört zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet seinen Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS- und UMTS-Technologie an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Telefónica Europe hat 44 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland. Die UPJ-Bundesinitiative fördert als bundesweites Corporate Citizenship und CSR- Kompetenznetzwerk von Unternehmen, gemeinnützigen regionalen Mittlerorganisationen und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft die langfristige Zusammenarbeit von Wirtschaft, Drittem Sektor und öffentlicher Verwaltung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme und für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen. Im UPJ-Netzwerk engagieren sich mehr als 70 Unternehmen mit dem Ziel, das Gemeinwesen aktiv mitzugestalten, die Wirksamkeit ihres Engagements zu erhöhen und damit gleichzeitig die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen. Das Netzwerk arbeitet in Partnerschaft mit econsense, Business in the Community und CSR Europe.