Teenager & digitale Zukunft:

Gefahr oder Chance?

MÜNCHEN. Sollte ein Fach Medienkunde in deutschen Schulen verpflichtend werden? Und sind unsere Lehrer gut genug ausgebildet, um Medienkompetenz an Schüler zu vermitteln? Auf der Internetplattform diskutiere.de, die von UPJ betrieben wird, hat sich auf Initiative von Telefónica O2 Germany eine lebhafte Debatte über den Medieneinsatz an Schulen entwickelt. Vor vier Wochen hatte O2 gefragt: "Sind unsere Jugendlichen ausreichend auf die digitale Zukunft vorbereitet?" Bis zum 7. Juni sind Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Experten und Anbieter digitaler Medien noch dazu aufgerufen, mitzudiskutieren.
"Kinder bereiten sich selbst auf die digitale Zukunft vor." Dieser Diskussionsbeitrag fasst ein immer wieder auftauchendes Motiv der Debatte anschaulich zusammen. Während die digitale Entwicklung rasant voranschreitet, scheint aus der Sicht der Diskussionsteilnehmer das digitale Zeitalter in deutschen Schulen noch nicht angekommen zu sein. Veraltete Infrastruktur, fehlende Fortbildungsangebote für Lehrer, unzureichende Lehrpläne - die Liste der angeführten Mängel ist lang. Gleichzeitig wird der Wunsch nach einem stärkeren Engagement und einer besseren Vernetzung von Unternehmen laut - nicht nur in Schulen. Die Kooperation von Unternehmen mit Sozialarbeitern und Jugendzentren wird ebenfalls als wichtiger Schritt vorgeschlagen. In all diesen Punkten sind sich die Diskussionsteilnehmer mit den zugeschalteten Experten einig. Und Jutta Croll (Stiftung Digitale Chancen) ergänzt: "Damit die Durchdringung unseres Alltags mit dem Internet einhergehen kann mit einer Bereicherung und Erweiterung der Möglichkeiten des Einzelnen und gleichzeitig einer größeren Chancengerechtigkeit, müssen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und gesellschaftliche Gruppen gemeinsame Anstrengungen unternehmen." Abschlussveranstaltung am 25. Juni Die Ergebnisse der Online-Diskussion werden auch in der Abschlussveranstaltung am 25. Juni in der O2 Konzernzentrale in München wieder aufgegriffen. Dann diskutieren Dorothee Bär, Stellvertretende Generalsekretärin der CSU, Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Professor für Technikjournalismus und André Krause, Managing Director Finance von Telefónica O2 Germany, die Frage: "Sind Jugendliche Spielball oder Nutznießer der digitalen Medien?" Weitere Details und die Online Debatte finden Sie unter www.diskutiere.de.
Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG gehört zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet seinen Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS- und UMTS-Technologie an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Telefónica Europe hat 47 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland. UPJ ist ein bundesweites Kompetenznetzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen. Im Mittelpunkt stehen Projekte für neue soziale Kooperationen zur nachhaltigen Lösung gesellschaftlicher Probleme. Der gemeinnützige UPJ e.V. unterstützt Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und öffentliche Verwaltungen mit Informationen und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility Aktivitäten. Das Netzwerk arbeitet in Partnerschaft mit econsense, Business in the Community und CSR Europe.

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