Telefónica Global Millennial Studie:

Junge deutsche Erwachsene glauben an Technologie, zweifeln aber an Wirtschaft und Politik

-Weltweit größte Studie über Millennial-Generation der 18- bis 30-Jährigen
-Deutsche Millennials sehen in Technologie entscheidenden Erfolgsfaktor
-Studie identifiziert Gruppe der "Millennial Elite" als Treiber für Wandel
MÜNCHEN. "Technologie ermöglicht bessere Chancen für alle", "die globale Wirtschaft ist auf dem falschen Weg", "das politische System spiegelt die Werte und Überzeugungen unserer Generation nicht wider". Die heute in London vorgestellte Telefónica Global Millennial Studie gibt detaillierte und überraschende Einblicke in Hoffnungen, Sorgen und Überzeugungen der 18- bis 30-Jährigen in Deutschland und weltweit. Mit mehr als 12.000 Teilnehmern in 27 Ländern ist es die bis dato größte Analyse über die Generation der so genannten Millennials, die mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen sind.
René Schuster
Jungen Erwachsenen in Deutschland geht es vergleichsweise gut. Dennoch blicken sie nicht uneingeschränkt optimistisch in die Zukunft. Moderne Technologien haben einen hohen Stellenwert und durch sie ergeben sich viele Möglichkeiten, jenseits etablierter Strukturen etwas zu bewegen. Das gilt insbesondere für die Gruppe der "Millennial Elite", die die Studie als die kommenden Innovatoren und Führungskräfte identifiziert hat. "Dank der Studie erhalten wir wichtige Erkenntnisse über die Generation der jungen Erwachsenen. Sie sind überzeugt, etwas bewegen zu können und glauben an die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die moderne Technologien bieten", sagt René Schuster, CEO von Telefónica Deutschland. "Als international tätiges Unternehmen setzt sich Telefónica dafür ein, dass moderne Technologien jedem offenstehen und engagiert sich sowohl mit entsprechenden Produkten als auch mit Förderinitiativen dafür, das Leben der Menschen und die Gesellschaft zu verbessern."
"Die Studie füllt eine Lücke in der internationalen Studienlandschaft. Bisher gibt es zu wenige Vergleichsdaten zu den jungen Erwachsenen und ihren Perspektiven", sagt Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. "Die Ergebnisse liefern daher wertvolle Anknüpfungspunkte für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie zeigen, dass wir gemeinsam dafür sorgen müssen, den Gestaltungwillen und Mut zu Veränderung dieser Generation zu nutzen. Das ist die zentrale Ressource für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft."

Technologie bietet Chancen, kritischer Blick auf Wirtschaft und Politik

Mit 81 Prozent ist die überwiegende Mehrheit der deutschen Millennials überzeugt, dass Technologien bessere Chancen für alle eröffnen, statt nur für einige wenige. Weltweit glauben daran 69 Prozent. Dennoch haben traditionelle Werte wie Familie (87%), Freunde (74%) und Schule (72%) einen höheren Einfluss auf das Leben der deutschen jungen Erwachsenen (Technologie: 20 %). Obwohl von der Wirtschaftskrise weniger stark betroffen als Teilnehmer aus anderen Ländern, sind 62 Prozent der deutschen Millenials überzeugt, dass die globale Wirtschaft auf dem falschen Weg ist. Sorgen machen sich die jungen Deutschen insbesondere um ihre Rente: 62 Prozent glauben, dass sie bis ans Lebensende weiterarbeiten müssen. Über die Zukunft ihres Landes sind die deutschen Millennials geteilter Meinung: 53 Prozent gaben an, dass die besten Zeiten vorbei sind, 47 Prozent glauben hingegen, dass ihr Land die besten Zeiten noch vor sich hat (weltweit: 67 %). Nicht nur den wirtschaftlichen, auch den politisch-gesellschaftliche Zustand beurteilen die Befragten kritisch: Zwar sind zwei Drittel der jungen Erwachsenen in Deutschland der Ansicht, dass sie lokal etwas bewegen können, allerdings glauben mehr als die Hälfte, dass das aktuelle politische System ihre Werte und Überzeugungen nicht ausreichend abbildet. Bei ihrer Meinungsbildung helfen ihnen neue technische Möglichkeiten: 76 Prozent fühlen sich mittels Technologie besser über die politischen Vorgänge im Land informiert, mehr als die Hälfte findet, die Regierung sei durch Technologie transparenter geworden. Dennoch geht dies mit einer hohen Politikverdrossenheit einher: Zwei Drittel der Befragten gaben an, nur "manchmal" oder "nie" an politischen Prozessen wie Wahlen teilzunehmen. Die Kluft zwischen den Geschlechtern hat auch in dieser Generation Bestand und zeigt sich bei der Nutzung von Technologien: Obwohl ebenso viele deutsche Frauen wie Männer ein Smartphone oder Laptop besitzen (jeweils rund drei Viertel) und genauso viele Stunden pro Tag (jeweils 5) online verbringen, halten 85 Prozent der Männer ihre Technologie-Kenntnisse für exzellent oder gut, bei den Frauen sind es nur 65 Prozent. Embed-Code für die Infografik "Millennials in Deutschland":

Millennial Elite: Innovatoren und Führungskräfte von morgen

Für Unternehmertum sehen die Millennials in Deutschland viele Chancen: 73 Prozent glauben, dass sie die Möglichkeit haben, in ihrem Land ein Unternehmer zu sein, allerdings ist dies nur für jeden dritten jungen Deutschen ein Ziel (weltweit: 55 %). Innerhalb der Millennial-Generation hat die Studie jedoch eine Gruppe identifiziert, bei der Technologiebegeisterung, Unternehmergeist und der Glaube, etwas bewegen zu können, besonders stark ausgeprägt ist. Diese "Millennial Elite" ist optimistischer, engagierter und karriereorientierter als ihre Altersgenossen. In Deutschland zählen zwölf Prozent zur Millennial Elite. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit knapp über dem Durchschnitt. Weitere Informationen Alle Ergebnisse zu den deutschen Millennials finden Sie unter: www.telefonica.de/millennials. Die weltweite Telefónica Global Millennial Studie gibt es unter: www.telefonica.com/millennials. Embed-Code für die Infografik "Millennial Elite":
Zur Studie Die Telefónica Global Millennial Studie ist die bis dato größte und umfassendste Studie über die Generation der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren. In Zusammenarbeit mit der Financial Times hat Telefónica 12.171 quantitative Online-Interviews in 27 Ländern der sechs Regionen Nordamerika, Lateinamerika, Westeuropa, Zentral- und Osteuropa, Asien sowie Mittlerer Osten und Afrika in Auftrag gegeben. Die Studie umfasst 190 Fragen und wurde vom 11. Januar bis 4. Februar 2013 von, dem renommierten internationalen Marktforschungsunternehmen Penn Schoen Berland durchgeführt. Befragt wurden erwachsene Millennials aus Ägypten, Argentinien, Australien, Brasilien, Canada, Chile, China, Kolumbien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, dem Königreich Saudi-Arabien, Korea, Mexico, Peru, Polen, Russland, Südafrika, Spanien, der Tschechischen Republik, Türkei und Venezuela. Die Ergebnisse der Studie werden am 4. Juni im Rahmen des "Global Millennial Summit" in London vorgestellt. Am 6. Juni 2013 veranstaltet Telefónica in Deutschland gemeinsam mit dem deutschen Medienpartner DIE ZEIT eine Konferenz in Berlin mit dem Titel "Die digitale Generation - Wie sie unsere Gesellschaft und Wirtschaft verändert". Telefónica Deutschland Holding AG, notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard, gehört mit seiner hundertprozentigen, operativ tätigen Tochtergesellschaft Telefónica Germany GmbH & Co. OHG zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet mit der Produktmarke O2 Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS-, UMTS- und LTE-Technologie an. Darüber hinaus stellt es als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Telefónica Europe hat mehr als 103 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Spanien, Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland.

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