Compliance weiter gestärkt

Vertrauenswürdigkeit zu bewahren und zu vertiefen, gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen auf dem Weg zur Leading Digital Telco. Das integre und verantwortungsbewusste Handeln aller Mitarbeiter ist der Grundstein für die Reputation unseres Unternehmens.

Internationale Standards und eigene Richtlinien für klare Orientierung

Die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben, internationalen Standards und unseren internen Richtlinien bilden die Basis unseres unternehmerischen Handelns. Den Geschäftsgrundsätzen von Telefónica, S.A. sowie unseren eigenen liegen die UN-Menschenrechtscharta sowie die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zugrunde. Telefónica Deutschland hat sich einer effizienten, nachhaltigen und transparenten Unternehmensführung sowie Werten verpflichtet, die die Grundlage unserer Geschäftsgrundsätze bilden. Unsere Prinzipien bieten nicht nur bei der Gestaltung von Arbeitsprozessen eine wichtige Hilfestellung, sie regeln auch den Umgang mit unseren Mitarbeitern, Kunden, Aktionären und anderen Stakeholdern. Zur Konkretisierung der in den Geschäftsgrundsätzen enthaltenen Vorgaben hat unser Unternehmen klare interne Richtlinien und Leitfäden verankert. Als verbindlicher Verhaltenskodex setzen sie Maßstäbe für die Teilnahme am Geschäftsleben. Die Geschäftsgrundsätze enthalten zudem wertvolle Hilfestellungen für Situationen mit rechtlichen oder ethischen Interessenkonflikten, um integer und professionell handeln zu können.

Prävention nimmt Schlüsselfunktion ein

Die Abteilung Compliance überwacht die Einhaltung aller Vorgaben gemeinsam mit den verantwortlichen Abteilungen. Verstöße werden konsequent verfolgt. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Sensibilisierung und Aufklärung unserer Mitarbeiter, um potenzielle Risiken bereits im Vorfeld zu minimieren. Dazu trägt ein umfassendes Schulungsprogramm mit Lehrformaten im Präsenz- und Online-Modus bei. So muss jeder Mitarbeiter an einem obligatorischen Training zu unseren Geschäftsgrundsätzen teilnehmen und dieses regelmäßig wiederholen. 2015 wurden 83,1 % unserer Festangestellten zu den Unternehmensgrundsätzen geschult. Unsere Beschäftigten sind angehalten, die Abteilung Compliance über Vorgänge zu informieren, die zu einem Verstoß gegen unsere Grundsätze führen können oder geführt haben. Sie können das per Telefon, Intranet oder anonym über einen Whistleblower-Kanal tun. Unsere Lieferanten und weitere Stakeholder haben ebenso die Möglichkeit, diesen Kanal für ihre Meldungen und Informationen zu nutzen. Wir legen besonderen Wert darauf, die Unabhängigkeit dieser Confidential Helpline zu gewährleisten. Deshalb werden sämtliche Hinweise von einem externen Vertrauensanwalt (Ombudsmann) entgegengenommen und bearbeitet.

Transparentes und zielorientiertes Compliance-Management

Die Gesamtverantwortung für Compliance liegt beim Director Compliance, Corporate Security & Data Protection. Vorstand und Aufsichtsrat erhalten regelmäßig Berichte über die Compliance-Aktivitäten, auch über die fortlaufende Weiterentwicklung des Compliance-Management-Systems (CMS). Das System ist Teil des Prüfungsplanes unserer internen Auditabteilung. Unsere Compliance-Ziele haben wir erreicht: Die bestehenden Regeln zu Geschenken und Bewirtung sowie zu Korruption und Interessenkonflikten wurden konsolidiert und aktualisiert. Unsere internen Richtlinien zur Beauftragung externer Dienstleister haben wir überarbeitet. Zwei webbasierte Trainingsmodule zu Datenschutz und Informationssicherheit konnten überarbeitet und verbessert werden. Weiterhin haben wir einen zusätzlichen, an den operativen Geschäftsprozessen ausgerichteten Informationskanal zur Meldung von Vorkommnissen – das Corporate Security Emergency Centre (CSEC) – implementiert.