Kontinuierlicher Austauch mit unseren Stakeholdern

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Unser Ziel ist es, das digitale Leben der Menschen mit innovativen Angeboten zu bereichern. Wir wollen zugleich ein fairer und vertrauensvoller Partner für unsere Stakeholder sein und mehr über ihre Bedürfnisse erfahren. Dafür sind der transparente Austausch und Dialog mit Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Politik und Gesellschaft besonders wichtig. Wir sind bestrebt, Verbindungen mit unseren Partnern und zwischen den Menschen zu stärken, Netzwerke für den digitalen Fortschritt zu bilden und die Vorteile einer engen und nachhaltig ausgerichteten Zusammenarbeit aufzuzeigen. Gleichzeitig sind wir bestrebt, die Auswirkungen unseres Handelns noch besser zu erkennen, um unser Geschäftsmodell mit dem Fokus auf den gesellschaftlichen Nutzen weiterzuentwickeln.
Telefónica Deutschland engagiert sich proaktiv in der Debatte um eine menschliche und werteorientierte Digitalisierung und die Zukunft des digitalen Lebens. Als zentralen Ort der Debatte nutzen wir das 2011 eröffnete BASECAMP in Berlin. Dort werden in etablierten Veranstaltungsreihen wie auch neuen, unkonventionellen Talk-Formaten Trends sowie Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung mit Multiplikatoren, Unternehmern, Start-ups, Verbrauchern, Politikern, Wissenschaftlern und vor allem mit interessierten Bürgern diskutiert.

Tagesspiegel Date Debates: hochkarätig besetzt und interaktiv

Credits: DataDebates
Als Initiator und Partner der Tagesspiegel Data Debates laden wir hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Religion und Kultur dazu ein, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft zu debattieren. Zu den wichtigsten Veranstaltungen 2019 zählte die Data Debate #14 mit dem Thema „Klimakiller oder Klimaretter – wie nachhaltig ist die Digitalisierung?“. Wissenschaftler, Verwaltungsfachleute, Unternehmer und Aktivisten von Fridays for Future nahmen dabei den steigenden Ressourcen- und Stromverbrauch aus digitalen Prozessen ebenso ins Visier wie die Potenziale der Digitalisierung für den Klimaschutz. Auf viel Aufmerksamkeit traf die Expertenrunde der 13. Data Debate, die über digitale Bürgerbewegungen als neue gesellschaftliche Kraft diskutierte. Im Mittelpunkt standen die Fragen, ob das Internet und soziale Medien eine neue politische Diskussionskultur schaffen und welche Regeln es geben muss, um besonders die jüngere Generation zum aktiven Handeln zu motivieren. Stellung bezogen neben Netzaktivisten auch die Bundestagsabgeordnete Renate Künast von Bündnis 90/Die Grünen und Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, die von ihren Erfahrungen bezüglich des digitalen politischen Dialog mit den Bürgern berichteten. Als Besonderheit der Data Debates können sowohl die Besucher vor Ort als auch Twitter-Nutzer interaktiv an den Diskussionen teilnehmen. So haben sie die Möglichkeit, im Laufe der Veranstaltung live über bestimmte Fragen online abzustimmen, die innerhalb des Panels diskutiert werden.

UdL Digital Talk: Bundespolitiker und gesellschaftliche Akteure im Dialog

Beim UdL Digital Talk treffen seit 2010 hochrangige Politiker und Meinungsführer aufeinander, um aktuelle Themen der deutschen und europäischen Digitalpolitik zu diskutieren. Zu den Gästen der politischen Talkshow im BASECAMP zählten schon Andreas Scheuer, Heiko Maas, Ursula von der Leyen, Peter Altmaier, Jürgen Trittin, Sahra Wagenknecht und weitere bekannte Politiker. Zu den Höhepunkten der Reihe gehörte 2019 der Talk zwischen Ralph Brinkhaus, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und der Medienunternehmerin Katarzyna Mol-Wolf, der Herausgeberin des Frauenmagazins „Emotion“. Beide gingen der Frage nach, wie die Digitalisierung demokratische Handlungsspielräume und Berufsbilder in Politik und Wirtschaft verändert. Sowohl Brinkhaus wie auch Mol-Wolf betonten dabei vor allem die Chancen, über soziale Medien mit Bürgern und Nutzern in direkten Kontakt zu treten und Positionen zu vermitteln. Bei einem weiteren UdL Digital Talk sprachen Dr. Sarah Müller, die Geschäftsführerin der kununu GmbH, Europas größter Bewertungsplattform für Unternehmen, und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil über Herausforderungen der neuen Arbeitswelt. Hier ging es vor allem um die Themen Geschlechtergerechtigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilisierung, mobiles Arbeiten, Weiterbildung, Work-Life-Balance und die Frage, wie die Politik sichere Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel schaffen kann.

Al-Hub Europe: künstliche Intelligenz als Top-Thema

Das BASECAMP öffnet sich immer wieder neuen Themen der digitalen Welt und hat zahlreiche innovative Veranstaltungsformate für den Dialog entwickelt. Eines davon ist der Lunch-Talk von AI-Hub Europe zum Trendthema künstliche Intelligenz. AI-Hub Europe gilt als führende Website für Nachrichten und Analysen zum Thema KI. Medienpartner des Talks ist das Wirtschaftsmagazin brand eins. Viel diskutiert wurde in den letzten Monaten zu der deutschen KI-Strategie, der Rolle der EU, den ethischen Prinzipien bei der KI-Nutzung und dem Schutz der Verbraucherinteressen. Neben Akteuren der KI-Szene, Experten von Telefónica Deutschland und Verbandsvertretern waren auch politische Entscheider präsent, so etwa Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende und Mitglied der Enquete-Kommission für künstliche Intelligenz im Deutschen Bundestag.

Dialogformen für alle Generationen

Für junge Führungskräfte und Entscheider aus dem politischen Berlin, der Start-up-Szene, der Medienwelt sowie der Kreativwirtschaft haben wir das Netzwerktreffen young+restless ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe wird von meko factory in Kooperation mit polisphere kuratiert und von weiteren Unterstützern getragen, wie dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft, dem Bundesverband Deutsche Startups und Civey. 2019 standen die Themen Virtual und Augmented Reality, politische Partizipation über Social Media, agile Arbeitswelten und die Digitalisierung der Landwirtschaft ganz oben auf der Agenda. In der Veranstaltungsreihe Generation Digital diskutieren wir im BASECAMP über gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung für verschiedene Altersgruppen. Anlässlich des „Tages des Respekts“ haben wir ein Zeichen gesetzt und einen Workshop für rund 100 Schüler zum Thema Cybermobbing und digitale Gewalt veranstaltet. Dabei hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, gemeinsam mit Netzexperten Strategien gegen Online-Attacken und für mehr Aufklärung und Prävention an Schulen zu entwickeln. Auch die Bedürfnisse und Teilhabemöglichkeiten der älteren Generation spielen in dieser Reihe immer wieder eine Rolle. So trafen sich Experten und Interessierte zu einer Dialogveranstaltung, um den Nutzen von künstlicher Intelligenz für ältere Menschen zu diskutieren – sowohl im Alltag als auch in der Gesundheit und Pflege. Dabei ging es um den Abbau von Ängsten und Vorbehalten im Bereich Datenschutz und ethische Standards im Umgang mit älteren Menschen.

Studien, Tests und Umfragen beschleunigen neue Lösungen

Wir wollen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen immer besser verstehen und sie in unsere tägliche Arbeit einbeziehen. Um unser Know-how zu stärken, initiieren und fördern wir eine Vielzahl von Analysen und Umfragen. So ergab 2019 eine von uns beauftragte repräsentative Studie, dass das Smartphone immer mehr zur Schaltzentrale des digitalen Alltags wird und längst mehr als eine reine Kontakt- und Kommunikationsfunktion erfüllt. Es wird von den meisten Menschen als nutzenstiftend angesehen und für viele ihrer Lebensbereiche immer wichtiger. Dies bestätigen über 80 % der 18- bis 49-Jährigen. Eine weitere von uns beauftragte Studie zeigt eine sich auflösende Grenze in der Nutzung von Mobil- und Festnetz. Sechs von zehn Verbrauchern unterscheiden nicht mehr danach, ob sie das Internet mobil oder in den eigenen vier Wänden nutzen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 72 %. Möglich wird dies zum einen durch moderne Smartphones, Tablets oder Wearables mit einer Vielzahl von Applikationen. Die Kunden schätzen zudem einen komfortablen Zugang zur digitalen Welt und Angebote aus einer Hand, etwa in Form eines einzigen Vertrags für Mobilfunk, Festnetz und Internet. Telefónica Deutschland hat 2019 Fixed-Wireless-Anschlüsse (FWA) auf Basis von 5G in Hamburg getestet. Diese Technologie ermöglicht gegenüber herkömmlichem DSL eine zügige Breitbanderschließung mit hochqualitativen Gigabitanschlüssen von Haushalten und kleineren Betrieben – und das ohne das aufwendige Verlegen von Glasfaserleitungen. Mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde konnten in der Testphase private Haushalte mit schneller Geschwindigkeit im Internet surfen, Filme in 8K-UHD streamen oder die üblichen Alltagsanwendungen in bester Qualität nutzen. Unterstützt wurde der Test vom koreanischen Technologieunternehmen Samsung Electronics. Im Berichtsjahr haben wir uns erneut als Partner an der Studie „Internet of Things“ von IDG Research Services beteiligt, über die wir detaillierte Einblicke in IoT-Projekte von Unternehmen gewinnen. Mit der jährlichen Befragung verfügen wir durchgängig über Vergleichswerte, können auf veränderte Anforderungen reagieren und unsere Geschäftskunden durch IoT-Lösungen von Telefónica Deutschland bestmöglich unterstützen. Die aktuelle „Internet of Things“-Studie macht deutlich, dass IoT-Lösungen schon lange kein Nischendasein mehr fristen. Die Einsatzszenarien werden vielfältiger, vor allem durch den künftigen Ausbau von 5G. Projekte zur Qualitätssicherung für die Industrie 4.0 und sogenannte Smart Connected Products bilden dabei die Schwerpunkte. Diese Entwicklung können wir durch eine gesteigerte Nachfrage nach Machine-to-Machine-Produkten und ganzheitlichen Unternehmenslösungen bestätigen. Bestes Beispiel ist unser zentrales Pilotprojekt für Mercedes-Benz Cars am Standort Sindelfingen, wo wir das weltweit erste 5G-Netz für die Nutzung in einer der modernsten Automobilproduktionen errichten. Die überwiegende Mehrheit der befragten Unternehmen ist zufrieden bis sehr zufrieden mit den Ergebnissen ihrer IoT-Projekte. Die Firmen profitieren dabei vor allem von einer höheren Profitabilität, einem besseren Image und einem höheren Innovationsgrad. Schwerpunkte der geplanten IT-Ausgaben sind in der Zukunft vor allem neue Technologien wie Blockchain, KI und Robotics.