Gemeinsam mit Stakeholdern die Digitalisierung gestalten

Die Telefónica Deutschland Group hat sich zum Ziel gesetzt, das digitale Leben der Menschen mit innovativen Angeboten zu bereichern. Wir haben den Anspruch, ein fairer und vertrauensvoller Partner für unsere Stakeholder zu sein, und wollen mehr über ihre Bedürfnisse erfahren. Zentral dabei ist der transparente Austausch und Dialog mit unseren unterschiedlichen Stakeholdern, wie etwa Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. Gleichzeitig ist uns wichtig, die Auswirkungen unseres Handelns zu erkennen, um unser Geschäftsmodell mit dem Fokus auf den gesellschaftlichen Nutzen weiterzuentwickeln. Die Grafik verdeutlicht, wie unsere Stakeholder ihre Interessen an uns herantragen können und auf welchen Ebenen wir mit ihnen im Dialog stehen.

Den Dialog zu Digitalisierung vorantreiben

Die Telefónica Deutschland Group engagiert sich proaktiv in der Debatte um eine menschliche und wertorientierte Digitalisierung und die Zukunft des digitalen Lebens. Als Zentrum der Debatte nutzen wir das 2011 eröffnete BASECAMP von Telefónica Deutschland in Berlin. In Veranstaltungsreihen wie Data Debates, Digital Masterminds, future.work oder dem UdL Digital Talk werden Trends sowie Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung mit Multiplikatoren, Unternehmern, Start-ups, Verbrauchern, Politikern, Wissenschaftlern und vor allem mit interessierten Bürgern diskutiert. 2018 haben wir uns in diesem Rahmen mit der digitalen Gegenwart und Zukunft auseinandergesetzt. Dazu gehörte die Veranstaltungsreihe Data Debates mit unserem Kooperationspartner „Der Tagesspiegel“, die gekoppelt mit einer speziellen Themenseite zur gesellschaftlichen Diskussion über die smarte Datennutzung beiträgt. Regelmäßig finden dazu gemeinsam mit Podiumsgästen, dem Publikum und der Online-Community Diskussionen über Potenziale und Risiken des neu entstehenden Datenreservoirs statt. Im vergangenen Jahr befassten sich etwa die FDP-Politikerin Nicola Beer und Prof. Dr. Niels Pinkwart mit Fragen rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung sowie „Arbeiten 4.0“. Bei unserem IoT-Brunch, den wir bereits 2017 gestartet haben, treffen sich Entrepreneure, Entwickler und Interessierte im zweiwöchentlichen Rhythmus zum Austausch über das Thema Internet of Things. In Workshops können die Teilnehmer Trends, Demos und Sprecher aus IoT-Unternehmen kennenlernen und ihre Erfahrungen teilen. Themenschwerpunkte waren 2018 beispielsweise die Datenschutzgrundverordnung, die unterschiedlichen Strategien (B2B vs. B2C) von Start-ups oder „Wie das Internet der Dinge Gesundheit und Altenpflege revolutioniert“. Die bereits seit neun Jahren bestehende politische Diskussionsrunde UdL Digital Talk brachte auch 2018 Menschen aus Politik, Wirtschaft und digitalem Leben zusammen. Unter dem Motto „Mehr Vision in Politik und Wirtschaft“ trafen sich im vergangenen Jahr etwa der SPD-Politiker Lars Klingbeil und Laura Esnaola, Geschäftsführerin von Care.com Europe, zum Austausch über die digitalpolitischen Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. Im Zentrum dieser Diskussion stand die Frage, was Politik und Wirtschaft jeweils voneinander lernen können, damit die Digitalisierung in Deutschland schneller voranschreitet. Über die Mobilitätswende wiederum sprachen wir mit Bundesverkehrsminister und CSU-Politiker Andreas Scheuer sowie Daniel Wiegand, Gründer und CEO des Luftfahrt-Start-ups Lilium. Am 8. Juni 2018 fand eine Debatte mit führenden Innovatoren im BASECAMP zum Thema „Europa – USA – China: Shaping the digital economy – The global race for future technologies“ statt. Dabei wurde deutlich, dass Deutschland und Europa vor großen Herausforderungen stehen, während die USA weiterhin eine führende Rolle spielen und China immer stärker selbst Innovationen hervorbringt. Die Diskussion kreiste um die Qualität digitaler Infrastruktur, den Schwerpunkt des Bildungssystems, die Eigenheiten von Rechtssystemen und kulturelle Präferenzen. All dies beeinflusst die aktuell erlebten Entwicklungssprünge maßgeblich. Mit Politics Untapped hat die Telefónica Deutschland Group 2018 eine neue Eventreihe mit prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Industrie und der Start-up-Welt initiiert. Bei der Auftaktveranstaltung, die am 5. September 2018 in dem Telefónica Start-up-Accelerator „Wayra“ in München stattfand, tauschten sich ein Politiker, eine Vorständin der Telefónica Deutschland Group und ein Gründer über ihre Perspektiven hinsichtlich der neuen Arbeitswelt aus und diskutierten das gesellschaftlich relevante Thema, wie wir in Zukunft arbeiten werden und was dabei wichtig ist.

Telefónica beteiligt sich an CDR-Initiative

„Teil der CDR-Initiative mit Stakeholdern aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in den Dialog zu treten und einen aktiven Beitrag zur verantwortungsvollen Digitalisierung zu leisten.“
Valentina Daiber
Vorstand für Recht und Corporate Affairs bei Telefónica

Stakeholderengagement in der digitalen Welt

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unser aller Leben? Klar ist: Sie verändert Gesellschaft, Wirtschaft und das Zusammenleben maßgeblich. Eine verantwortungsvolle und fair gestaltete digitale Transformation muss daher von Politik und Unternehmen, aber auch den Nutzern gemeinsam gestaltet und verhandelt werden. Im Mai 2018 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) eine Corporate- Digital-Responsibility (CDR)-Initiative ins Leben gerufen. Diese zielt darauf ab, eine gute Verantwortungspraxis und konkrete Lösungsansätze für die nachhaltige Digitalisierung zu erarbeiten. Zudem soll sie die Sichtbarkeit des Themas in der Öffentlichkeit und auf Seiten der Unternehmen erhöhen. Im Oktober 2018 stellte Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern der teilnehmenden Unternehmen erste Arbeitsergebnisse des Konzepts einer CDR vor. Im Frühjahr 2019 wurden weitere Ergebnisse präsentiert. Mehr zum Thema Corporate Digital Responsibility bei Telefónica Deutschland erfahren sie hier.

Studien und Umfragen liefern wertvolle Impulse

Um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen besser verstehen und in unserer täglichen Arbeit berücksichtigen zu können, initiiert und fördert die Telefónica Deutschland Group diverse Studien und Umfragen. Dazu zählte im vergangenen Jahr beispielsweise die Studie „Internet of Things 2018“, die auf einer Online-Befragung von (IT-)Verantwortlichen in der DACH-Region basierte. Diese ergab, dass 78 % aller Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz davon ausgehen, dass das IoT innerhalb der kommenden drei Jahre wichtig bis sehr wichtig wird. Bereits heute ist die Telefónica Deutschland Group mit ihrem vielfältigen Angebot in Deutschland Vorreiter im Bereich IoT. Im November stellte IDG Research Services die Ergebnisse der „Internet-of-Things-Studie 2019“ vor. Diese von der Telefónica Deutschland Group unterstützte Untersuchung befasst sich mit allen Entwicklungen des IoT im Business-Umfeld. In dieser Studie wurde deutlich, dass nicht nur die allgemeine Relevanz von IoT steigt, sondern das Thema auch in den deutschen Unternehmen bereits angekommen ist. Dies belegt vor allem die steigende Zahl der IoT-Projekte in Unternehmen – zunehmend auch im Mittelstand. Die Telefónica Deutschland Group arbeitet mit Lösungen wie etwa der Telefónica Kite Plattform daran, Unternehmen bei der Umsetzung digitaler Innovationen zu unterstützen. Eine weitere von der Telefónica Deutschland Group beauftragte Studie befasste sich mit Mobile Banking. Die repräsentative Studie belegte, dass Mobile Banking mit einer Nutzung von 71 % zu Online Banking (75 %) aufschließt. Seit mehr als zwei Jahren bieten wir mit O2 Banking eine umfassende Mobile-Banking-Lösung an und können damit dem aktuellen Trend begegnen.