Transparente Informationen für unsere Stakeholder

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Um mögliche Auswirkungen von Mobiltelefonen auf den Menschen messen und bewerten zu können, wurde der
SAR ist die Abkürzung für Spezifische Absorptionsrate und gibt Auskunft über die Strahlenbelastung bei dem Gebrauch eines Handys. Der SAR-Wert eines Handys gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit diesem Gerät maximal aufnehmen kann. Der gültige Grenzwert liegt bei 2 Watt pro Kilogramm Körpergewebe. Handys, die in Deutschland und europaweit verkauft werden, müssen diesen SAR-Grenzwert einhalten.
SAR-Wert
definiert. Dieser gibt die bei der Mobilfunknutzung maximal aufgenommene Leistung im Körper wieder. Entsprechend der Norm EN 50361 gilt in der EU ein Grenzwert beim Telefonieren von höchstens 2 W/kg. Die SAR-Werte von Handys liegen meist deutlich unter diesen Grenzwerten, da ihre Sendeleistungen automatisch geregelt und bei Bedarf minimiert werden. Kunden von Telefónica Deutschland können sich in den Shops und unter www.telefonica.de über den genauen SAR-Wert ihres Mobiltelefons sowie allgemein zum Thema Gesundheitsschutz informieren. Wir binden unsere Stakeholder eng in alle Maßnahmen ein. Für den Auf- und Ausbau unserer Telekommunikationsinfrastruktur sind vor allem die Kommunen wichtige Partner. Wir stimmen uns bei allen Maßnahmen eng mit den Städten und Gemeinden ab, auf deren Gebiet die technischen Anlagen errichtet werden sollen. Damit folgen wir der Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung, einer Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden und einer gesetzlichen Regelung im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Ziel ist es, dass Standortentscheidungen und Planungen so weit wie möglich im Einvernehmen mit den Kommunen erfolgen und deren Belange sowie Interessen auch bei umstrittenen Standorten weitgehend berücksichtigt werden. So können Kommunen beispielsweise eigene Standortvorschläge unterbreiten, die bei gleichwertiger technischer und wirtschaftlicher Eignung realisiert werden. Wenn geplante Standorte in der Nähe von Kindergärten und Schulen liegen, sind Alternativen genau zu prüfen und es ist besonders zu begründen, dass der Standort die beste Lösung ist. Mit der Kommune stimmen wir uns bei einer positiven Standortentscheidung über zusätzliche Informationsmaßnahmen für die Bevölkerung ab.

Informationszentrum Mobilfunk als zentrales Wissensportal

Aufklärung und Information sehen wir als wichtigen Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber Kunden, Bürgern und Kommunen. Daher haben wir unsere Aktivitäten beim Betrieb des Internetportals www.informationszentrum-mobilfunk.de fortgesetzt und erweitert. Der Auf- und Ausbau der Mobilfunknetze im gesellschaftlichen Konsens, Verbraucherthemen und der Gesundheitsschutz stehen im Fokus dieses Informationsangebotes, das wir gemeinsam mit der Telekom Deutschland bereitstellen. Auf dem Portal finden Interessierte Online-Broschüren, Videos, Links, Studien, Gutachten, Interviews mit Experten sowie aktuelle Meldungen. Schwerpunkte bildeten 2019 der Ausbau des Mobilfunknetzes einschließlich der Auswirkungen von 5G auf die Gesellschaft, Potenziale einer längeren Nutzungsdauer von Smartphones für den Klimaschutz sowie Informationen über Gesundheitsaspekte. So haben wir beispielsweise in Zusammenarbeit mit der für den Fachteil zuständigen Kinderumwelt – der Kinderärztlichen Beratungsstelle für Umweltmedizin und Allergiefragen im Kindesalter – und der TU Ilmenau] eine Online-Broschüre mit dem Titel „Medizinisch relevante Aspekte des Mobilfunks“ veröffentlicht. Ziel dieser Publikation ist die Vermittlung des umweltmedizinischen Basiswissens zur Risikobewertung hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks an Ärzte. Sie soll es Medizinern erleichtern, sich einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung zu verschaffen und von Menschen beschriebene Gesundheitsstörungen besser in den Gesamtkontext der individuellen Umweltfaktoren einzuordnen. Dies ermöglicht es ihnen noch besser, Menschen bei Beschwerden sachlich und wissenschaftlich fundiert zu beraten.