Klare Verantwortlichkeiten und Anforderungen für Lieferanten definiert

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Die Telefónica Global Services GmbH (TGS) als Tochtergesellschaft der Telefónica, S.A. Group und als Vertragspartner von Telefónica Deutschland steuert die Prozesse rund um den Einkauf von Waren und Dienstleistungen einschließlich der Registrierung neuer Lieferanten, die Prozesshoheit liegt bei der globalen Gesellschaft Telefónica Compras Electrónicas (TCE). TCE ist verantwortlich für Strategie, Entwicklung und Nutzung der im Beschaffungsprozess eingesetzten E-Commerce-Tools. Der Großteil unserer Lieferanten wird im globalen Einkaufsmodell (MCT) geführt, das den standardisierten Beschaffungsprozess innerhalb der Telefónica, S.A. Group vorgibt. Es wird unterschieden zwischen MCT-Beschaffungsprozessen, die vom Einkauf gesteuert werden, und Non-MCT-Beschaffungsprozessen sowie Low-Value-Einkaufsvorgängen, die ohne Beteiligung des Einkaufs erfolgen. Telefónica Deutschland arbeitet weltweit mit den Ländergesellschaften des Konzerns zusammen und steht in engem Austausch mit der TGS und Telefónica, S.A. Group, mit der sie gemeinsame Workshops zur Steuerung der Einkaufsthemen auf globaler und lokaler Ebene durchführt. Die TGS stimmt sich zu Nachhaltigkeit in der Lieferkette bei Bedarf mit den Abteilungen Corporate Responsibility, Compliance, Legal und Datenschutz mit Telefónica Deutschland ab. Die TGS ist zudem im Menschenrechtskomitee sowie bei Bedarf in den Energie- und Umweltkomitees vertreten. Über unser zentrales Einkaufssystem stellt die TCE den TGS-Einkäufern mit dem EcoVadis-Score die wichtigsten nachhaltigkeitsbezogenen Parameter bezüglich der Risikolieferanten zur Verfügung. Die CR-Abteilung berichtet dazu an den Chief Officer Legal & Corporate Affairs. Die Basis für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten bildet die vom Vorstand zum Jahresbeginn 2020 aktualisierte und Anfang 2021 verabschiedete Supply Chain Sustainability Policy (SCSP), die von der Supplier Management Instruction ergänzt wird. Diese folgen unseren Geschäftsgrundsätzen, orientieren sich an den wichtigsten internationalen Verträgen und Standards und legen umfassende Mindestanforderungen für verantwortliches Wirtschaften gegenüber den Lieferanten und deren Zulieferern fest. Zu den weiteren Richtlinien, die uns als Handlungsprinzipien für eine nachhaltige Lieferkette dienen, gehören die Antikorruptionsrichtlinie, die Menschenrechtsrichtlinie, die Beschaffungsrichtlinie für geringen CO2-Ausstoß, die Energierichtlinie sowie die Umweltrichtlinie von Telefónica Deutschland. Lieferanten und ihre Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, zur Einhaltung der Mindestanforderungen für nachhaltiges Wirtschaften Fragen zu stellen oder Beschwerden zu melden. Dazu können sie den Kanal auf der Lieferantenwebsite sowie den nutzen oder Kontakt zu einem unabhängigen Anwalt als Ombudsmann für Korruptionsbekämpfung aufnehmen. Fragen und Beschwerden können anonym oder unter Angabe des Namens eingestellt werden. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt und sorgfältig untersucht. Der Lieferant ist angehalten, die TGS so schnell wie möglich zu informieren, wenn er einen Verstoß gegen eine der in der SCSP dargelegten Verpflichtungen in seinem eigenen Betrieb oder in der Lieferkette (einschließlich der Subunternehmer) feststellt.
Risiken minimieren und Lieferantenleistungen verbessern
Schritt 1: Umsetzung von Mindestanforderungen
Schritt 2: Identifizierung von Hochrisikolieferanten
Schritt 3: Bewertung der Leistung unserer Lieferanten
Schritt 4: Audits bei Hochrisiko-Lieferanten
Besondere Verantwortung im Umgang mit Konfliktmineralien