Pilotprojekt im Hafen von Valencia Telefónica erprobt 5G-vernetzte Drohnen zur Reinigung der Küstengewässer
19.02.2026

Autonome Drohne im Hafenbecken von Valencia (Credits: Telefónica S.A.)
- Pilotprojekt im Hafen von Valencia: Autonome, über IoT und 5G vernetzte Drohnen von Telefónica entfernen Abfälle und Mikroplastik aus dem Wasser
- Die Lösung aus dem Portfolio von Telefónica Tech kann täglich bis zu 500 Kilogramm Müll aufnehmen, ist bis zu acht Stunden im Einsatz und erreicht mehr als 20 Kilometer Reichweite
Telefónica testet gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Telefónica Tech sowie der Hafenbehörde im spanischen Valencia ein neues System zur Reinigung von Hafenbecken. In einem Pilotprojekt im Marina Port Valencia kommen erstmals autonome, vernetzte Drohnen zum Einsatz, die schwimmende Abfälle und Mikroplastik erfassen und aus dem Wasser entfernen. Das Projekt zeigt, wie IoT und 5G-Technologie dazu beitragen können, Meere und Hafeninfrastruktur effizienter zu schützen.
Die Lösung stellt Telefónica am 4. März auf dem Mobile World Congress in Barcelona vor. In der Session „Marine sustainability in action: IoT, 5G and aquatic drones tackling waste and microplastics“ am Telefónica Messestand erläutert Telefónica Tech, wie moderne Mobilfunknetze und Sensorik neue Ansätze für den maritimen Umweltschutz ermöglichen.
Digitale Technik gegen die Plastikflut
Schätzungen zufolge bestehen rund 60 bis 80 Prozent des weltweiten Meeresmülls aus Plastik. Auch in Europa und Deutschland belasten Mikroplastik, Fischereireste und schwimmender Abfall zunehmend Küstengewässer und Häfen. Autonome, vernetzte Reinigungssysteme wie das nun in Valencia erprobte könnten künftig auch in anderen europäischen Häfen dazu beitragen, Reinigungsarbeiten effizienter und klimafreundlicher zu gestalten.
Ziel des Pilotprojekts ist es, die Müllsammlung im Hafen zu automatisieren und zugleich den CO₂-Ausstoß gegenüber konventionellen Reinigungsverfahren zu reduzieren. Entwickelt wird das System gemeinsam mit der Valenciaport Foundation und dem Betreiber Marina Port Valencia.
Zum Einsatz kommt ein autonomes Sammelboot des Herstellers RanMarine, der mit der Organisation Plastfree Ocean zusammenarbeitet. Das Gerät überwacht die Wasserqualität in Echtzeit und kann dank einer Einsatzdauer von bis zu acht Stunden sowie einer Reichweite von mehr als 20 Kilometern bis zu 500 Kilogramm Abfall pro Tag aufnehmen. Kameras und LiDAR-Sensoren ermöglichen eine selbstständige Navigation und das sichere Umfahren von Hindernissen. Sämtliche Bild und Sensordaten werden über IoT und 5G-Vernetzung an eine zentrale Analyseplattform übertragen. Sie ermöglicht es, Einsätze in Echtzeit zu planen und zu überwachen.
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