100 Tage KI-Oma Hilde Welche Betrugsmaschen Menschen in Deutschland am häufigsten verunsichern

26.03.2026
Im Schnitt finden täglich rund 33 Gespräche mit dem KI-Avatar „Oma Hilde“ statt
  • Mehr als 3.000 Konversationen in 100 Tagen: KI-Oma liefert Einblicke in reale Verbraucherfragen zu Onlinebetrug
  • Betrugs-SMS dominieren: Knapp ein Viertel der Gespräche drehen sich um Smishing, dicht gefolgt von Banking- und Konto-Betrug
  • KI-Oma wird zum Ansprechpartner: Verbraucherinnen und Verbraucher holen sich stündlich Rat bei konkreten Verdachtsfällen – KI-gestützte Aufklärung von O2 Telefónica wird zunehmend im Alltag genutzt
Ob verdächtige SMS, gefälschte E-Mails oder Anrufe angeblicher Bankmitarbeiter – in den ersten 100 Tagen seit dem Start haben mehr als 3.000 Verbraucherinnen und Verbraucher Gespräche mit dem KI-Avatar „Oma Hilde“ des Telekommunikationsunternehmens O2 Telefónica geführt. Dabei zeigt sich, welche Betrugsmaschen Menschen tatsächlich im Alltag beschäftigen. Im Schnitt finden täglich rund 33 Gespräche mit dem KI-Avatar „Oma Hilde“ statt – praktisch jede Stunde sucht jemand Rat bei „Oma Hilde“. Typische Fragen sind: „Ich habe eine SMS von einem Paketdienst bekommen. Ist das echt?“ oder „Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat mich angerufen. Was soll ich tun?“. „Die Gespräche mit Oma Hilde zeigen, wie groß der Bedarf an einfacher und verlässlicher Hilfe im digitalen Alltag ist. Viele Menschen verunsichern auffällige Nachrichten oder Anrufe. Genau hier bietet unser KI-Service schnell Orientierung. Wir wollen, dass sich unsere Kundinnen und Kunden online sicherer bewegen können“, sagt Andreas Laukenmann, Privatkundenvorstand bei O2 Telefónica.
Andreas Laukenmann

Diese Betrugsmaschen dominieren im Alltag

Die anonymisierte Auswertung der Gespräche zeigt, worüber Verbraucherinnen und Verbraucher am häufigsten sprechen. Die Top 5 Betrugsmaschen sind:
  • 24,4 % Smishing: Betrugs-SMS und verdächtige Links sind dominierende Themen. Viele Nutzer sind unsicher, ob Nachrichten von Paketdiensten oder anderen Absendern echt sind.
  • 23,7 % Banking- und Konto-Betrug: Fast genauso häufig geht es um Fragen rund um Bankkonten, Überweisungen oder angebliche Bankkontakte. Die häufigste Frage: „Ich habe eine E-Mail von einem bekannten Anbieter bekommen, doch woran erkenne ich, ob sie echt ist?“. Die Unsicherheit im Umgang mit sensiblen Finanzdaten bleibt daher hoch.
  • 18,9 % Phishing per E-Mail: Gefälschte E-Mails sind weiterhin weit verbreitet. Sie treten oft im Namen bekannter Unternehmen auf und sind für viele schwer als Fälschung zu erkennen.
  • 14,2 % Fake-Anrufe und Callcenter-Betrug: Anrufe angeblicher Bank-, Behörden- oder Support-Mitarbeiter sorgen weiterhin für große Verunsicherung.
  • 18,8 % Identitätsdiebstahl und sonstige Bedrohungen: „Was passiert, wenn jemand meine Daten hat. Kann ich mich dagegen schützen?“ Viele Nutzer sorgen sich um den Missbrauch ihrer persönlichen Daten und Zugangsdaten etwa nach Datenlecks oder verdächtigen Nachrichten.
Die Daten machen deutlich: Betrug verlagert sich stärker denn je in alltägliche Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail oder Telefon. Für Verbraucher bedeutet das, dass Warnsignale oft mitten im normalen Alltag auftauchen und schwerer zu erkennen sind.

KI als einfacher erster Zugang zu digitaler Sicherheit

Mit „Oma Hilde“ setzt O2 Telefónica auf einen dialogbasierten Ansatz in der Betrugsprävention. Nutzerinnen und Nutzer können auf der O2 Serviceseite anonym und rund um die Uhr mit dem KI-Avatar sprechen. Die KI reagiert in Echtzeit und erklärt typische Betrugsmaschen verständlich und praxisnah. Die kontinuierliche Nutzung zeigt: Der Bedarf an schneller, verständlicher Einordnung ist hoch. Die KI-Oma ergänzt den O2 Onlineschutz Plus, ein 3-in-1-Sicherheitspaket gegen digitale Bedrohungen. Der Dienst blockiert gefährliche Inhalte bereits im Netz und schützt zusätzlich vor Schadsoftware und Betrugsversuchen. Der O2 Onlineschutz blockiert derzeit rund 20 Millionen schädliche Webseiten pro Monat und stoppt in Spitzenzeiten bis zu 15.000 Betrugsversuche pro Stunde.
Über O2 Telefónica
O2 Telefónica ist ein führender Komplettanbieter für Telekommunikationsdienste für Privat- und Geschäftskunden. Das Portfolio der Kernmarke O2 sowie diverser Zweit- und Partnermarken umfasst neben klassischen Telefonie- und Internetanschlüssen auch innovative digitale Services im Bereich Internet der Dinge, Sicherheit, Entertainment und Datenanalyse. Im Mobilfunk betreut O2 Telefónica über 35 Millionen Mobilfunkanschlüsse (Stand 31.12.2025). Das Unternehmen ist führender Mobilfunkanbieter im Konsumentenmarkt und im Markt für innovative Partnerangebote sowie ein stark wachsender Anbieter im Lösungsgeschäft für Unternehmenskunden. Das leistungsstarke und vielfach ausgezeichnete Mobilfunknetz des Unternehmens erreicht mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Im Festnetz bietet das Unternehmen O2 Telefónica seinen Kundinnen und Kunden führende technologische Vielfalt und geografische Verfügbarkeit in Deutschland.  Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 8,2 Milliarden Euro und beschäftigte rund 7700 Mitarbeitende. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zum spanischen Telekommunikations­konzern Telefónica S.A. mit Sitz in Madrid, einem der großen Telekommunikationskonzerne der Welt.