Mercedes-Benz Cars eröffnet die „Factory 56“:Produktionsanlagen werden durch O2 5G-Campusnetz in Echtzeit vernetzt

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Credits: Telefónica Deutschland
Markus Haas
Der Automobilhersteller Mercedes-Benz Cars hat heute mit der „Factory 56“ eine der weltweit modernsten Automobilproduktionen in Betrieb genommen – eine rundum digitale, flexible und grüne Fabrik. Ein Kernstück der neuen, voll vernetzten Produktionsstätte in Sindelfingen wird das 5G-Campusnetz bilden, das Telefónica Deutschland / O2 gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Ericsson für Mercedes-Benz Cars errichtet hat. Die fünfte Mobilfunkgeneration wird Maschinen und Anlagen intelligent, sicher, kabellos und in Echtzeit miteinander vernetzen. Das Netz wird künftig in der laufenden Automobilproduktion eingesetzt. „Mit 5G wird das Konzept der Industrie 4.0 Wirklichkeit. Das Mercedes-Benz Cars Werk in Sindelfingen setzt hier neue Innovationsmaßstäbe. Ich bin stolz darauf, unseren Teil zu diesem industriellen 5G-Vorzeigeprojekt beigetragen zu haben. Der neue 5G-Mobilfunkstandard überzeugt mit besonders schnellen Datenübertragungsraten, sehr hoher Genauigkeit sowie kurzen Verzögerungszeiten. 5G wird in der Robotik, bei der Vernetzung von Produktionsanlagen und so in der Industrie insgesamt zu einem riesigen Effizienzhebel“, sagt Markus Haas, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland / O2.

5G-Campusnetze ermöglichen voll vernetzte und automatisierte Produktion

Credits: Telefónica Deutschland
Mallik Rao
Telefónica Deutschland / O2 verfügt über eine breite Erfahrung bei der Planung und Errichtung von 5G-Campusnetzen. Der Mobilfunkstandard 5G ermöglicht eine komplett digitale Fabrik und voll vernetzte Logistikprozesse. 5G unterstützt dabei die Effizienz und Genauigkeit im Produktionsprozess und ermöglicht die Einbindung komplett neuer Industrieanwendungen. Ein Automobilhersteller muss dadurch nicht mehr die komplette Produktionsstraße für ein neues Automodell umbauen, sondern kann diese äußerst flexibel gestalten. In der Industrieproduktion können autonom fahrende Transportfahrzeuge auf Basis von 5G auf die Sekunde zielgenau Material ausliefern. „Wir verfügen über umfassendes Know-how beim Aufbau und Betrieb von privaten Netzen, beispielsweise für 5G-Campuslösungen“, sagt Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer von Telefónica Deutschland / O2. „Diese sind insbesondere für Geschäftskunden und Industrieunternehmen von Interesse, die lokale Netze für ihre Produktions- und Logistikstandorte benötigen. Mit maßgeschneiderten Netzwerkinfrastrukturlösungen wie dem 5G-Campusnetz für Mercedes-Benz Cars und künftig mit unserem cloudbasierten 5G-Kernnetz eröffnen wir Geschäftskunden neue digitale Möglichkeiten.“

Vereinfachter Aufbau und schnellere Einbindung von Industrieanwendungen

5G-Campusnetze bestehen in der Regel aus einem Funk- und einem lokalen Kernnetz.
5G-Campusnetze bestehen in der Regel aus einem Funk- und einem lokalen Kernnetz. Das Funknetz setzt sich dabei aus mehreren leistungsfähigen 5G-Antennen zusammen, die für eine lückenlose Mobilfunkversorgung und Vernetzung in der Produktionsstätte sorgen. Sämtliche Daten laufen in einem eigenen 5G-Kernnetz zusammen und werden dort zentral verarbeitet. Dieses Kernnetz besteht in der Regel aus kompakten Servern. Als erster Netzbetreiber in Deutschland macht Telefónica Deutschland / O2 einen weiteren innovativen Schritt und bietet seinen Industriekunden künftig auch ein cloudbasiertes 5G-Kernnetz an, was die Errichtung von lokalen Servern überflüssig macht und damit den Aufbau von Campusnetzen noch einmal deutlich vereinfacht. Über das cloudbasierte 5G-Kernnetz lassen sich neue Industrielösungen schneller entwickeln, Produktions- und Logistikprozesse noch stärker automatisieren und Anwendungen in Echtzeit (Edge Computing) realisieren. Damit läutet das Unternehmen eine neue Ära in der digitalen Vernetzung der deutschen Wirtschaft ein.

Autor: Florian Streicher

Florian Streicher ist Pressesprecher für das Thema Netz und für die Partnermarken (B2P) von Telefónica Deutschland. Er ist seit 2017 im Bereich Product & Technology Communications tätig. Dort kümmert er sich kommunikativ unter anderem um den Netzausbau, Innovationsthemen sowie Neuigkeiten einzelner Partnermarken.

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