Kooperation der Netzbetreiber:Zusätzlich bis zu 2.000 Standorte zur Netzversorgung im O2 Netz in 2022

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Credits: Telefónica Deutschland
99 Prozent der Haushalte in Deutschland können schnelle mobile Breitbandverbindungen via 4G und über 30 Prozent der Haushalte bereits mit 5G von O2 Telefónica nutzen.
Die deutschen Mobilfunknetzbetreiber setzen weitere Initiativen zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum um. Im Rahmen ihrer „Graue Flecken Initiativen“ hatten die Betreiber jeweils bilateral vereinbart, an mehreren Tausend Standorten die Netztechnik des dort bislang allein aktiven Betreibers mitnutzen zu können. Kund:innen von O2 Telefónica und ihrer Partnermarken werden noch in diesem Jahr über diese und weitere Kooperationen an bis zu 2.000 zusätzlichen Standorten mit 4G-Mobilfunkempfang versorgt. So können zusätzlich mehrere 100.000 Menschen an ihrem Wohnort das O2 Netz nutzen. In gleichem Maß stellt das Unternehmen seinen Mitbewerbern eigene Standorte zur Verfügung. Bereits heute können 99 Prozent der Haushalte in Deutschland schnelle mobile Breitbandverbindungen via 4G und über 30 Prozent der Haushalte bereits mit 5G von O2 Telefónica nutzen. Graue Flecken in den Telekommunikationsnetzen sind Flächen, in denen bislang nur ein Anbieter einen mobilen Netzzugang für seine Kund:innen bietet. Gerade in diesen oftmals wenig frequentierten Gebieten ist es für die Betreiber unwirtschaftlich, separate Infrastrukturen zu errichten und mit eigener Netztechnik zu betreiben. Auf diese Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitslücke zielen die geschlossenen Vereinbarungen. Im Gegensatz zu bisherigen Kooperationen müssen bei diesem „Active Network Sharing“ keine zweite separate Funktechnik oder zusätzliche Antennen installiert werden. Am Standort bieten die Betreiber allen Kund:innen dann schnelle 4G-Zugänge auf dem 800-MHz-Frequenzband.
Markus Haas
„Deutschland muss digitaler werden. Die deutschen Verbraucher:innen und die Wirtschaft fordern dafür schnelle Fortschritte in der Mobilfunkversorgung. Die kooperative Mitnutzung von Standorten im Schulterschluss der drei bundesweit aktiven Netzbetreiber ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und ein gutes Signal an Deutschlands Mobilfunkkund:innen“, sagt O2 Telefónica CEO Markus Haas.

Betreiberinitiativen für eine verbesserte Netzversorgung

Für die Erschließung bislang komplett unversorgter Gebiete („Weiße Flecken“) ziehen die drei bundesweit aktiven Mobilfunknetzbetreiber bereits seit längerer Zeit an einem Strang. Zwischen 2021 und 2024 sollen über ein Abkommen bis zu 6.000 komplett neue Standorte entstehen. Jeder Betreiber baut anteilig und gewährt den anderen Beteiligten ein Nutzungsrecht an der entstehenden passiven Netzinfrastruktur. In den Weißen Flecken werden also nur die baulichen Infrastrukturen wie Funkmasten und Stromversorgung sowie die Transportnetzanbindung gemeinsam genutzt, die Sendetechnik und Antennen stellt hier jeder Betreiber eigenständig.

Von: Guido Heitmann

Leiter Corporate Communications O2 Telefónica| Guido Heitmann ist seit Oktober 2014 Head of Corporate Communications der O2 Telefónica. Zuvor seit 2001 Teil des Kommunikationsteams der E-Plus Gruppe und als Abteilungsleiter und Chef vom Dienst mit seinem Team verantwortlich für die Corporate-PR-Arbeit sowie die Interne Kommunikation. Geboren in Buxtehude, Diplom-Kaufmann, und schon immer als Kommunikator tätig, zuvor unter anderem bei Hapag-Lloyd AG in Hamburg. Als Pressesprecher Ansprechpartner unter anderem für Themen wie Finanzberichterstattung, M&A, Regulierung, Business & Technology Strategy sowie Personal- und Organisationsthemen. Twitter: @gu_heitmann

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