Testlabor für neue Arbeitsweisen:Die Pilotflächen im O2 Tower gehen an den Start

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Im O2 Tower in München wurden Büroflächen auf drei Etagen neugestaltet
In den vergangenen Monaten wurden Büroflächen auf drei Etagen des O2 Towers in München neugestaltet. Jetzt ist das erste Team dort eingezogen. Seit dem 20. März ist mit dem Ende der Home-Office-Pflicht das Arbeiten im Büro wieder eine normale Option und nicht die absolute Ausnahme. Trotzdem wird das Arbeiten nicht mehr so sein wie vor Corona. Das zeigen die Erfahrungen in Unternehmen weltweit und auch bei uns. Viele Kolleg:innen werden ihre Arbeitszeit zwischen zu Hause und im Büro aufteilen. Aber was macht man wo und wie ändern sich die Bedürfnisse an einen Arbeitsplatz?
Personalvorständin Nicole Gerhardt
„Alle reden über das hybride Arbeiten. Aber kaum jemand hat bislang wirklich Erfahrungen gesammelt, für welche Art von Arbeiten wir ins Büro kommen werden. Wir wollen in den nächsten Monaten ausprobieren, wie wir unsere Zusammenarbeit im Büro und von zu Hause aus optimal gestalten können“, berichtet Personalvorständin Nicole Gerhardt.

Drei Etagen zum Ausprobieren

Geeignete Flächen für diese Testphase der Arbeitswelt der Zukunft bietet der O2 Tower in München jetzt auf drei Pilotetagen. Der FreiRaum in der 36. Etage bestand bereits als besondere Arbeitsfläche, ebenso als Treffpunkt die Skylounge in der 37. Beide Flächen sind nun noch einmal umfassend erweitert worden. Komplett neu ist das Konzept für die 25. Etage, in der unter anderem ein digitaler Zwilling installiert wurde, der ein virtuelles Abbild der Unternehmensräume liefert. Das System basiert auf Internet-of-Things-Technologie (IoT) des Startups Haltian aus unserem Innovationslabor Wayra Germany. Dabei erfassen eingebaute Sensoren anonymisiert die Anwesenheit der Personen in der Fläche und übertragen diese in das System.
Die Pilotflächen im O2 Tower
CFO Markus Rolle
Für CFO Markus Rolle haben die Pilotflächen mit ihrer neuen technischen Ausstattung einen klaren Nutzen: “Wir testen hier neue Arbeitsumgebungen und Kollaborationskonzepte, die der zunehmenden Digitalisierung und Flexibilisierung unserer Arbeit Rechnung tragen. Die Mitarbeiter:innen können in Echtzeit sehen, welche Räume und Plätze verfügbar sind und sich durch das System finden und treffen. Darüber hinaus wird deutlich, welche Bereiche wie angenommen werden.“ Für die Entwicklung der neuen Pilotflächen wurden vorab im Rahmen von Workshops die Bedürfnisse der Kolleg:innen an Büroarbeit erfragt. Herauskristallisiert haben sich drei Hauptmotivationen, im Büro zu arbeiten: der soziale Faktor, kreative Kollaboration und die Inspiration durch Kolleg:innen.

Büroarbeit und die Arbeit von zu Hause oder unterwegs wachsen zusammen

Für eine gut funktionierende hybride Zusammenarbeit zwischen Kolleg:innen im Büro und zu Hause sollte die Arbeitsumgebung im Büro darauf abgestimmt sein: physische und digitale Räume sollten ineinander übergehen. Das erfordert für hybride Meetings entsprechend ausgestattete Arbeitsflächen und eine gute Organisation der Zusammenarbeit. Der Arbeitsplatz im Büro, der durch Tisch, Bürostuhl und Monitor definiert ist, wird nicht mehr die Regel sein. Vielmehr braucht das hybride Arbeiten mit vielen Kolleg:innen im Home-Office mehr Projekträume und Kollaborationsflächen. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach Rückzugsmöglichkeiten, um vertrauliche Gespräche zu führen oder konzentriert zu arbeiten. Die eingerichteten Pilotflächen auf der 25. Etage sollen zu einem besseren Verständnis führen, welche Lösungen in Zukunft vermehrt benötigt werden. Dafür sind auf der 25. Etage vier Zonen mit unterschiedlichen Schwerpunkten entstanden:
Deep Work: Zone für vorwiegend konzentrierte Einzelarbeit mit visuell und akustisch abgeschirmten Arbeitsplätzen
Work Bays: Mit Vorhängen abgeschirmte Kollaborationszonen für kleine Arbeitsgruppen von zwei bis vier Personen
Classic Work: Offene Kollaborationszone für größere Arbeitsgruppen bis zu 16 Personen mit klassischen Standardarbeitsplätzen
FreiRaum: Diese Fläche ist modular konzipiert und flexibel gestaltbar und kann nach Bedarf angepasst werden
Die neuen Pilotflächen sind Teil des O2 Telefónica Workplace-Konzepts als Zusammenspiel zwischen Büroräumen, Arbeitskultur und Technologie. Sie dienen dazu, neue Ansätze für Arbeitsplätze auszuprobieren und das bestehende Konzept kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Von: Alexander Becker

Alexander Becker ist Pressesprecher für Finanzthemen sowie für Fragen rund um die Innovationsfabrik Wayra.

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