27. UN-Klimakonferenz:O2 Telefónica ergreift konkrete Maßnahmen, um bis 2040 entlang der gesamten Wertschöpfungskette netto-CO2-neutral zu sein

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Ziel des Unternehmens ist es, bis 2040 netto-CO2-neutral zu sein.
Unter dem Motto "Gemeinsam für eine gerechte, ambitionierte Umsetzung JETZT" verhandelt die Weltgemeinschaft vom 7. bis 18. November auf der 27. UN-Klimakonferenz (COP 27) über die Verbesserung von Klimaschutzmaßnahmen. Ziel ist es, die Erderwärmung bei 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu stoppen. Um die eigene mit dem 1,5-Grad-Ziel kompatible Menge an CO2-Emissionen einzuhalten, reduziert O2 Telefónica seine Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette. Das Ziel ist es, bis 2040 netto-CO2-neutral zu sein; mit dem Zwischenziel diese Emissionen bis 2025 im Vergleich zu 2016 um 39 Prozent zu senken. Bei den eigenen direkt (Scope 1) und durch Stromeinkauf indirekt (Scope 2) verursachten Emissionen will das Unternehmen spätestens 2025 die netto-Null erreichen.
Valentina Daiber
„Leider wird es für die Weltbevölkerung immer schwieriger das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen. Umso wichtiger ist es, dass alle Nationen, Unternehmen und Menschen an einem Strang ziehen. O2 Telefónica bündelt die Kräfte aller Beteiligten in ihrer Wertschöpfungskette. Wir helfen Lieferanten, CO2-Emissionen zu reduzieren und machen Kunden und Kundinnen Angebote, die zu einem klimabewussten Lebensstil passen. Auf diesem Weg wollen wir bis 2040 komplett netto-CO2-neutral sein“, sagt Valentina Daiber, Vorständin Recht und Corporate Affairs bei O2 Telefónica. Nach eigenen Analysen gemäß dem Greenhouse Gas Protocol, das als der verbreitetste Standard zur Erstellung von Treibhausgasbilanzen gilt, resultieren rund 95 Prozent der Emissionen von O2 Telefónica aus eingekauften Gütern und Dienstleistungen sowie der Nutzung der vom Unternehmen vertriebenen Produkte und Services. Sie entstehen also im Scope 3 bei Lieferanten und Kunden.

Gemeinsam mit Lieferanten CO2 Emissionen senken

Um Scope-3-Emissionen zu reduzieren, arbeitet die internationale Telefónica Gruppe zum Nutzen aller Länderorganisationen direkt mit den Lieferanten.
Über 50 Prozent der Scope-3-Emissionen in der Wertschöpfungskette von O2 Telefónica stammen aus Einkäufen in der Lieferkette. Um diese Emissionen zu reduzieren, arbeitet die internationale Telefónica Gruppe zum Nutzen aller Länderorganisationen direkt mit den Lieferanten.
  • Die Unternehmensgruppe analysiert Informationen zur Klimastrategie der wichtigsten Lieferanten und hilft ihnen, sich noch ehrgeizigere Ziele zu setzen und so auch zur Erreichung der Scope 3-Ziele von Telefónica beizutragen. Zusätzliche erhebt O2 Telefónica in Deutschland die CO2 Emissionen von rund 1.000 Lieferanten.
  • Über den GSMA, der weltweite Branchenverband der GSM-Mobilfunkanbieter, erhält O2 Telefónica von den Geräteherstellern Product Carbon Footprints, die Angaben zu den CO2 Emissionen von Mobilfunkgeräten und Mobilfunktechnik im Scope 3 machen.
  • Der Mutterkonzern Telefónica S.A. leitet den JAC Climate Change Workstream, eine Arbeitsgruppe im Rahmen der Joint Audit Cooperation (JAC) Initiative. Mehr als ein Dutzend der größten Telekommunikationsunternehmen der Welt arbeiten dort zusammen, um von allen strategischen Lieferanten wissenschaftlich fundierte, ehrgeizige Klimaziele zu erhalten.
  • Zusätzliche Unterstützung kommt vom CDP (früher „Carbon Disclosure Project“) China, das Schulungen und Unterstützung für Unternehmen in dieser Region umfasst, damit sie ihr CO2-Management verbessern können.
  • Im Rahmen des Programms 1.5°C Supply Chain Leaders motiviert die Telefónica Gruppe Lieferanten, sich im KMU Climate Hub zu registrieren. Dort finden kleine und mittlere Unternehmen Werkzeuge, um CO2-Ziele zu setzen und ihren Managementansatz zu verbessern. Lieferanten werden in diesem Zusammenhang um drei Verpflichtungen gebeten, die von der Race to Zero-Kampagne der Vereinten Nationen anerkannt werden: Halbierung der Treibhausgasemissionen vor 2030, Erreichen von Netto-Null-Emissionen vor 2050, jährliche Offenlegung der Fortschritte.

Verbraucher:innen ermöglichen, ihren CO2-Fußabdruck zu verbessern

Responsibility by Design ist der Ansatz, den das Unternehmen bei der Gestaltung neuer Produkte und Dienstleistungen anwenden will.
Rund 35 Prozent der Emissionen von O2 Telefónica im Scope 3 fallen bei der Nutzung der verkauften Produkte und Dienstleistungen durch Verbraucher:innen an. O2 Telefónica fördert Ökodesigns, um Emissionen von Geräten wie Routern und Smartphones zu reduzieren und setzt auf Langlebigkeit von Produkten.
  • Responsibility by Design ist der Ansatz, den das Unternehmen bei der Gestaltung neuer Produkte und Dienstleistungen anwenden will. Ein Beispiel für Ökodesign ist das Half SIM Trägerformat mit dem das Unternehmen allein 2021 über 17 Tonnen Plastik eingespart hat.
  • Das Eco Rating, das branchenweite Ökobewertungssystem für Mobilfunkgeräte unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, liefert unter anderem Informationen zu den Scope 3 Emissionen von Endgeräten. Es soll Verbrauchern helfen, Smartphones unter Umwelt-Gesichtspunkten zu betrachten und zu vergleichen. Insbesondere die Bewertungskriterien „Langlebigkeit“ und „Reparaturfähigkeit“ geben Aufschluss über eine möglichst lange Lebensdauer des Geräts.
  • Auf eine lange Lebensdauer ausgelegt ist auch das „Fairphone“. Das nachhaltige Smartphone wird von O2 Telefónica bereits seit 2019 angeboten.
  • Durch Reparaturservice und Handyankauf ermöglicht O2 Telefónica Kund:innen die Nutzungsdauer ihrer Geräte zu verlängern und ihren CO2-Fußabdruck zu verringern.
Mehr zur Klimastrategie von O2 Telefónica und dem Weg zu netto-null-CO2-Emissionen: Klima und Umwelt Telefónica Deutschland

Von: Tanja Laube

Tanja Laube ist Pressesprecherin für alle Nachhaltigkeitsthemen, wie Umwelt und Klima, Corporate Digital Responsibility, Responsible Business Plan und CR Report. Sie hat über 25 Jahre Kommunikationserfahrung, u.a. als Leiterin Unternehmenskommunikation/Marketing der VTG AG, stellv. Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin bei Tchibo, Senior Managerin globale PR und Marketingkommunikation bei Philips Semiconductors sowie als selbständige Unternehmensberaterin und Coachin.

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Credits: Gettyimages (edited)
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