Safer Internet Day 2024:Mehr als 2.300 Schüler:innen zu Cybermobbing aufgeklärt

Ein Teil der Jugendlichen aus Düsseldorfer Schulen ist vor Ort dabei
Cybermobbing ist ein weit verbreitetes Problem: Rund 60 Prozent der Jugendlichen haben schon Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht.1 Aufklärung und Prävention sind entscheidend im Kampf gegen den Hass im Netz. Am 6. Februar 2024 veranstaltete die Anti-Cybermobbing-Initiative „WAKE UP!“ von O2 Telefónica eine große Schulstunde gegen Hetze und Mobbing im Netz. Mehr als 2.300 Schüler:innen nahmen an dem hybriden Event teil; rund 70 Jugendliche aus Düsseldorfer Schulen waren vor Ort dabei. Die Schüler:innen der Klassen 7 bis 11 sprachen mit den Expert:innen über das Thema Cybermobbing und Ausgrenzung im Netz auseinandergesetzt. Durch Interviews sowie Workshops lernten die Schüler:innen die Folgen von Hass kennen und erfuhren, wie sie sich verhalten können, wenn sie oder eine nahestehende Person betroffen sind.

„Wir sollten immer nett zueinander sein!“

Schülerinnen diskutieren mit Moderatorin Anna Albrecht (2.v.r.) und Lidia de Reese von FSM (r.)
Bei der Veranstaltung sprachen Gäste aus eigenen Erfahrungen. Anna Albrecht, Moderatorin des Projekttags, sagte zum Abschluss: „Cybermobbing betrifft uns alle. Auch ich bekomme es als Nachrichtenjournalistin hautnah mit: Von Hetze gegen Politiker:innen bis zum Missfallen des Moderationsoutfits gibt es viele Ausreden, online zu hetzen und zu mobben. Und selbst, wenn wir es nur bei anderen mitbekommen, müssen wir gemeinsam dagegen vorgehen, wie wir es heute am Safer Internet Day getan haben.“ Sie ist unter anderem Mitglied des Tagesschau-TikTok-Teams. Medienpädagogin Lidia de Reese von Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter hob hervor: „Besonders positiv ist mir heute aufgefallen, wie viele Schulen das Workshopangebot zur Prävention von Cybermobbing wahrgenommen haben – ein wichtiges Signal dafür, dass wir kontinuierlich und nachhaltig Unterstützung bieten müssen, auch über den Safer Internet Day hinaus. Cybermobbing ist leider ein Dauertrend, der die volle Aufmerksamkeit von Jugendschutz und Medienbildung benötigt, um Jugendliche zu schützen und aufzuklären.“
Finnel (r.) spricht über seine Erfahrungen mit Cybermobbing
Web-Videoproduzent Finnel, unter anderem bekannt durch den YouTube- und TikTok-Hit „Dorfkinder“: „Über Cybermobbing wird viel zu wenig gesprochen! Ich bin total begeistert, dass hier über 2.300 Schüler:innen zu diesem Thema zusammengekommen sind und ihre Fragen gestellt haben. Denn Cybermobbing geht alle etwas an – und gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen. Wir sollten immer nett zueinander sein!“ Durch interaktive Tools wie Chat und Live-Umfragen konnten die Jugendlichen mit den Gästen im Studio interagieren. Dabei stellten sie Fragen, wie man Cybermobbing verhindern oder wie man mit Hass im Netz umgehen kann. Schülerinnen der Justus-von-Liebig-Realschule Düsseldorf sagten: „Wir haben heute etwas Wichtiges gelernt. Cybermobbing ist falsch und wir wollen diese Botschaft an möglichst viele Menschen weitergeben.“

Digitale Möglichkeiten sinnstiftend nutzen

Chima performt seinen Song „Wake up“
Als Special Act hat Sänger und Songwriter Chima den Song performt, den er im November letzten Jahres bei der bisher größten Schulstunde gegen Cybermobbing der Initiative „WAKE UP!“ gemeinsam mit den Jugendlichen und mithilfe künstlicher Intelligenz im O2 Tower kreiert hat: „WAKE UP! Wir trau’n uns jetzt, sind laut und schau’n nicht weg, wir lassen uns nicht unterkriegen, gemeinsam gegen Hass und Lügen!“, lautet der Refrain.

Herausforderung Cybermobbing gezielt begegnen

Claudia von Bothmer
„Unser Projekttag mit Schulklassen vor Ort und im Livestream ist eines der größten hybriden Events am Safer Internet Day. Das macht uns sehr stolz! Denn mit unserem Engagement gegen Cybermobbing kommen wir unserer Verantwortung als Telekommunikationsunternehmen nach und tragen dazu bei, dass sich gerade auch junge Menschen in der digitalen Welt ohne Angst vor Belästigungen oder Mobbing bewegen können,“ sagte Claudia von Bothmer, Director Corporate Responsibility & Sustainability bei O2 Telefónica. Das Unternehmen setzt sich gegen digitale Gewalt und die Verbreitung von Desinformation ein. Das Ziel der Anti-Cybermobbing-Initiative „WAKE UP!“: Junge Menschen an die Potenziale der Digitalisierung heranführen und gleichzeitig über die Herausforderungen aufklären.

Impressionen

Aufklärung über Cybermobbing
Das Smartphone ist immer dabei
Deniz Taskiran, Senior Manager Social Programmes bei O2 Telefónica, begrüßt die Schüler:innen
Rund 70 Jugendliche sind in Düsseldorf vor Ort dabei
Web-Videoproduzent Finnel (r.) mit Moderatorin Anna Albrecht

Über WakeUp!

Die Initiative WakeUp! bietet Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften Informationen und Hilfsangebote zum Thema Cybermobbing an. Dazu hat O2 Telefónica gemeinsam mit der FSM, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, und der Agentur für Bildungskommunikation YAEZ, die Homepage wakeup.jetzt konzipiert. Hier stellen die Partner ausführliche Informationen zu Cybermobbing bereit du geben handfeste Tipps zum Umgang mit Demütigung und Erniedrigung im Internet. Das Informationsangebot reicht von Webseminaren mit bekannten Soap-Darstellern bis zu sogenannten Edu-Stories, unterhaltsam aufbereitete Kurzlerneinheiten. Die Webserie wird durch ein pädagogisches Konzept für Schulen begleitet. Die pädagogischen Inhalte in Form von Edu-Stories, sind ein zusätzliches Mittel, um das Wissen aus der Website zu vertiefen.

Von: Alexandra Brune

Alexandra Brune ist Pressesprecherin von O2 Telefónica mit dem Schwerpunkt Privatkunden-Produkte, Markenthemen, Hardware und Service. Zuvor war sie bei der Benteler-Gruppe als Head of Communication/Marketing und bei Home Shopping Europe (HSE24) als Head of Corporate Communications tätig.

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