35 Jahre EU-Notruf 112 4,7 Millionen Notrufe aus dem O2 Netz 2025 – alle sieben Sekunden rufen Menschen Hilfe per Telefon
11.02.2026

Aus dem Mobilfunknetz von O2 Telefónica wurden im Jahr 2025 knapp 4,7 Millionen Notrufe an die 112 abgesetzt (Credits: iStock / Reinhard Krull)
Am 11. Februar macht der Europäische Tag des Notrufs auf die europaweit wichtige Rufnummer 112 aufmerksam. Aus dem Mobilfunknetz von O2 Telefónica wurden im Jahr 2025 knapp 4,7 Millionen Notrufe an die 112 abgesetzt. Rein rechnerisch benötigt damit etwa alle sieben Sekunden ein Mensch Hilfe – der das Mobilfunknetz von O2 Telefónica nutzt. Zum Vergleich: 4,7 Millionen entsprechen mehr als der Einwohnerzahl Berlins. Dort leben laut amtlicher Statistik rund 3,7 Millionen Menschen.
Auffällig in der Notruf-Jahreskurve: Der 1. Januar mit der Silvesternacht sticht als Spitzentag heraus; zudem gab es eine Woche Ende Juni 2025 mit erhöhten Werten, in der besondere Ereignisse wie Unwetter eine Rolle gespielt haben könnten.
„Der Europäische Notruf 112 ist seit rund 35 Jahren ein Beispiel dafür, wie Europa ganz praktisch mehr Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher schafft“, sagt Mallik Rao, Technik- und Geschäftskundenvorstand von O2 Telefónica. „In dieser Zeit hat sich auch der Mobilfunk grundlegend verändert. Heute ist die 112 längst mehr als ein reiner Sprachanruf: Smartphones können den Leitstellen automatisch genaue Standortinformationen der Hilferufenden übermitteln. Bei einem Autounfall sendet der neue eCall wichtige Informationen wie Fahrzeug- und Positionsdaten parallel zum Gespräch an die Leitstelle. Entscheidend bleibt dabei immer: Im Notfall muss die Verbindung stehen – auch wenn es im Netz gerade voll wird. Deshalb werden Notrufe technisch priorisiert: Die 112 hat Vorrang, der Notruf geht durch.“

Mallik Rao
35 Jahre EU-weite Notrufnummer 112
Die 112 war in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren gebräuchlich. Für die europaweite Nutzung wurde sie 1991 beschlossen: Der Rat der Europäischen Gemeinschaften fasste am 29. Juli 1991 den Beschluss zur Einführung einer einheitlichen europäischen Notrufnummer 112. Über die 112 können Menschen in 27 EU-Staaten und weiteren Ländern Rettungsdienst und Feuerwehr erreichen.
Notruftechnik entwickelt sich weiter – vom klassischen Anruf zur Datenübermittlung
Moderne Smartphones können Leitstellen beim Auffinden des Einsatzortes unterstützen: Wenn Anrufer ihre Position nicht richtig beschreiben können, unterstützt die AML-Technologie (Advanced Mobile Location). Sie übermittelt bei jedem Notruf automatisch den Standort des Anrufenden per SMS an die Leitstellen. Die Zahl der verschickten AML-SMS wächst stetig, da immer mehr Menschen moderne Mobiltelefone nutzen, die AML unterstützen.
Auch im Fahrzeug funktioniert die Notruftechnik zunehmend datenbasiert: Das EU-weite eCall-System baut im Ernstfall eine 112-Verbindung auf und übermittelt automatisch unter anderem den Fahrzeugstandort an die zuständige Leitstelle. Seit Anfang 2026 hat O2 Telefónica den neuen Fahrzeug-Notruf „Next Generation Emergency Call“ – kurz „NG eCall“ – bundesweit im Netz verfügbar gemacht. Damit läuft die manuelle und automatische Übermittlung des Notrufs aus Fahrzeugen über den modernen 4G/LTE-Standard und perspektivisch über 5G.

Seit Anfang 2026 ist der „NG eCall“ bundesweit im Netz von O2 Telefónica verfügbar (Credits: Florian Streicher / O2 Telefónica)
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Über O2 Telefónica
| O2 Telefónica ist ein führender Komplettanbieter für Telekommunikationsdienste für Privat- und Geschäftskunden. Das Portfolio der Kernmarke O2 sowie diverser Zweit- und Partnermarken umfasst neben klassischen Telefonie- und Internetanschlüssen auch innovative digitale Services im Bereich Internet der Dinge und Datenanalyse. Im Mobilfunk betreut O2 Telefónica rund 35 Millionen Mobilfunkanschlüsse (Stand 30.09.2025, exklusive Anschlüsse dritter Netzbetreiber). Das Unternehmen ist führender Mobilfunkanbieter im Konsumentenmarkt und im Markt für innovative Partnerangebote sowie ein stark wachsender Anbieter im Lösungsgeschäft für Unternehmenskunden. Das leistungsstarke und vielfach ausgezeichnete Mobilfunknetz des Unternehmens erreicht mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Im Festnetz bietet das Unternehmen O₂ Telefónica seinen Kundinnen und Kunden führende technologische Vielfalt und geografische Verfügbarkeit in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 7800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 8,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zum spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica S.A. mit Sitz in Madrid, einem der großen Telekommunikationskonzerne der Welt. |