Telefónica Deutschland investiert bis 2022 mehrere Milliarden ins Mobilfunknetz:Zusätzliche Investitionen läuten neue Wachstumsphase und Start in die 5G-Ära ein

Credits: Telefónica Deutschland / Bernhard Huber
CEO Markus Haas (Mitte), CFO Markus Rolle (links) und CTIO Mallik Rao (rechts)
-5G-Netz startet 2020 in Städten; rasanter bundesweiter LTE-Ausbau geht weiter
-Unternehmen will Umsatz bis 2022 um insgesamt mindestens 5 Prozent steigern
-Vorstand schlägt Dividende von 17 Euro-Cent je Aktie ab 2019 vor
Telefónica Deutschland plant, in den kommenden Jahren ihr Wachstum deutlich zu beschleunigen. In den Jahren 2020 bis 2022 will das Unternehmen seine Umsätze um insgesamt mindestens 5 Prozent steigern und seine Profitabilität weiter erhöhen. Als Grundlage für dieses Wachstum sollen mehrere hundert Millionen Euro zusätzlich in den Netzausbau fließen. Bislang investiert Telefónica Deutschland jährlich rund eine Milliarde Euro, den Großteil davon ins Netz. Um den flächendeckenden LTE-Ausbau sowie den zügigen Aufbau einer leistungsfähigen 5G-Mobilfunkinfrastruktur zu ermöglichen, wird das Unternehmen in den kommenden beiden Jahren etwa 17-18 Prozent seines Umsatzes investieren. Nach einer starken Steigerung der Netzleistung in 2019 und dreimal der Note „gut“ in aktuellen Netztests wird das Unternehmen seinen Kunden mit dem zusätzlichen Investitionsschub ein hervorragendes Netzerlebnis für alle relevanten Anwendungsfelder bieten.

Weitere Verbesserung des Netzes für stärkeres Wachstum

Credits: Telefónica Deutschland / Bernhard Huber
Markus Haas
„Mit dem neuen Jahrzehnt und dem Start von 5G bricht eine Wachstumsphase für unser Unternehmen an“, sagte Markus Haas, der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschland. „Wir nehmen zusätzliches Geld in die Hand, um mit einer hochleistungsfähigen Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur im Rücken Marktanteile insbesondere im ländlichen Raum und bei Geschäftskunden zu erobern.“ Telefónica Deutschland setzt dafür ihr europaweit einzigartiges Netzausbauprogramm aus dem Jahr 2019 in städtischen und ländlichen Gebieten im kommenden Jahr weiter fort. Dank der zusätzlichen Investitionsmittel kann das Unternehmen den Netzausbau ab 2020 sogar noch weiter beschleunigen. Damit sorgt es dafür, dass Millionen Verbraucher in Deutschland über ein noch besseres Netz verfügen und in die 5G-Ära starten können.

Netzstart für 5G noch 2020

In den Städten setzt Telefónica Deutschland dafür vor allem auf eine Verdichtung des Netzes und stellt zusätzliche Kapazitäten bereit. Parallel zum LTE-Ausbau startet das Unternehmen hier mit dem Aufbau eines 5G-Netzes, das Privat- und Geschäftskunden künftig höhere Geschwindigkeiten, mehr Kapazitäten und eine intelligente Vernetzung ihrer digitalen Geräte ermöglicht. So will das Unternehmen der stetig wachsenden Nachfrage nach Mobilfunkdaten gerecht werden und seine urbane Marktführerschaft verteidigen.
Bis Ende 2022 sollen 30 Städte mit insgesamt 16 Millionen Einwohnern mit 5G versorgt sein
Der Ausbau des neuen 5G-Mobilfunkstandards wird nach aktuellem Planungsstand im ersten Quartal 2020 beginnen, so dass Kunden noch im kommenden Jahr in den Genuss der neuen Technik kommen. Dabei startet der 5G-Ausbau in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt und soll dort bis Ende 2021 größtenteils abgeschlossen sein. Bis Ende 2022 sollen 30 Städte mit insgesamt 16 Millionen Einwohnern versorgt sein. Damit bietet Telefónica Deutschland ihren Kunden ein leistungsstarkes 5G-Netz mit entsprechend zusammenhängender Abdeckung in den wichtigsten deutschen Metropolen. Im städtischen Raum ist Telefónica mit ihrer Kernmarke O2 klarer Marktführer mit Marktanteilen von bis zu 50 Prozent. Daher profitiert ein Großteil des Kern-Kundenstamms des Unternehmens so besonders schnell vom 5G-Ausbau.

Anhaltend intensiver LTE-Ausbau auf dem Land und starke Festnetzinfrastruktur

Telefónica Deutschland wird den intensiven Ausbau der LTE-Infrastruktur im ländlichen Raum fortsetzen.
Im ländlichen Bereich wird das Unternehmen den intensiven Ausbau der LTE-Infrastruktur fortsetzen, um hier zusätzliche Kunden und Marktanteile zu gewinnen und gleichzeitig die technischen Voraussetzungen für den künftigen 5G-Ausbau zu schaffen. Im kommenden Jahr will Telefónica Deutschland mehr als 10.000 LTE-Standorte auf- oder ausbauen und damit das Tempo des Vorjahres nochmal übertreffen. Bis Ende 2020 werden im gesamten Bundesgebiet 99 Prozent der Haushalte mit hohen LTE-Geschwindigkeiten surfen können. Um die Netzabdeckung schnellstmöglich erweitern zu können, setzt Telefónica Deutschland auf Kooperationen mit ihren Wettbewerbern. Neben den Plänen mit der Deutschen Telekom und Vodafone zum gemeinsamen Netzaufbau von 6.000 Mobilfunkstandorten befindet sich Telefónica Deutschland in Gesprächen über weitere Möglichkeiten, den Netzausbau kommerziell attraktiver zu gestalten.

Unternehmen will Marktanteile im Geschäftskundensegment gewinnen

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen eine starke Position im Festnetz gesichert. Durch Zugang zu den Kabelnetzen von Vodafone und Tele Columbus und zur VDSL-Infrastruktur der Deutschen Telekom kann Telefónica Deutschland perspektivisch so viele Haushalte mit den besten verfügbaren Breitbandanschlüssen versorgen wie kein anderes. Damit kann das Unternehmen seinen Kunden jeweils das am besten passende Angebot machen. Mit dieser starken Infrastruktur im Rücken wird Telefónica Deutschland zusätzliche Umsätze generieren. Zum einen will das Unternehmen zusätzliche Kunden in ländlichen Gebieten gewinnen. Attraktive konvergente Angebote aus Mobilfunk- und Festnetzkomponenten sollen zum anderen zusätzliche Erlöse generieren. Zuletzt will Telefónica Deutschland einen angemessenen Marktanteil im Geschäftskundensegment erreichen, in dem das Unternehmen bislang unterrepräsentiert ist.

Wachstum sorgt für angemessene Aktionärsvergütung

Mit Hilfe dieser Maßnahmen plant Telefónica Deutschland, ihren Umsatz bis Ende 2022 um insgesamt mindestens 5 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig die OIBDA-Marge zu erhöhen. Für das Jahr 2019 beabsichtigt der Vorstand des Unternehmens, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 17 Euro-Cent je Aktie vorzuschlagen. Dies soll auch das Minimum während der Investitionsphase bleiben. So bleibt trotz hoher Investitionen in Wachstum eine angemessene Aktionärsvergütung sichergestellt.

Starke Partner beim Netzausbau

Beim 5G-Netz wird Telefónica Deutschland ihre etablierte und erfolgreiche Strategie fortführen, mit mehreren Herstellern zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise schafft das Unternehmen auch zukünftig Diversität in seinen Netzen und vermeidet Abhängigkeiten von einem Anbieter. Für den Aufbau des 5G-Zugangsnetzes (Radio Access Network) plant Telefónica Deutschland auf die bewährten strategischen Partner Nokia und Huawei zu setzen. Diese Zusammenarbeit mit Huawei und Nokia beim Aufbau eines 5G-Netzes wird unter dem Vorbehalt einer erfolgreichen Sicherheits-Zertifizierung der Technologie und der Unternehmen nach den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland stehen. Damit trägt Telefónica Deutschland dem noch nicht abgeschlossenen politischen Prozess der Festlegung dieser Sicherheitsrichtlinien Rechnung, ohne den Start des 5G-Ausbaus zu verzögern. Nokia und Huawei sollen zu gleichen Teilen die Ausrüstung der Mobilfunkstandorte mit moderner 5G-Antennentechnik verantworten. Durch einen gezielt nutzerorientierten Aufbau mit modernster 5G-Technologie wird Telefónica Deutschland den neuen Mobilfunkstandard im O2-Netz in der kürzest möglichen Zeit sowohl Privat- als auch Geschäftskunden in Deutschland anbieten. Über zukünftige Technologiepartner für das Mobilfunk-Kernnetz wird das Unternehmen voraussichtlich im kommenden Jahr entscheiden.

Autor: Cornelius Rahn

Cornelius Rahn ist Pressesprecher für Finanzthemen sowie für Fragen rund um die Unternehmens-IT und die Innovationsfabrik Wayra. Er war zuvor sechs Jahre lang als Wirtschaftsjournalist tätig und ist seit 2015 Teil des Corporation Communications-Teams bei Telefónica Deutschland.

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