CEO Markus Haas in B5 Reportage:„Mit 5G sind Roboter auf die Millisekunde genau steuerbar“

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In einer aktuellen B5 Reportage des Bayerischen Rundfunks über die Fabrik der Zukunft spricht Markus Haas, CEO Telefónica Deutschland über die großen Chancen der neuen Mobilfunkgeneration 5G für mittelständische Betriebe und Konzerne in Deutschland. Die Verbindung der Vorteile von 5G mit dem großen Know-how hiesiger Unternehmen bringe international einen deutlichen Vorsprung. Außerdem zeigen Industriebeispiele: Dank der Digitalisierung kann Produktion wieder stärker zurück in Hochlohnländer kommen – der Trend zum so genannten „Reshoring“ dürfte sich durch 5G nochmals verstärken. Markus Haas, CEO Telefónica Deutschland ist überzeugt: „Die Corona-Krise wirkt wie ein Beschleuniger für die Digitalisierung.“ Über 5G sind künftig digitale Verbindungen ohne Kabel möglich – das macht die Produktion noch flexibler und schneller. „5G bietet gegenüber 4G eine 200-mal höhere Geschwindigkeit und enorm kurze Latenzzeiten. Dadurch kann man 5G Roboter auf die Millisekunde genau steuern und Präzisionsarbeit leisten“, erklärt Haas. Seiner Meinung nach machen diese technischen Möglichkeiten den Standort Deutschland wieder attraktiver. Die B5-Sendung „Corona als Stresstest - wie die Krise die Industrie 4.0 pusht“ verdeutlicht anhand konkreter Beispiele bei Infineon, BMW oder Siemens, wie Unternehmen durch vernetzte Roboter und digitalisierte Abläufe ihre Effizienz drastisch steigern können.

Trend zur Digitalisierung der Industrie verstärkt sich zunehmend

Durch diese Modernisierung spielen die Arbeitskosten künftig nicht mehr ein so entscheidende Rolle. Die Produktion kann dadurch auch wieder verstärkt in Ländern mit höheren Löhnen wie in Deutschland stattfinden. Oder in Singapur, wo eine Fabrik von Infineon steht – obwohl in den Nachbarländern Malaysia und Indonesien Lohnkosten deutlich niedriger sind. Hätte Infineon seine Fabrik nicht radikal umorganisiert, wäre sie nicht konkurrenzfähig gewesen, sagt Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon in dem B5-Beitrag. Jobs habe die Umstellung nicht gekostet, man habe die Mitarbeiter zu Digitalisierungsspezialisten fortgebildet. Der Ausstoß der Fabrik habe sich innerhalb weniger Jahre vervierfacht. Die B5 Reportage schildert außerdem, wie sich voll automatisierte Abläufe im Corona-Lockdown als vorteilhaft bewiesen hätten. Roboter und Maschinen können weiterarbeiten, auch wenn Menschen in Quarantäne gehen müssen und nicht vor Ort sein können. „Mitarbeiter, die Produktionsverantwortung haben oder für den Service-Einsatz da sind, haben remote Zugriff auf die einzelnen Maschinenzustände und müssen nur beim Störungsfall vor Ort sein. Wenn der Betrieb normal läuft, sind wir in der Lage, diesen Betrieb mit 40 Prozent der Mitarbeiter von zuhause aus zu steuern“, sagt Klaus Helmrich, Vorstandsmitglied bei Siemens, in dem B5-Beitrag.

Autor: Katja Hauß

Katja Hauß ist Pressesprecherin für Regulierungs- und Rechtsthemen sowie für den Customer Service. Sie ist seit 2005 im Bereich Corporate Communications von Telefónica Deutschland tätig. Dort hat sie zuerst in der internen Kommunikation verschiedene Kanäle verantwortet und anschließend in der Pressestelle große Kommunikationsprojekte wie den Börsengang, den Zusammenschluss mit E-Plus oder die Frequenzauktion 2019 maßgeblich mitgestaltet.

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