Verantwortungsvoller Umgang mit Grünstrom:O2 steigert Energieeffizienz und senkt CO2 Emissionen

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Telefónica Deutschland / O2 kauft bereits seit 2016 Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energien ein und geht verantwortungsvoll mit der knappen Ressource Grünstrom um. Dazu steigert das Unternehmen kontinuierlich seine Energieeffizienz und wird im Jahr 2025 im Vergleich zu 2015 mindestens 82 Prozent weniger Strom pro transportiertem Byte verbrauchen. Möglich wird dies vor allem durch den 5G und 4G Ausbau sowie die 3G Abschaltung und Modernisierungen im Netz. Denn 5G verbraucht bis zu 90 Prozent weniger Strom pro Byte als Vorgängergenerationen. Darüber hinaus wird das Unternehmen spätestens 2025 netto CO2 neutral sein; im O2 Netz erreicht Telefónica Deutschland dieses Ziel schon heute. Das Gesamtunternehmen reduziert den CO2-Ausstoß von Jahr zu Jahr und wird 2021 voraussichtlich maximal 24.000 Tonnen CO2 Emissionen verursachen. Das sind rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr (2020: 26.720) und entspricht ungefähr dem pro Kopf CO2 Ausstoß von knapp 2.700 Personen in Deutschland im Jahr 2020. Dieser Rückgang ergibt sich vor allem aus der geringeren Zahl an Geschäftsreisen sowie der zunehmenden Elektrifizierung der Fahrzeugflotte.
Markus Haas
Unsere CO2 Emissionen senken wir kontinuierlich von Jahr zu Jahr und werden spätestens 2025 netto CO2 neutral sein. In unserem Netz sind wir das schon heute, da wir zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen. Aber dieser Grünstrom fällt nicht vom Himmel und die nachhaltige Digitalisierung und Elektrifizierung Deutschlands wird schnell mehr davon benötigen. Damit ist es für uns als Digitalkonzern nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe, verantwortungsvoll mit der knappen Ressource Grünstrom umzugehen. So leisten wir einen weiteren Beitrag zur Erreichung von Klimazielen in Deutschland“, erklärt Markus Haas, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland / O2.
Seit dem 1. Juli 2021 wandelt Telefónica Deutschland / O2 3G-Standorte in 4G-Standorte um. Bis Anfang Dezember werden insgesamt 16.000 Standorte 3G-Standorte final abgeschaltet sein. Gleichzeitig baut das Unternehmen 5G im Vergleich zu 4G doppelt so schnell aus und will bis Ende diesen Jahres 30 Prozent, Ende 2022 über 50 Prozent und 2025 ganz Deutschland mit 5G zu versorgen. Auch stetige Modernisierungen, Softwareupdates, der Einsatz von Smart Metern im O2 Netz und die neue „All in one“-Mobilfunkantenne, die alle Frequenzbänder und Mobilfunkstandards unterstützt, verbessern die Stromeffizienz. 2021 werden die Maßnahmen vermutlich in einer Verbesserung der Stromeffizienz von etwa 76 Prozent im Vergleich zu 2015 führen. Im vergangenen Jahr lag der Wert noch bei 71 Prozent. Die Verbesserung um rund fünf Prozent entspricht einer relativen Einsparung von 43GWh und damit der Jahresleistung von bis zu 11 modernen Windrädern.
Valentina Daiber
„5G und 4G Ausbau sowie die Abschaltung von 3G sind unsere größten Stellschrauben zum verantwortungsvollen Umgang mit Strom aus erneuerbaren Energien. Aber auch kleinere digitale Innovationen und Modernisierungen helfen uns, Strom zu sparen. Um noch mehr gute Ideen im Unternehmen aufzuspüren, stellen wir unseren Mitarbeitenden einen Energieeffizienz-Fonds zur Verfügung. Damit finanzieren wir gute Projektideen jenseits des ‚business as usual‘“, sagt Valentina Daiber, Vorstand für Recht und Corporate Affairs bei Telefónica Deutschland. Telefónica Deutschland / O2 will den internen Energieeffizienz-Fond zum Jahreswechsel einrichten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich ab Januar 2022 um Budget zur Realisierung ihres Stromeffizienz-Projektes bewerben. Maßgeblich zur Umsetzung des Projektes werden Innovationsgrad und Realisierbarkeit sein. Fragen der kurzfristigen Rentabilität sind nachrangig. Das Stromeffizienzziel ist der wichtigste Bestandteil der Klimastrategie von Telefónica Deutschland / O2. Mehr hierzu finden Sie im Responsible Business Plan 2025 auf www.telefonica.de/verantwortung.

Von: Tanja Laube

Tanja Laube ist Pressesprecherin für alle Nachhaltigkeitsthemen, wie Umwelt und Klima, Corporate Digital Responsibility, Responsible Business Plan und CR Report. Sie hat rund 25 Jahre Kommunikationserfahrung, u.a. als Leiterin Unternehmenskommunikation/Marketing der VTG AG, stellv. Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin bei Tchibo, Senior Manager globale PR und Marketingkommunikation bei Philips Semiconductors sowie als selbständige Unternehmensberaterin und Coach.

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