Kinder- und Jugendschutz in der zunehmend digitalen Welt weiter stärken

Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist das Smartphone mittlerweile ein fester Bestandteil ihrer Lebenswelt. Bei der Telefónica Deutschland Group sehen wir uns in der besonderen Verantwortung, jungen Menschen einen kompetenten und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen. Zugleich sind wir auch rechtlich verpflichtet, Kinder und Jugendliche vor problematischen Medieninhalten im Angebot der Telefónica Deutschland Group zu schützen.
Die Einhaltung der strengen gesetzlichen Vorgaben zum Jugendmedienschutz in Deutschland hat deshalb für uns oberste Priorität. Damit Produkte und Anwendungen diesen Vorgaben entsprechen, berät und unterstützt uns im Unternehmen ein eigener Jugendschutzbeauftragter. Wir sorgen über weltweit gültige Richtlinien dafür, dass der Jugendschutz auch bei unseren Geschäftspartnern stets in die Produkt- und Angebotsgestaltung integriert ist. In Deutschland engagieren wir uns als Mitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V. ( FSM) und haben uns bereits 2007 zu einer freiwilligen Selbstregulierung beim Jugendmedienschutz im Mobilfunk verpflichtet. Wir wirken im Vorstand der FSM aktiv mit und setzen uns dafür ein, dass der praktische Jugendmedienschutz in Deutschland stets auf neue Trends im Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen eingeht. Daneben zielt unsere Jugendschutzstrategie auf die Förderung der Medienkompetenz junger Menschen über unser Jugendprogramm Think Big, technische Schutzvorkehrungen und eine transparente Preisgestaltung. So informieren wir unsere Kunden online zum Jugendschutz, beispielsweise mit Tipps für Eltern zu geeigneten Tarifoptionen und zu besonderen Schutzfunktionen bei Handys. Auch die O2 Gurus sind wichtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Jugendschutz.

O2 Protect schließt Sicherheitslücken

Mit unserer mobilen Sicherheitslösung O2 Protect können sich unsere Kunden und deren Kinder vor digitalen Risiken wirksam schützen. Mit O2 Protect Mobile sichern unsere Kunden ihr Android-Smartphone ab, während der Rundumschutz O2 Protect Complete einen Online-Schutz für bis zu fünf Geräte gewährleistet. Eltern haben über O2 Protect Complete zudem die Möglichkeit, eine Kindersicherung zu aktivieren und zu programmieren, auf welche digitalen Inhalte wie lange zugegriffen werden kann.

Unterstützung von Schulen und Lehrkräften

Für die Medienkompetenz junger Menschen sind die Schulen von zentraler Bedeutung. Deshalb beteiligen wir uns aktiv am Projekt „Medien in die Schule“ und fördern die Entwicklung von Lehrmaterialien, die von den Pädagogen frei genutzt und bearbeitet werden können. Unser Fokus lag hier auf der Gestaltung der Unterrichtseinheit „Jugend und Handy“ mit den Themen Datenschutz und bewusster Umgang mit Smartphones. Darüber hinaus engagieren wir uns in der Arbeit des Zentrums für Kinderschutz im Internet, das vom Bundesfamilienministerium als Think-Tank ins Leben gerufen wurde.

Online-Ratgeber für Kinder und Eltern

Besonders Kinder sollten sensibel an die Nutzung von Online-Angeboten und sozialen Medien herangeführt werden. Gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, der FSM und dem fragFINN e.V. haben wir erstmals den Internet Guide für Kinder herausgegeben, der Antworten auf viele Fragen rund um einen sicheren Umgang mit dem Internet gibt. Der Internet Guide wurde im Oktober 2017 auf Deutsch und Türkisch veröffentlicht. Ergänzend können Eltern und Kinder weiterhin auf unseren Handyguide zurückgreifen, der online und ebenfalls auf Deutsch und Türkisch abrufbar ist und mit dem wir seit 2016 zahlreiche Informationen für Eltern und Kinder zur sicheren Nutzung von Smartphones bereitstellen. Am Safer Internet Day 2018 wurde der neue Internet Guide für Kids im O2 Tower in München vorgestellt. Die Publikation bietet Kindern und Eltern eine konkrete Hilfestellung für mehr Medienkompetenz im Internet. In einem interaktiven Workshop konnten 80 junge Schüler die Chancen und Gefahren des Internets mit Experten von der Telefónica Deutschland Group, dem Deutschen Kinderhilfswerk, aus Politik und einem YouTuber erarbeiten. In der anschließenden Diskussion wurde insbesondere der pädagogische Einsatz von digitalen Medien diskutiert. Dabei wurde ein gesondertes Schulfach zum Thema „Medien“ vorgeschlagen und für eine ausreichende Unterstützung aus dem direkten Umfeld der Kinder geworben, um den sicheren Umgang mit digitalen Medien zu fördern. Informationen für Eltern finden Sie hier. Informationen für Kinder und Jugendliche gibt es hier.