Wayra Konferenz “The Funding Cocktail”:Telekommunikationsanbieter sehen wichtige Rolle für Startups bei 5G-Innovationen

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Die Podiumsteilnehmer mit Moderatorin Hannah Klose
Die neue Mobilfunktechnologie 5G bietet zahlreiche Vorteile gegenüber ihren Vorgängern: Sie liefert beispielsweise schnellere Datenübertragung und eine deutlich niedrigere Latenz. Das erleichtert autonomes Interagieren von verbundenen Maschinen deutlich. Darüber hinaus ist die fünfte Mobilfunkgeneration deutlich energieeffizienter. Doch das wahre Potenzial von 5G ist damit noch lange nicht ausgeschöpft, wie der Vorstandsvorsitzende von Telefónica Deutschlands / O2 Markus Haas kürzlich in einem Zeitungsinterview sagte. Bei neuen Konzepten für 5G-Anwendungen werden Startups eine entscheidende Rolle spielen - das war das Fazit der eröffnenden Podiumsdiskussion von Wayras The Funding Cocktail. Gemeinsam mit Klaus Werner, dem Finanzvorstand der Deutschen Telekom, und Ulrich Irnich, dem Innovationsvorstand von Vodafone Deutschland, unterhielt sich der Finanzvorstand von Telefónica Deutschlands / O2, Markus Rolle, darüber, wie ihre Unternehmen diese zu erwartende Entwicklung noch stärker als bislang fördern können.

Wer entwickelt die 5G-Killer-App?

Credits: Telefónica Deutschland
Markus Rolle
Bei The Funding Cocktail treffen sich noch bis heute zahlreiche Startups, Investoren und Vertreter etablierter Unternehmen, um Vorträgen zu lauschen und sich auszutauschen. „5G hat das Potenzial, Unternehmen und ganze Geschäftsmodelle zu transformieren“, sagte Markus Rolle. „Doch es gibt viele Dinge, die wir noch nicht gesehen haben. Heute kann noch niemand genau sagen, was letzten Endes die Killer-App von 5G wird.“ Laut Bitkom erwarten 84 Prozent aller deutschen Industrieunternehmen, dass 5G eine wichtige Rolle für ihr Geschäft spielen wird. Entsprechend investieren alle drei Netzbetreiber im großen Stil in den Aufbau leistungsfähiger 5G-Netze. Der Bau des 5G-Netzes von O2, der 2025 flächendeckend erfolgt sein soll, stellt das ambitionierteste Infrastrukturprojekt in der Unternehmensgeschichte dar. Der Spielraum für Innovationen im 5G-Bereich ist laut der Podiumsteilnehmer enorm. Augmented Reality beispielsweise sei bereits in der Videospielszene etabliert, könne aber auch Automobilherstellern im Service neue Möglichkeiten eröffnen, so Ulrich Irnich. Klaus Werner sagte, 5G-Campusnetze könnten Dienstleistern wie Krankenhäusern helfen, Patienten effizienter und besser zu dienen.

Zahlreiche Angebote zur Förderung von 5G-Innovation

Die Telekommunikationsanbieter seien gut aufgestellt, um 5G-Innovation zu fördern, so der Tenor der drei Vorstände der Mobilfunknetzbetreiber. Denn zum einen verstünden sie die Funktionalität der neue Mobilfunktechnologie und könnten ihre Netze zur Verfügung stellen, um Anwendungen und Geschäftsmodelle zu testen. Zum anderen böten sie mit ihren großen Kundenstämmen die erforderliche Nutzerbasis. Telefónica Deutschland lädt bereits seit März im BASECAMP in Berlin Innovatoren zum Erproben von neuen Ansätzen auf Basis von 5G ein. Wayra, die Innovationsschmiede von Telefónica, bietet in München mit einem eigenen 5G Lab ein Umfeld, um an Lösungen für die digitale Zukunft zu arbeiten. „Alle warten auf Ideen”, sagte Markus Rolle zum Abschluss. “Wenn wir eine sehen, finden wir auch einen Weg, sie auf den Markt zu bringen.”

Autor: Cornelius Rahn

Cornelius Rahn ist Pressesprecher für Finanzthemen sowie für Fragen rund um die Unternehmens-IT und die Innovationsfabrik Wayra. Er war zuvor sechs Jahre lang als Wirtschaftsjournalist tätig und ist seit 2015 Teil des Corporation Communications-Teams bei Telefónica Deutschland.

Weitere Informationen:

Wayra Konferenz: The Funding Cocktail | Wayra Germany: Your Startup Accelerator
Auf unserer 5G-Netzinfoseite finden Sie alle Informationen zum neuen Mobilfunkstandard.

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