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Menschenrechte achten und schützen

Telefónica Deutschland verpflichtet sich, die Menschenrechte entlang der Wertschöpfungskette zu achten und zu schützen. Wir bekennen uns in unseren Geschäftsgrundsätzen zur Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und zu den Erklärungen der International Labour Organisation (ILO). Jede Form der Kinder- oder Zwangsarbeit lehnen wir ab und respektieren das Recht auf Zugehörigkeit zu einer gewerkschaftlichen Organisation. Wir treten ein für Chancengleichheit und Gleichbehandlung aller Menschen unabhängig von Hautfarbe, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Zur Sicherung der Erfüllung dieser Prinzipien nutzen wir unser integriertes Compliance-Management-System. Gemeinsam mit unseren Lieferanten setzen wir uns auch für den Schutz der Menschenrechte in der Lieferkette ein.
Bei Telefónica Deutschland ist das Thema Menschenrechte fest verankert. Wir bekennen uns zu den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte aus 2011. In Ergänzung zu unseren Geschäftsgrundsätzen, unserer Supply Chain Sustainability Policy, unserem Human Rights Commitment und dem Digitalen Manifest bekennen wir uns im Rahmen unserer Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte. Daneben haben wir im Oktober 2019 eine Human Rights Policy erstellt, die Mindestanforderungen im menschenrechtlichen Kontext festlegt.

GRUNDSATZERKLÄRUNG

zur Achtung der Menschenrechte Download deutsch Download englisch

Beschwerdemechanismen

Telefónica Deutschland stellt ihren Stakeholdern einen Meldekanal für die Beschwerden und Hinweise zu Menschenrechtsverstößen zur Verfügung. Dieser Kanal steht jedem offen, unabhängig vom Bestehen oder der Art der vertraglichen oder geschäftlichen Beziehung mit Telefónica Deutschland oder seinen verbundenen Unternehmen. Parallel dazu ist es jederzeit möglich, sich an den Ombudsmann von Telefónica Deutschland zu wenden – über eine Confidential Helpline. Nachrichten werden vertraulich behandelt und von der zuständigen Abteilung des Unternehmens angemessen behandelt.

KONTAKT

Hinweise und Kontakt für Menschenrechte

Menschenrechtliche Risiken ermitteln

Um Menschenrechtsthemen genauer zu priorisieren, hat die Telefónica Deutschland Group 2018 die bisherigen Bestrebungen durch eine menschenrechtliche Risikoanalyse erweitert. Diese orientiert sich an den Vorgaben der fünf Kernelemente des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte (kurz: NAP). Als Ausgangspunkt dieser Analyse haben wir auf Grundlage einschlägiger völker- und menschenrechtlicher Rahmenwerke – wie der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte der Vereinten Nationen und der ILO Arbeits- und Sozialstandards – neun menschenrechtliche Handlungsfelder identifiziert, die für die Telefónica Deutschland Group potenziell von Relevanz sein könnten.
Menschenrechtliche Handlungsfelder der Telefónica Deutschland Group
1. Verbot der Diskriminierung, Recht auf Chancengleichheit und Gleichbehandlung
2. Verbot von Sklaverei und Zwangsarbeit
3. Verbot von Kinderarbeit, Schutz von Minderjährigen
4. Gedanken-, Meinungs-, Religionsfreiheit
5. Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit
6. Recht auf Freiheitsphäre und Selbstbestimmung
7. Recht auf Arbeit, fairen Lohn, sichere Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit
8. Recht auf Gesundheit, Wohlfahrt und Arbeitssicherheit
9. Recht auf Bildung, Weiterbildung, Ausbildung
Analyse von Menschenrechtsthemen für erste Produktgruppe

Priorisierte Risiken entlang unserer Wertschöpfungskette

Priorisierte menschenrechtliche Risiken entlang der Wertschöpfungskette
Auf Grundlage der Wertschöpfungskette für die Produktgruppe Mobility und den identifizierten potenziell auftretetenden Risiken haben wir diese priorisiert. Die Bewertung der Risiken erfolgt dabei auf Basis der Verbindung zum Unternehmen sowie der Einordnung nach Schweregrad. Letztere wurde abhängig von Ausmaß, Umfang und der Umkehrbarkeit der Menschenrechtsverletzung bewertet. Die Verbindung zum Unternehmen wurde unter Berücksichtigung von Vertrags- und Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten sowie der Komplexität der eigenen Wertschöpfungskette festgelegt. Die so ermittelten Risiken wurden dann in eine Heatmap überführt, die die priorisierten menschenrechtlichen Risiken entlang der Wertschöpfungskette von Telefónica Deutschland für die Produktgruppe Mobility abbildet.

Nächste Schritte

Auf dieser Grundlage haben wir geprüft, inwieweit unsere bestehenden Managementansätze diese Risiken abdecken. Gleichzeitig wollen wir untersuchen, wie wir einen Beitrag dazu leisten können, diese Risiken durch zielgerichtete Maßnahmen zu reduzieren und unsere bestehenden Managementansätze dahingehend anpassen. Bestehende und neue Maßnahmen wollen wir dabei regelmäßig hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kontrollieren und überprüfen. Wir verstehen die Befassung mit dem Thema Menschenrechte und die Durchführung entsprechender Risikoanalysen im Sinne des NAP als kontinuierlichen Prozess, den es stets anzupassen und weiterzuentwickeln gilt. In Zukunft möchten wir auch weitere Produktgruppen in die Risikoanalyse miteinbeziehen.