Etabliertes Umweltmanagement für ambitionierte Klimaziele

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Ambition

Wir nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung, um Rohstoffe und Energie einzusparen. Bis 2020 reduzieren wir unsere direkten und indirekten CO2-Emissionen gegenüber 2015 um 11 %.

Zielerreichung

Telefónica auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen

Durch digitale Technologien lassen sich einer Bitkom-Studie zufolge in Deutschland 2030 bis zu 37 % der Treibhausgasemissionen einsparen. Dies ist ein enormes Potenzial, das es insbesondere in den Bereichen Energieinfrastruktur, Mobilität und Industrie zu heben gilt. Die Telekommunikationsbranche kann dabei eine wesentliche Rolle in der Bekämpfung des Klimawandels und für die Dekarbonisierung der Wirtschaft spielen. In Smart Grids, also intelligenten Stromnetzen, wird beispielsweise mithilfe von künstlicher Intelligenz ein Lastenmanagement ermöglicht, das die ungleiche Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen ausgleicht und die Netze stabilisiert. Mobile Telekommunikation ermöglicht darüber hinaus ressourcenschonende Arbeitsformate wie Videokonferenzen und Homeoffice, effiziente Clouddienstleistungen und die Nutzung digitaler statt physischer Produkte. Allein im Industriesektor lassen sich durch zunehmende Digitalisierung laut der oben genannten Bitkom-Studie weltweit bis zu 20 % der Treibhausgasemissionen einsparen. Allerdings benötigt der Anstieg der über die Netze gesendeten Daten als Teil der fortschreitenden Digitalisierung zusätzlichen Strom und verursacht so CO2-Emissionen. Telekommunikationsunternehmen sind daher gefordert, durch gesteigerte Energieeffizienz ihrer Netze und Rechenzentren im Sinne des Klimaschutzes voranzugehen. Bereits 2016 verpflichtete sich die Mobilfunkbranche als weltweit erster Industriezweig, die SDGs der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. In der UN-Agenda 2030 steht mit dem Ziel Nummer 13 auch der Klimawandel im Fokus. Seitdem ergreift die Branche vielfältige Sofortmaßnahmen, um gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen vorzugehen. Der spanische Mutterkonzern von Telefónica Deutschland hat sich verpflichtet, gemeinsam mit den Vereinten Nationen dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Unternehmen ist Teil des Aktionsbündnisses „Business Ambition for 1.5 °C“. Mit gezielten Maßnahmen und einschneidenden Veränderungen wollen die Teilnehmer des Bündnisses die globale Erwärmung auf ein Niveau begrenzen, das 1,5 °C über dem vorindustriellen Durchschnitt liegt. Schon heute stammen 81,6 % der Energie, die der Telefónica Konzern weltweit einsetzt, aus erneuerbaren Quellen. 2020 hat die Unternehmensgruppe ihr globales Klimaziel zeitlich deutlich nach vorn gezogen und will ihr ursprünglich für 2050 geplantes Ziel von null Netto-CO2-Emissionen in ihren vier Hauptmärkten Spanien, Großbritannien, Deutschland und Brasilien bereits bis 2025 erreichen, wobei Brasilien das Ziel bereits im Jahr 2020 erreicht hat. Die Telefónica, S.A. Group legt ihre Umwelt- und Klimadaten jährlich im CDP-Report offen und erhielt von der Organisation im Berichtsjahr für ihre Leistungen erneut und im siebten Jahr in Folge die Bestnote A. Die Übernahme von Verantwortung für die Umwelt ist auch das Grundverständnis von Telefónica Deutschland und bildet den Kern ihrer neuen Klimastrategie: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2025 null Netto-CO2-Emissionen zu verursachen, also klimaneutral zu sein. Dies bedeutet für das Unternehmen, dass Produkte oder erbrachte eigene Dienstleistungen sowie die Geschäftstätigkeit insgesamt die Treibhausgasemissionen in der Atmosphäre nicht erhöhen sollen. Zur Erreichung von null Netto-CO2-Emissionen bis 2025 gehen wir folgende konkreten Maßnahmen an, die jährlich festgelegt und mit Zwischenzielen untermauert werden:
Auch die Scope-3-Emissionen, z. B. aus der Lieferkette, werden wir koordiniert über die gesamte Telefónica, S.A. Group auswerten, mit Maßnahmen belegen und senken. Das Gruppenziel sieht eine Reduktion von 39 % des CO2-Ausstoßes bis 2025 (Basisjahr: 2015) vor. Unser Anspruch ist es, die mit der Digitalisierung einhergehenden deutlich steigenden Datenvolumen mit immer weniger Strom pro Byte zu transportieren. Mit diesen Zielsetzungen streben wir eine Vorreiterrolle für Nachhaltigkeit in der deutschen Telekommunikationsbranche an. Unseren Kunden wollen wir so das „grünste“ Netz für ihr nachhaltiges Leben bieten. Wir wollen CO2-Emissionen möglichst vermeiden, zumindest aber verringern und nur absolut unvermeidliche kompensieren. So wollen wir nicht nur unsere Umweltbilanz verbessern, sondern auch unsere Geschäftszahlen und die Wettbewerbsfähigkeit. Wir möchten auf diese Weise eine wirksame Risikoprävention, eine starke Reputation und Markenwahrnehmung sowie hohe Bewertungen des Unternehmens in Finanzmarktratings erreichen. Klimaschutz mit dem Fokus auf Energie und CO2 bewerten wir angesichts unseres weitreichenden Impacts und der unverkennbaren Geschäftsrelevanz folgerichtig als wesentliches Thema unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir setzen auf verschiedene Bausteine, um Energie einzusparen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren: Wir investieren in energieeffiziente Technik, nutzen erneuerbare Energien, fördern eine schadstoffarme Mobilität und bieten unseren Kunden zunehmend nachhaltige Produkte und Dienstleistungen an. Unternehmen und Menschen können mithilfe unserer Infrastruktur und Angebote ihre nachhaltigen digitalen Geschäftsmodelle verwirklichen und so die Umwelt schonen.

Umweltmanagement

Neben unserer Klimastrategie 2025 bildet unsere unternehmensweit verbindliche Umweltpolitik, welche zusätzlich durch eine Richtlinie zum nachhaltigen Energiemanagement gestützt wird, die Basis für alle Aktivitäten. Beide Richtlinien zielen auf unsere Betriebsabläufe in den Bereichen Netz, Büroflächen und Mobilität, auf den verantwortungsbewussten Einkauf sowie auf unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen Innovationen ab. Mehr lesen...

Energie & CO2-Reduktion

Telefónica Deutschland setzt sich für die Förderung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ein. Wir verbessern unsere Energieeffizienz kontinuierlich, indem wir im gesamten Unternehmen auf energiesparende Komponenten umsteigen. Damit tragen wir aktiv zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei. Darüber hinaus setzen wir auf den effizienten Einsatz natürlicher Ressourcen und wenden Umweltkriterien in unseren Beschaffungsprozessen an, um unseren ökologischen Fußabdruck weiter zu verringern. Mehr lesen...

Ressourcenschutz

Die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und negative Umwelteffekte durch die Rohstoffgewinnung gehören zu den großen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart. Sie erzeugen einen erheblichen Handlungsdruck in Richtung Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, der bereits deutlich veränderte rechtliche und politische Rahmenbedingungen bewirkt hat. Dazu zählt eine verschärfte Regulierung, wie sie sich etwa im Kreislaufwirtschaftsgesetz, dem Batteriegesetz oder der Gefahrstoffverordnung ausdrückt. Mehr lesen...

Mobilfunk und Gesundheit

Die Gesundheit unserer Kunden, der Anwohner und unserer Techniker zu schützen, hat für uns Priorität. Dazu zählt zum einen die Einhaltung der Grenzwerte unserer Mobilfunkbasisstationen, die von der Bundesnetzagentur geprüft werden. Außerdem stellen wir die Einhaltung der elektromagnetischen Grenzwerte bei den von uns vertriebenen Handys sicher. Unsere Kunden können sich hierüber auf unseren Kanälen informieren oder sich beraten lassen. Mehr lesen...