Kreislaufwirtschaft vorantreiben

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Commitment

Wir setzen bis 2020 jedes Jahr mindestens eine relevante Maßnahme zum Schutz von Ressourcen in unseren Strukturen und Prozessen um.

Zielerreichung

Unsere Erfolge

Wir konnten mithilfe unseres Handyrecylingprogramms im Jahr 2020 über 110.000 Altgeräte einsammeln. Die Verwendung des Half-SIM-Trägerformats spart insgesamt 11 Tonnen Plastik im Berichtsjahr ein. Unsere Brief- und Paketsendungen erfolgen klimaneutral. Ein nachhaltiger Lebenszyklus von Smartphones steht im Mittelpunkt unseres Angebots O2 Blue My Handy. Mit der Einführung des Abfallmanagementsystems „GReTel" in 2020 werden Erfassung und Auswertung relevanter Abfallmengen unterstützt.

Fokus-SDGs

Unsere Maßnahmen zum Schutz von Ressourcen, wie das Recycling von Altgeräten oder die Reduktion von Plastik, sollen zu der Verbreitung von nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern beitragen, die Biodiversität fördern und langfristiges, umweltbewusstes Wirtschaftswachstum ermöglichen.

UNGC-Prinzipien

Ressourcenschonung und Abfallvermeidung im Fokus

Die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und negative Umwelteffekte durch die Rohstoffgewinnung gehören zu den großen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart. Sie erzeugen einen erheblichen Handlungsdruck in Richtung Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, der bereits deutlich veränderte rechtliche und politische Rahmenbedingungen bewirkt hat. Dazu zählt eine verschärfte Regulierung, wie sie sich etwa im Kreislaufwirtschaftsgesetz, dem Batteriegesetz oder der Gefahrstoffverordnung ausdrückt. Zudem ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft ein zentraler Aspekt des Green Deal der Europäischen Union mit entsprechenden Aktionsplänen, unter anderem auch für die Elektronik- und IT-Branche. Auch die EU-Taxonomie-Verordnung räumt einer ressourceneffizienten und kreislauforientierten Wirtschaftsweise einen besonderen Stellenwert ein und strebt hier eine Lenkungswirkung bei Investitionen und Kapitalmarktaktivitäten an. Die Kreislaufwirtschaftsmodelle bieten den Unternehmen aber auch verstärkt die Möglichkeit, wertvolle Ressourcen und damit Kosten zu sparen sowie den Kunden nachhaltig erzeugte und zu nutzende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Damit steigt nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch ihre Glaubwürdigkeit als verantwortungsbewusste Akteure in der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund hat die Telefónica, S.A. Group bereits ein eigenes „Circular Economy Model“ entwickelt, das auch den Rahmen für die Ausrichtung unserer Aktivitäten setzt. Es basiert auf den Prinzipien von Wiederverwendung und Recycling, der Kontrolle ökologischer Kriterien in der Lieferkette, nachhaltigen Produktangeboten und der Förderung von Öko-Design in der Produktentwicklung. Telefónica Deutschland ist bestrebt, Ressourcenverbrauch und Abfallmengen kontinuierlich zu reduzieren. In unserem aktuellen Materialitätsprozess zur Nachhaltigkeitsstrategie haben wir die Kreislaufwirtschaft als wesentliches Thema identifiziert. Damit wird dies auch ein maßgebliches Handlungsfeld im Rahmen unseres neuen, für den Zeitraum bis 2025 geltenden Responsible Business Plan sein. Unser Fokus bei dem Thema Kreislaufwirtschaft liegt vor allem auf den Produkten, den Netzstandorten sowie den Bürostandorten und Shops unseres Unternehmens. Bereits heute richtet sich unsere Umwelt- und Energiepolitik auf die Schonung wertvoller Ressourcen und den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen. Dazu optimieren wir kontinuierlich unsere Prozesse und nutzen digitale Lösungen. Die Reduzierung von Abfall wird bei Telefónica Deutschland prozess- und bereichsübergreifend verstanden. Bei der Entsorgung unvermeidbarer Abfälle achten wir konsequent darauf, dass die umweltrechtlichen Standards eingehalten werden.
Ressourceneffizienz zielgerichtet managen