Mit vereinten Kräften

Telefónica Deutschland hat sich für das Handyrecycling ehrgeizige Ziele gesteckt. Um diese zu erreichen, braucht das Unternehmen verlässliche Partner und arbeitet deshalb mit dem NABU und AfB zusammen. Der NABU unterstützt Telefónica beim Sammeln der Geräte und setzt die Erlöse, die Telefónica pro abgegebenem Gerät an den NABU weitergibt, für Naturschutzprojekte ein.

NABU als Kooperationspartner

Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) ist eine deutsche nichtstaatliche Organisation, die vor mehr als 115 Jahren gegründet wurde und sich für den Schutz unserer Natur einsetzt, um sie für künftige Generationen zu sichern. Zu den wichtigsten Aufgaben des NABU zählen der Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft und nicht zuletzt der Klimaschutz. Die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse gehören zu den zentralen Anliegen. Vom Staat ist der Verein als Umwelt- und Naturschutzverband anerkannt und muss daher bei Eingriffen in den Naturhaushalt angehört werden. Deutschlandweit zählt der NABU mehr als eine halbe Million Mitglieder, die sich auf über 2000 lokale Gruppen aufteilen.
Die E-Plus Gruppe hat bereits seit mehreren Jahren beim Handyrecycling mit dem NABU zusammengearbeitet. Telefónica Deutschland führt dieses Engagement fort. Für jedes eingegangene Handy zahlt Telefónica einen Beitrag an den NABU. Das Geld fließt in unterschiedliche Aktivitäten, um die Untere Havel zu renaturieren. Die Untere Havel ist eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete des westlichen Mitteleuropas. Zusammen mit dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt arbeitet der NABU im Projekt „Renaturierung der Unteren Havel“ daran, die Flusslandschaft naturnah zu gestalten. Die Untere Havel soll wieder zu einem lebendigen Fluss und einem wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere werden.

AfB ist Hauptabnehmer gebrauchter IT-Geräte von Telefónica

Foto: AfB
Die AfB gemeinnützige GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung) hat sich seit 2004 darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen. Die Hardware wird aufbereitet und eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorgenommen. Anschließend verkauft AfB die Geräte in den AfB-Ladengeschäften oder über den Onlineshop wieder. Nicht funktionsfähige Geräte werden fachgerecht und ökologisch einwandfrei entsorgt. Das Besondere an AfB: Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet, so dass behinderte und nicht-behinderte Menschen sie gemeinsam übernehmen können. AfB hat mehr als 430 Partner und konnte dadurch an bisher 14 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz mehr als 200 Arbeitsplätze in der IT-Branche schaffen. Davon sind 50 Prozent für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus bestätigt die TU Berlin, dass die Wiedervermarktung der gebrauchten IT zu erheblichen Einsparungen von wertvollen Ressourcen führt und so die Umwelt geschont wird.