Kompass für verantwortungsvolles und ethisches Handeln

Unser Ziel ist es, die Vertrauenswürdigkeit der Telefónica Deutschland Group zu bewahren und zu stärken. Die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden und damit für eine hohe Reputation unseres Unternehmens sind die Integrität und das Verantwortungsbewusstsein aller Mitarbeiter.

Unser Commitment:

Wir handeln regelkonform im Hinblick auf alle Gesetze, gesellschaftlichen Richtlinien und Wertevorstellungen. Bis 2020 streben wir eine extern anerkannte Zertifizierung unseres Compliance-Management-Systems an.

Einhaltung verbindlicher Richtlinien und Normen

Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, internationaler Standards und interner Richtlinien ist das Fundament unseres Handelns. Maßgeblich sind für uns die Geschäftsgrundsätze der Telefónica Deutschland Group sowie der Telefónica, S.A. Group, denen die UN-Menschenrechtscharta und die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zugrunde liegen. Weiterhin verpflichten wir uns zu einer effizienten, nachhaltigen und transparenten Unternehmensführung und folgen den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Index (DCGK). Im Corporate-Governance-Bericht berichten u. a. der Vorstand und der Aufsichtsrat der Telefónica Deutschland Holding AG über die Corporate Governance im Unternehmen. Dieser Bericht, die Entsprechenserklärung zu den Vorgaben des DCGK sowie unsere Erklärung zur Unternehmensführung sind Teil unseres Geschäftsberichts. Zu den wichtigsten Compliance-Themen hat unser Unternehmen ergänzend klare Richtlinien und Vorgaben für das tägliche Handeln und das Verhältnis zu unseren Mitarbeitern, Kunden, Aktionären und anderen Stakeholdern etabliert. Dazu zählen neben den Geschäftsgrundsätzen, die 2017 überarbeitet wurden, auch die im Geschäftsjahr eingeführte Richtlinie zu Korruptionsprävention und Kartellrecht sowie Richtlinien zum Umgang mit Einladungen, Geschenken, Interessenkonflikten und Incentives sowie Regelungen, welche die Beschaffung von Dienstleistungen zum Inhalt haben. Dazu gehört auch die Verfahrensanweisung zum Umgang mit Dienstleistern. Die Verantwortung für die Einhaltung der Vorgaben übernehmen die Vorgesetzten des jeweiligen Unternehmensbereichs in Abstimmung mit den Abteilungen Internal Audit, Recht und Personal. Die Compliance-Abteilung berät die Verantwortlichen bei allen Vorgängen. Werden Verstöße aufgedeckt, erfolgt eine umfassende Aufarbeitung sowie gegebenenfalls eine entsprechende Sanktionierung.

Integriertes Compliance-Management-System zur Korruptionsbekämpfung

Wir lehnen jede Form von Korruption ab und dulden keinerlei Form von Bestechung bzw. Bestechlichkeit. Verdachtsfälle werden konsequent verfolgt und – wenn nötig – sanktioniert. Die Bekämpfung von Korruption gehört neben der Vermeidung von unlauterem Wettbewerb und Interessenkonflikten zu den Schwerpunkten unseres Compliance-Management- Systems. Mit diesem System schaffen wir unternehmensweit einen Rahmen, um Korruptionsfälle mit hinreichender Sicherheit zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen so weit wie möglich zu verhindern. Im Jahr 2017 haben wir keine Korruptionsfälle registriert. Um sowohl das Vertrauen unserer Kunden zu bewahren und zu stärken als auch finanzielle Nachteile oder Reputationsschäden für unser Unternehmen durch Compliance-Verstöße zu vermeiden, steuert die Telefónica Deutschland Group die Einhaltung der Vorgaben über ein integriertes Compliance-Management-System. Die Gesamtverantwortung trägt der Director Compliance, Corporate Security, Data Protection. Vorstand und Aufsichtsrat der Telefónica Deutschland Group erhalten regelmäßig einen Bericht über die Compliance-Aktivitäten, insbesondere zur Weiterentwicklung des Compliance-Management-Systems (CMS). Darüber hinaus nehmen wir anlassbezogene sowie prozessbegleitende Prüfungen und Beratungen im Hinblick auf mögliche Compliance-Risiken vor. Das Compliance-Management-System und die Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption werden regelmäßig durch die Abteilung Internal Audit und externe Prüfer kontrolliert. Auch werden die Mitarbeiter zur Qualität und Effektivität des Compliance-Management-Systems befragt. Unsere Lieferanten und Geschäftspartner verpflichten wir mit einer Erklärung zur Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften im Rahmen der Antikorruption. Dies ist ein integraler Bestandteil unseres Lieferkettenmanagements.

Compliance-Risiken minimieren

Wir wollen Verstöße gegen bestehende Compliance- Vorgaben und damit verbundene Risiken schon im Ansatz vermeiden. Über unsere Confidential Helpline, besetzt mit unserem externen Ombudsmann, können Beschwerden anonym eingebracht werden. In Abstimmung mit der Abteilung Internal Audit haben wir einen Prozess für die Untersuchung von Compliance- und Korruptionsverdachtsfällen definiert. Eine wichtige Rolle für die Prävention spielt zudem die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter, die wir im Rahmen umfassender Schulungsmaßnahmen sicherstellen. So führen wir regelmäßige und verpflichtende Compliance-Trainings auf Online-Basis für alle Mitarbeiter durch. Wir überprüfen unser Schulungskonzept regelmäßig und haben 2017 das unternehmensweite Trainingsprogramm den neuen Gesetzen und Verordnungen sowie den aktuellen Unternehmensrichtlinien angepasst. Im Jahr 2017 haben wir neben der Erarbeitung der neuen Richtlinie zur Korruptionsprävention weitere Maßnahmen umgesetzt. Unsere Mitarbeiter können jetzt auf eine unternehmensinterne App zurückgreifen, mit der sie über Smartphones und Tablets wichtige Informationen, Neuigkeiten und Hinweise zu Ansprechpartnern beim Thema Compliance erhalten. Wir haben zudem neue Instrumente zur qualitativen Messung des Bewusstseins für Compliance-Themen bei allen Mitarbeitern eingeführt, zum Beispiel das interne Umfrage-Tool „Integrity Compass“. Außerdem arbeiten wir an der kontinuierlichen Verbesserung unseres Compliance-Management-Systems und streben bis 2020 eine externe Zertifizierung nach dem IDW-Prüfungsstandard 980 an. Hier wurde bereits die erste Stufe der Zertifizierung eingeleitet.