Auftakt für Frequenzvergabe:5G-Frequenzauktion startet

Valentina Daiber
In den Räumen der Bundesnetzagentur in Mainz ist am 19. März die Auktion der 5G-Frequenzen gestartet. Im Rahmen der Auktion werden insgesamt 420 MHz aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz in 41 Blöcken versteigert. An der Auktion nehmen vier Bieter teil: die Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland, Telekom und Vodafone sowie die Drillisch Netz AG (1&1). Die Frequenzen sollen die Basis für den 5G-Rollout in Deutschland legen. Das Verfahren war im Vorfeld rechtlich umstritten. Nach der Ablehnung von 4 Eilanträgen aus der Telekommunikationsindustrie sind noch immer neun reguläre Klageverfahren dagegen anhängig.

Investitionen in Deutschlands digitale Infrastruktur

Valentina Daiber mit Team in Mainz
Am 15. März hatte das Verwaltungsgericht Köln die Eilanträge der Telefónica Deutschland und weiterer Mitbewerber gegen das geplante Auktionsverfahren abgelehnt. Aufgrund dieser Entscheidung fehle es nun an rechtlicher Klarheit, kommentiert Valentina Daiber, Vorstand für Recht und Corporate Affairs, am Rande der Auftaktveranstaltung in Mainz: „Es wäre für alle Beteiligten und insbesondere die investierenden Unternehmen dringend notwendig gewesen, möglichst vor Beginn der Auktion rechtliche Klarheit und ein Auktionsdesign mit entsprechenden Investitionsanreizen zu schaffen.“ „In die bevorstehende Frequenzvergabe gehen wir aus einer Position der Stärke, schließlich verbinden wir mit unseren Mobilfunkangeboten die meisten Menschen in Deutschland. Wir sind zuversichtlich, dass wir im Rahmen der Auktion werthaltiges Spektrum erwerben“, so CEO Markus Haas zum Auftakt der Auktion.
Frequenzen der Mobilfunkanbieter in Deutschland (Stand 08.2018)
„Im Interesse unserer Kunden, der Aktionäre sowie der Gesellschaft werden wir einen bedeutenden Beitrag zum weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur leisten. 5G wird uns beim geplanten Aufbau des größten und modernsten Mobilfunknetzes in Deutschland unterstützen und für unsere Vision des Mobile Customer & Digital Champions von großer Bedeutung sein.“ Der künftige Mobilfunkstandard 5G wird dank weiter gesteigerter Übertragungsgeschwindigkeiten und geringerer Latenzzeiten komplett neue Anwendungsfelder eröffnen. Dies ist vor allem für die Wirtschaft im Rahmen von Industrie 4.0 elementar. Zu einem späteren Zeitpunkt wird dieser Leistungsschub auch in der privaten Nutzung spürbar werden. Die Bundesnetzagentur informiert täglich auf ihrer Website über den Verlauf der Auktion.

Autor: Guido Heitmann

Leiter Corporate Communications Telefónica Deutschland | Guido Heitmann ist seit Oktober 2014 Head of Corporate Communications der Telefónica Deutschland. Zuvor seit 2001 Teil des Kommunikationsteams der E-Plus Gruppe und als Abteilungsleiter und Chef vom Dienst mit seinem Team verantwortlich für die Corporate-PR-Arbeit sowie die Interne Kommunikation. Geboren in Buxtehude, Diplom-Kaufmann, und schon immer als Kommunikator tätig, zuvor unter anderem bei Hapag-Lloyd AG in Hamburg. Als Pressesprecher Ansprechpartner unter anderem für Themen wie Finanzberichterstattung, M&A, Regulierung, Business & Technology Strategy sowie Personal- und Organisationsthemen. Twitter: @gu_heitmann

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