Gesundheit im Bereich Mobilfunk

Verpflichtung zum Gesundheitsschutz

Die Gesundheit unserer Kunden, der Anwohner und unserer Techniker zu schützen, hat für uns hohe Priorität. Im Interesse der Gesundheit verpflichten wir uns zur Einhaltung von Grenzwerten bei Handys sowie Mobilfunkbasisstationen und liefern transparente Informationen über deren elektromagnetische Eigenschaften. Dazu zählt zum einen die Einhaltung der Strahlungsgrenzwerte unserer Mobilfunkbasisstationen, die von uns sorgfältig berechnet und geprüft werden. Außerdem achten wir auf die Einhaltung der elektromagnetischen Grenzwerte bei den von uns vertriebenen Handys. Dies ist seit 2001 Teil unserer Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung. Die Einhaltung wird fortlaufend durch externe Gutachten überprüft.
Auch bei der Instandhaltung unseres Netzes und der Umrüstung auf den 4G- und künftig den 5G-Standard halten wir gesetzliche Vorschriften sowie Grenzwerte ein. Dies bestätigen uns entsprechende Genehmigungen der zuständigen Behörden. Monatlich erhalten wir im Rahmen unseres Netzausbaus Hunderte von neuen bzw. aktualisierten Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur. Eine Übersicht über bestehende Standortbescheinigungen zeigt die entsprechende Seite auf der Homepage der Bundesnetzagentur. Für den Auf- und Ausbau unserer Telekommunikationsinfrastruktur sind vor allem die Kommunen wichtige Partner, mit denen wir unsere Zusammenarbeit fortlaufend stärken. Dazu zählt etwa die 2016 erfolgte Verlängerung des Mobilfunkpakts Bayerns mit der Umsetzung des Förderprogramms für Mobilfunkmessungen und Prognoseberechnungen für elektromagnetische Felder. Wir nutzen zudem den engen Austausch zu Best Practices innerhalb der Telefónica S.A. Group und profitieren von deren Engagement in internationalen Verbänden, Institutionen und Forschungsnetzwerken zur Analyse elektromagnetischer Felder. Um den Wissenstransfer zu diesem Thema zu erleichtern, finden regelmäßig Trainingsmaßnahmen und Workshops innerhalb des Konzerns statt, bei denen Experten und Wissenschaftler über neueste Entwicklungen und Erkenntnisse zum Gesundheitsschutz beim Mobilfunk informieren.

Breite Wissensbasis zu elektromagnetischen Feldern

Im Rahmen der von uns unterstützten MOBI-KIDS Studie wurde untersucht, ob Kommunikationstechnologien und andere Umwelteinflüsse Risikofaktoren für die Entstehung von Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen sind. Die Studie, zu der wir Daten der Mobilfunknutzung beigesteuert haben, wird von der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt und unter anderem vom Bundesamt für Strahlenschutz und der Europäischen Kommission finanziert. Die Datenerhebung ist mittlerweile abgeschlossen und eine Veröffentlichung der Studienergebnisse für Ende 2019 geplant. Die Telefónica Deutschland Group betreibt zudem zusammen mit der Deutschen Telekom AG das Internetportal www.informationszentrum-mobilfunk.de zu Themen des Verbraucherschutzes und weiteren gesellschaftlichen Fragen zur Technologieentwicklung im Mobilfunkbereich. Wir berücksichtigen bei der Analyse der Auswirkungen von Mobiltelefonen auf den Menschen den SAR-Wert, der die bei der Mobilfunknutzung maximal aufgenommene Leistung bemisst. Der SAR-Wert beim Telefonieren wurde von der EU auf maximal 2 W/kg begrenzt. Die Einhaltung des Grenzwertes muss entsprechend den Normen EN 50360 und 50361 erfolgen. Weil die Handys ihre Sendeleistungen automatisch regeln und bei Bedarf minimieren, liegen deren SAR-Werte im Realbetrieb meist sogar deutlich unter den erlaubten Grenzwerten. Unsere Kunden haben in den Shops sowie über unsere Infotabelle SAR-Werte die Möglichkeit, sich über den genauen SAR-Wert ihres Mobiltelefons sowie den Gesundheitsschutz zu informieren.

Fragen und Antworten (FAQ)

Mit dem Aufkommen neuer Technologien ergeben sich oft auch neue Fragen: Wofür braucht man 5G? Welche Auswirkungen hat 5G auf die Gesundheit? Was bedeutet die Einführung von 5G für die Infrastruktur? Wie schützen uns die Grenzwerte und wer kontrolliert deren Einhaltung? Fragen und Antworten zu den aktuellen gesellschaftlichen Fragen zur neuen 5G-Technologie finden Sie hier:
Was genau ist 5G?
Wer braucht 5G?
Welche Frequenzen werden in den 5G-Netzen genutzt?
Welche Infrastruktur benötigt ein 5G-Netz?
Welche besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten hat die 5G-Infrastruktur?
Ab wann werden 5G-Netze aufgebaut?
Werden die bisherigen Mobilfunknetze durch 5G ersetzt?
Wie werden die Kommunen und die Bürger informiert und eingebunden?
Welche Grenzwerte gibt es für 5G-Standorte und wie wird die Einhaltung kontrolliert?
Welchen Einfluss haben „intelligente Antennen“ auf die ausgesendeten elektromagnetischen Felder?
Wie wird sich die Exposition der Bevölkerung durch 5G verändern?
Wie wird sich die Exposition der Bevölkerung durch 5G verändern?
Ist 5G gefährlich für die Gesundheit?
Wie unterscheiden sich die elektromagnetischen Felder von 5G-Sendeanlagen von denen anderer Mobilfunkanlagen?
Kann Mobilfunk möglicherweise Krebs auslösen?
Was sind die Ergebnisse der im Rahmen des US amerikanischen National Toxicology Program (NTP) durchgeführten Tierstudie zu Mobilfunk und Krebs?
Nach welchen Maßstäben und Kriterien werden Grenzwerte festgelegt?