Mobilfunk und Schutz der Gesundheit

Seite vorlesen

Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt

Die Gesundheit unserer Kunden, der Anwohner und unserer Techniker zu schützen, hat für uns hohe Priorität. Dazu zählt zum einen die Einhaltung der Grenzwerte unserer Mobilfunkbasisstationen, die von der Bundesnetzagentur geprüft wird. Außerdem stellen wir die Einhaltung der elektromagnetischen Grenzwerte bei den von uns vertriebenen Handys sicher. Unsere Kunden können sich hierüber transparent auf unseren Kanälen informieren oder sich beraten lassen. Schon 2001 ist Telefónica Deutschland diesbezüglich eine Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung eingegangen. Durch externe Gutachten wird die Erfüllung der Auflagen kontinuierlich überprüft. So führt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) bereits seit 2002 im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF e. V.) regelmäßige Umfragen und Untersuchungen in Städten und Gemeinden zum Thema Mobilfunk durch. Mit dem flächendeckenden Ausbau der Mobilfunknetze und der bevorstehenden Einführung des 5G Standards werden nicht nur die technologischen und infrastrukturbezogenen Fragestellungen mit hoher Intensität diskutiert. Gleiches gilt für die Sorge vor möglicherweise erhöhten Gesundheitsrisiken durch Funkwellen, die in Öffentlichkeit und Medien artikuliert wird. Auch die Bürger sehen hier Handlungsbedarf: So fühlen sich nur 22,5 % der Teilnehmer einer vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durchgeführten Umfrage ausreichend von offiziellen Stellen über die Auswirkungen elektromagnetischer Felder im Zusammenhang mit dem Mobilfunk informiert. Um die gebotene Sachlichkeit in der Diskussion und die Akzeptanz für technologische Neuerungen zu erreichen, halten wir es für unerlässlich, die Sorgen der Bevölkerung in allen Regionen ernst zu nehmen und gezielt aufzuklären. Dazu wollen wir als einer der führenden Mobilfunkanbieter einen substanziellen Beitrag leisten. Für den Ausbau der 5G-Netze wird vornehmlich das vorhandene Netz aus Mobilfunkstandorten genutzt. Weiterentwicklungen gibt es bei der 5G-Infrastruktur in drei Bereichen: bei der zusätzlichen Verwendung eines höheren Frequenzspektrums (3,5 GHz und höher), beim Einsatz von sogenannten intelligenten Antennen (Beamforming) und beim Aufbau von Kleinzellen (Small Cells) an stark frequentierten Orten. Beamforming ermöglicht vor allem eine präzisere Ausrichtung des Sendesignals an den Nutzer, eine geringe Streuung der Sendeleistung und damit eine höhere Effizienz. Small Cells sind mit einem WLAN-Hotspot vergleichbar – sie benötigen aufgrund der niedrigen Sendeleistungen nicht einmal eine Standortbescheinigung. 4G- und 5G-Netze werden künftig parallel betrieben, sodass der Ausbau stufenweise erfolgen kann. Die Fortentwicklung setzt auf bestehende Innovationen, die zum Teil schon bei LTE genutzt werden, sodass es keinen technologischen Bruch geben wird. Für den Betrieb der Standorte des zukünftigen 5G-Netzes gelten dieselben Anforderungen wie für die bestehenden Mobilfunknetze, insbesondere die Grenzwerte der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes). Laut Bundesamt für Strahlenschutz sind die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen auch für den 5G-Standard grundsätzlich anwendbar. Bei Einhaltung der gesetzlich festgelegten Grenzwerte ist daher von keinen nachteiligen gesundheitlichen Wirkungen auszugehen.

Strikte Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Grenzwerte

Die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften und Grenzwerte bei der Implementierung, der Instandhaltung und der Umrüstung unseres Netzes auf neue Technologien wird von uns strikt überwacht und durch die zuständigen Behörden überprüft und bescheinigt. Zur Verifizierung der Einhaltung führen eigene Teams kontinuierlich interne Audits an den durch unsere Techniker und Dienstleister gewarteten Mobilfunkstandorten durch. Die Verantwortung für die Kontrolle dessen übernimmt eine interne Abteilung.