Mobilfunk: Sicherheit und Gesundheit zuerst

Wir achten streng auf die Einhaltung aller Grenzwerte bei Handys und Mobilfunkbasisstationen. Zugleich informieren wir unsere Kunden diesbezüglich transparent über unsere Produkte. Auch beim Betrieb unseres Netzes und bei der Umrüstung auf den LTE-Standard folgen wir den gesetzlichen Vorschriften als Voraussetzung für die behördlichen Genehmigungen. Beim Auf- und Ausbau unserer Telekommunikations-infrastruktur setzen wir besonders auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen.
Diese Partnerschaft wurde 2016 mit der Verlängerung des Mobilfunkpakts Bayerns und der Umsetzung des Förderprogramms zur Erfassung elektromagnetischer Felder (FEE) in Bayern erneut gestärkt. Im Rahmen des Programms erhalten bayerische Kommunen eine finanzielle Unterstützung für Mobilfunkmessungen und zugehörige Prognoseberechnungen. Diese Maßnahmen konkretisieren unsere übergeordnete und seit 2001 geltende Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung, deren Einhaltung fortlaufend extern überprüft wird.

SAR-Werte aktueller Handymodelle

Zentral für die Bewertung eines Mobiltelefons bezüglich seiner Auswirkungen auf den menschlichen Körper ist der SAR-Wert. Die Funkwellen eines Handys werden teilweise vom Gewebe aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Die Energiemenge, die der Körper dabei absorbiert, bezeichnet man als spezifische Absorptionsrate, kurz SAR. Der maximal erlaubte SAR-Wert, den eine Person beim Telefonieren aufnehmen darf, wurde von der Europäischen Union auf 2 W/kg festgelegt. Die Grenzwerteinhaltung erfolgt entsprechend den europäischen Normen EN 50360 und 50361. In der Praxis liegen die SAR-Werte von Handys meist sogar deutlich unter den erlaubten Grenzwerten. Der Grund: Handys regeln ihre Sendeleistungen automatisch und minimieren sie bei Bedarf. Im UMTS-Modus führen Handys diese Sendeleistungsregelung besonders schnell und effektiv durch. Alle zwei Jahre bestätigt uns ein Gutachten, ob wir die Grenzwerte und die Zusagen aus unserer Selbstverpflichtung einhalten. Unseren Kunden bieten wir in den Shops und unter www.o2.de sowie auf folgender Seite die Möglichkeit, den exakten SAR-Wert ihres Mobiltelefons einzusehen, und geben ihnen bei Bedarf hilfreiche Empfehlungen mit auf den Weg.

Elektromagnetische Felder: Auswirkungen stets unter Kontrolle

Ein besonderes Anliegen ist uns die Aufklärungsarbeit und Forschung auf dem Gebiet elektromagnetischer Felder. Die von uns mit Daten zur Mobilfunknutzung unterstützte Mobi-Kids Studie untersucht, ob Kommunikationstechnologien zu den Risikofaktoren für die Entstehung von Hirntumoren bei jungen Menschen gehören. Die Untersuchung wird von der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt und unter anderem durch das Bundesamt für Strahlenschutz sowie die Europäische Kommission finanziert. Gemeinsam mit der Telekom Deutschland führen wir online das Informationsangebot des Informationszentrums Mobilfunk e.V. (IZMF) fort, das Ende 2015 seine Tätigkeit eingestellt hat, Damit sorgen wir dafür, dass die vom IZMF erarbeiteten Informationen zu Gesundheit, Forschung und Technik öffentlich verfügbar bleiben. Ergänzend erfolgen redaktionelle Online-Beiträge in den Themenfeldern Mobilfunk und Gesundheit, Verbraucherschutz sowie zur Technologieentwicklung.

Gefahrlose Handynutzung durch Einhaltung der SAR-Wert

Als maßgeblichen Bewertungsstandard für die Auswirkungen eines Mobiltelefons nutzen wir die spezifische Absorptionsrate, genannt SAR-Wert. Dieser beschreibt die Energiemenge, die der menschliche Körper bei der Nutzung aufnimmt. Das SAR-Maximum wurde von der Europäischen Union auf 2 W/kg begrenzt. Die entsprechenden Prozesse unterliegen den europäischen Normen EN 50360 und 50361. Die SAR-Werte von Handys liegen meist sogar deutlich unter den erlaubten Grenzwerten, da die Geräte ihre Sendeleistungen automatisch regeln und bei Bedarf minimieren. Unseren Kunden bieten wir unter www.o2.de sowie auf einer speziellen Themenseite die Möglichkeit, den genauen SAR-Wert ihres Mobiltelefons zu ermitteln und sich über den Gesundheitsschutz zu informieren.