Verpflichtung zum Gesundheitsschutz

Im Interesse der Gesundheit unserer Kunden verpflichten wir uns zur Einhaltung von Grenzwerten bei Handys sowie Mobilfunkbasisstationen und liefern transparente Informationen über deren elektromagnetische Eigenschaften. Dies ist seit 2001 Teil unserer Selbstverpflichtung gegenüber der Bundesregierung, deren Einhaltung fortlaufend durch externe Gutachten überprüft wird.
Auch bei der Instandhaltung unseres Netzes und der Umrüstung auf den LTE-Standard halten wir gesetzliche Vorschriften sowie Grenzwerte ein. Dies bestätigen uns entsprechende Genehmigungen der zuständigen Behörden. Allein im ersten Halbjahr 2017 haben wir 4.314 neue bzw. nach Umbau aktualisierte Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur erhalten. Für den Auf- und Ausbau unserer Telekommunikationsinfrastruktur sind vor allem die Kommunen wichtige Partner, mit denen wir unsere Zusammenarbeit fortlaufend stärken, so etwa durch die 2016 erfolgte Verlängerung des Mobilfunkpakts Bayerns mit der Umsetzung des Förderprogramms für Mobilfunkmessungen und Prognoseberechnungen. Wir nutzen zudem den engen Austausch zu Best Practices innerhalb der Telefónica, S.A. Group und profitieren von deren Engagement in internationalen Verbänden, Institutionen und Forschungsnetzwerken zur Analyse elektromagnetischer Felder. Um den Wissenstransfer zu diesem Thema zu erleichtern, finden regelmäßig Trainingsmaßnahmen und Workshops innerhalb des Konzerns statt, bei denen Experten und Wissenschaftler über neueste Entwicklungen und Erkenntnisse zum Gesundheitschutz beim Mobilfunk informieren.

Breite Wissensbasis zu elektromagnetischen Feldern

Im Rahmen der von uns unterstützten MOBI-KIDS Studie wurde untersucht, ob Kommunikationstechnologien und andere Umwelteinflüsse Risikofaktoren für die Entstehung von Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen sind. Die Studie, zu der wir Daten der Mobilfunknutzung beigesteuert haben, wird von der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt und unter anderem vom Bundesamt für Strahlenschutz und der Europäischen Kommission finanziert. Die Datenerhebung ist mittlerweile abgeschlossen und eine Veröffentlichung der Studienergebnisse für 2018 geplant. Die Telefónica Deutschland Group betreibt zudem im Branchenverbund das Internetportal www.informationszentrum-mobilfunk.de zu Themen des Verbraucherschutzes und der gesellschaftlichen Einbettung der Technologieentwicklung im Mobilfunkbereich. Wir berücksichtigen bei der Analyse der Auswirkungen von Mobiltelefonen auf den Menschen den SAR-Wert, der die bei der Mobilfunknutzung maximal aufgenommene Leistung bemisst. Der SAR-Wert beim Telefonieren wurde von der EU auf maximal 2 W/kg begrenzt. Die Einhaltung des Grenzwertes muss entsprechend den Normen EN 50360 und 50361 erfolgen. Weil die Handys ihre Sendeleistungen automatisch regeln und bei Bedarf minimieren, liegen deren SAR-Werte ohnehin meist sogar deutlich unter den erlaubten Grenzwerten. Unsere Kunden haben in den Shops und auf SAR-Werte die Möglichkeit, sich über den genauen SAR-Wert ihres Mobiltelefons sowie den Gesundheitsschutz zu informieren.